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100. Geburtstag von Vicente Ferrer im Zeichen der COVID-19-Prävention

14.04.202011:10 UhrVereine & Verbände
Bild: 100. Geburtstag von Vicente Ferrer im Zeichen der COVID-19-Prävention
Coronaprävention in Indien
Coronaprävention in Indien

(openPR) Ausbreitung des Coronavirus mit dramatischen Folgen für Südostindien

9. April 2020 – Heute wäre der Stiftungsgründer und Namensgeber der Vicente Ferrer Stiftung 100 Jahre alt geworden. Doch der Geburtstag von Vicente Ferrer (9.4.1920-19.6.2009) steht ganz im Zeichen der COVID-19-Prävention. Denn Indien ist mit 1,3 Milliarden Menschen eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, ein großer Teil der Menschen lebt in extremer Armut – hier die geforderte soziale Distanz zu wahren, um die Ansteckungsgefahr zu verringern, ist nur schwer durchzusetzen. Die Vicente Ferrer Stiftung widmet deshalb nicht nur ihre gesamten personellen und materiellen Ressourcen der Prävention und Eindämmung der COVID-19-Verbreitung. Aus Anlass des Geburtstags spendet sie einem öffentlichen Krankenhaus in Anantapur zudem 360.000 Euro, damit dort den Infizierten noch besser geholfen werden kann.



Vicente Ferrer hat vor mehr als 50 Jahren im Südosten Indiens begonnen, die unermessliche Armut der Landbevölkerung zu bekämpfen, 1978 gründete er den Rural Development Trust, heute Vicente Ferrer Stiftung Indien. Im Laufe der Jahre sind vielfältige Entwicklungsprogramme entstanden, gemeinsam mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern konnten schon viele Krisen und Kämpfe gemeistert werden. Aber die aktuelle Situation ist neu und erfordert drastische Veränderungen. Anne Ferrer, die Geschäftsführerin der Stiftung, bekräftigt: "Wir gehen durch schwierige Zeiten, die zweifellos, wie alle Krisen, die Schwächsten betreffen werden". „Die Organisation stellt ihre personellen und materiellen Ressourcen in Abstimmung mit der Regierung und den lokalen Behörden der Staaten, in denen wir tätig sind, in den Dienst der Prävention und der Hilfe für die Bevölkerung", so Moncho Ferrer, Programmdirektor der Stiftung. Darüber hinaus unterstützt sie mit einer Spende in Höhe von 360.000 Euro auch ein öffentliches Krankenhaus.

Erste Maßnahmen im März eingeleitet
Bereits am 18. März 2020 hat die indische Regierung über die Schließung von Schulen, Turnhallen, sozialen und kommerziellen Zentren, Schwimmbädern und Theatern verfügt. So wurden auch viele der Büros der Vicente Ferrer Stiftung Indien, alle schulischen, beruflichen und universitären Bildungseinrichtungen, CP- und ID-Zentren sowie die Anantapur Sports Academy sukzessive geschlossen. Seitdem ist es das Hauptziel unserer mehr als 2.500 Kolleginnen und Kollegen vor Ort, möglichst viele Menschen über COVID-19 zu informieren, für die Gefahren zu sensibilisieren und Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen – insbesondere in den abgelegenen ländlichen Regionen. Denn hier leben die Menschen unter oft unzulänglichen hygienischen Bedingungen. Um sie zu erreichen, hat die Stiftung einen Bibliobus, der sonst dazu dient, Bücher und Lehrmaterialien in die Dörfer mit dem höchsten Grad an Analphabetismus zu bringen, in ein mobiles COVID-19-Infofahrzeug umgebaut. Außerdem haben die Gesundheitszentren Informationsleitfäden erarbeitet, die an die Familien verteilt und über die Social Media Kanäle der Stiftung kommuniziert werden.

Einrichtungen im Dienst der Pandemie
Seit der am 24. März durch die indische Regierung erlassenen Ausgangssperre wurden bis auf weiteres Sprechstunden, ambulante Dienste und Operationen in den drei Stiftungskrankenhäusern abgesagt. "Diese Entscheidung ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, die Gesundheitsdienste zu entlasten und Notfälle zu bewältigen. Die Betreuung von Schwangeren und Geburten ist das Einzige, was wir weiterführen", sagt Dr. Bala, Direktor des Krankenhausnetzes der Vicente Ferrer Stiftung. Das medizinische und pflegerische Personal wird in der Verwendung von Schutzausrüstung geschult. Darüber hinaus hat die Stiftung ein eigenes Transportsystem eingerichtet, um das Gesundheitspersonal sicher von dem Wohnort zu den Gesundheitszentren zu bringen.

Das Krankenhaus in Bathalapalli produziert Desinfektionsmittel, um die Gesundheitsdienste noch weiter zu unterstützen, während die Teams in den Kunsthandwerkstätten gemeinsam mit den dort angestellten Frauen Masken nähen. Diese werden vor allem an Mitarbeitende der Stiftung, die die Bevölkerung vor Ort sensibilisieren, an das Gesundheitspersonal in den Krankenhäusern und an Regierungsangestellte, die für die Einhaltung der Maßnahmen sorgen, verteilt. Dr. Bala kündigte zudem die Einrichtung einer Isolierstation für potentiell Infizierte im Bathalapalli-Krankenhaus an. Die Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit den lokalen Behörden und dient der Entlastung der öffentlichen Krankenhäuser. Außerdem stellt die Stiftung die aufgrund der aktuellen Beschränkungen ungenutzten Einrichtungen wie Schulen oder Büros für Gesundheitszwecke zur Verfügung.

Verteilen von Lebensmitteln
Die Stiftung verteilt derzeit in Zusammenarbeit mit der Regierung täglich etwa 4.000 Mahlzeiten, die auf dem Campus der Stiftung und der Anantapur Sports Academy gekocht werden, Trockenrationen und lebensnotwendige Hilfsgüter an Migranten, arbeitslose Lohnarbeiter und Menschen, die stark unter den Beschränkungen leiden. So werden in der Stadt Anantapur zweimal täglich in den am stärksten betroffenen Stadtteilen 400 betroffene Personen mit Mahlzeiten versorgt. Jedoch gibt es allein in dieser Region bereits etwa 10.000 Menschen, die Nahrung benötigen. 50 Prozent der Familien mit HIV- oder Tuberkulose-Patienten erhalten außerdem Ernährungspakete, die eine ausgewogene Ernährung für die nächsten drei Monate garantieren. Zudem stellt die Stiftung auch die Verteilung von Nahrungsmitteln und Wasser an die Wanderarbeiter und deren Familien sicher, die sich derzeit in staatlich betriebenen Aufnahmezentren befinden und aufgrund der Einschränkungen und Grenzschließungen nicht nach Hause zurückkehren können.

Video:
Gesichtsmasken in Indien aus Stoff nähen - Vicente Ferrer Stiftung

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