(openPR) Über 70 % unserer Pflegebedürftigen jeden Alters werden von Angehörigen zeitweise oder rund um das Jahr an sieben Tagen in der Woche in ihrer häuslichen Umgebung gepflegt und versorgt.
Was passiert eigentlich, wenn der versorgende Angehörige am Corona Virus erkrankt? Wer pflegt dann den Pflegebedürftigen??
Viele, aber nicht alle ältere Menschen haben Angehörige.
Oft leben sie allein in ihren Wohnungen oder Häusern und haben keinen Menschen, der sie betreut und begleitet. Nicht selten haben sich ein eigenes Freundes- oder Freiwilligennetzwerk vor Ort geschaffen.
Wenn aber Viele gleichzeitig am Corona Virus erkranken, wer versorgt sie dann? Wer pflegt sie und kümmert sich um ihre täglichen Bedarfe? Schaffen unsere Freiwilligenstrukturen das?
Ältere Menschen pflegen oft ihre ebenfalls älteren Partner bzw. einen anderen Angehörigen, ohne einen professionellen Pflegedienst mit einzubinden.
An wen wenden sich die zu Hause Pflegenden, wenn sie selbst erkranken und sich von jetzt auf gleich in stationäre Behandlung begeben müssen??Gibt es für diese Fälle Notpläne?
Und wer versorgt unterstützungsbedürftige Menschen, die mit einer Haushaltshilfe aus dem Ausland leben? Diese Haushaltshilfen stehen zum Teil kurzfristig nicht mehr zur Verfügung, da ein routinemäßiger Wechsel über nationale Grenzen hinweg nicht mehr stattfinden kann.
Ist eigentlich bekannt, wieviele Menschen mit Unterstützungsbedarf in einer Kommune leben??
Zur Angehörigenpflege stellen sich derzeit viele Fragen, mit denen man sich von kommunaler, politischer und gesellschaftlicher Seite aus dringend befassen muss. ?
Wir sollten unsere schwachen und bislang stimmlosen Pflegebedürftigen zu Hause und die sie versorgenden und pflegenden Menschen nicht alleine lassen!











