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Wann wird WHO Taiwan TATSÄCHLICH involvieren?

16.03.202013:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) In Zeiten der bedrohlichen Covid-19-Pandemie möchte Taiwan helfen und sein Wissen sowie seine Erfahrungen bei Veranstaltungen der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation, WHO) teilen. Angesichts der taiwanischen Erfolge im Kampf gegen Covid-19 sprechen sich zahlreiche Politiker für Taiwans Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) aus. Wiederholt behauptete die WHO, Taiwan werde in der aktuellen Coronavirus-Krise umfassend involviert. Wann tut die WHO dies tatsächlich?



Frankfurt a. M., 13.03.2020 Mittlerweile hat Covid-19 sich in über 100 Ländern ausgebreitet, weit über 100.000 Menschen befallen und fast 5.000 Menschen das Leben gekostet. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Ausbreitung von Covid-19 am 11. März zur Pandemie.

In dieser schlimmen Situation möchte Taiwan, dessen Leistungen bei der Eindämmung von Covid-19 in internationalen Medien und von Politikern zahlreicher Länder anerkannt werden, gerne helfen. Bereits am 20. Januar richtete das Ministerium für Gesundheit und Soziales in Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen in China ein zentrales Epidemie-Kommandozentrum zum schnellen und geordneten Umgang mit Covid-19-Infektionsfällen ein. Weitere Maßnahmen waren etwa strenge Einreisekontrollen, der Erlass von Einreisebeschränkungen für aus Risikogebieten kommende Personen sowie die Sicherstellung einer stabilen Versorgung der Bevölkerung mit medizinischen Gütern wie Atemschutzmasken. Darüber hinaus war es sehr wichtig, die Bevölkerung für das Thema Covid-19 zu sensibilisieren und stets offen über die neuen Entwicklungen und Vorbeugungsmaßnahmen zu informieren.

Aufgrund all dieser Maßnahmen weist Taiwan bis heute mit 50 bestätigten Fällen weitaus weniger Infizierte auf als viele andere Länder, obwohl Taiwan keine direkten Informationen über die Ausbreitung und Bekämpfung des neuartigen Virus von der WHO erhielt. Etwa Dr. Ashley Bloomfield, Generaldirektor des neuseeländischen Gesundheitsministeriums, würdigte Taiwan am 07. März als ein hervorragendes Beispiel für ein Land, das es geschafft habe, die Ausbreitung der Krankheit einzuschränken. Hiroyasu Izumi, Generalbevollmächtigter des Austauschverbands Japan-Taiwan, lobte am 12. März auf der Facebook-Seite seines Verbands Taiwans Erfahrungen im Kampf gegen den Coronavirus, die einen Beitrag für die Gesundheit der Menschheit sein könnten. Daher befürworte er Taiwans Teilnahme an der WHA. Auch Politiker der USA, der Europäischen Union (EU), Kanadas, Großbritanniens, Australiens und Japans sprachen sich im Zuge der Covid-19-Pandemie für eine Beteiligung Taiwans an WHO-Aktivitäten wie der im Mai bevorstehenden WHA aus.

Bei solchen Veranstaltungen möchte Taiwan gerne sein Wissen und seine Erfahrungen zu Covid-19 mit dem Rest der Welt teilen. So ist es Forschern der taiwanischen „Academia Sinica“ Anfang März gelungen, einen Schnelltest für Covid-19 erfolgreich zu erproben, der innerhalb von nur ca. 15-20 Minuten – statt bislang in etwa 4 Stunden – ein verlässliches Ergebnis liefert und ein wichtiger Beitrag zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie sein kann.

Bei einer Pressekonferenz am 23. Januar behauptete Dr. Michael Ryan, Direktor des Notfallprogramms der WHO, die WHO würde in der Covid-19-Krise sehr eng mit technischen Partnern in Taiwan kooperieren. Zudem glaube Ryan, dass die Behörden in Taiwan sehr eng mit Festlandchina zusammenarbeiten würden. Am 29. Januar äußerte er, die WHO habe taiwanische Experten in alle Beratungen von klinischen Netzwerken und Labornetzwerken mit einbezogen.

In der Realität durften taiwanische Experten lediglich an einem Expertenforum am 11. und 12. Februar online per Videokonferenz teilnehmen – von allen anderen WHO-Aktivitäten wurde Taiwan ausgeschlossen, da es aus der Sicht der WHO offiziell von der Volksrepublik China vertreten wird. Der taiwanische Außenminister Jaushieh Joseph Wu stellte am 02. Februar allerdings klar: Taiwan sei Taiwan. Die Gesundheitsangelegenheiten von Taiwan und China würden von separaten und unabhängigen Behörden verwaltet werden.

Taiwans Ausschluss aus der WHO könnte zu einer Lücke im globalen Gesundheitsnetz führen. Daher ist eine direkte Beteiligung Taiwans als Beobachter an Veranstaltungen der WHO zum Wohle der internationalen Gemeinschaft geboten.

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