openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Künstliche Intelligenz

27.02.202016:48 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Künstliche Intelligenz
Foto: SCHORISCH Elektronik GmbH
Foto: SCHORISCH Elektronik GmbH

(openPR) Produktionskosten in KMU einsparen mittels KI

Die SCHORISCH Stahlbau Magis GmbH hat mithilfe Künstlicher Intelligenz ihre Produktionskosten signifikant erhöht und ihre Reparaturkosten um ca. 1/3 gesenkt. Möglich wurde die Optimierung durch Künstliche Intelligenz. Das Stahlbau-Unternehmen ließ dafür eine Box mit einem Mikrocomputer von seiner Schwesterfirma SCHORISCH Elektronik GmbH entwickeln. Aufgrund der erstaunlichen Ergebnisse der Box bietet die SCHORISCH Elektronik die Optimierung mittels KI daher nun standardmäßig für Sonder- und Serienfertiger an.



Die Geschäfte der SCHORISCH Stahlbau Magis, einem Stahlbauunternehmen im brandenburgischen Karstädt, laufen seit Jahren gut. Die größte Herausforderung in Zeiten des Fachkräftemangels liegt daher in der zügigen Abarbeitung der Aufträge, um die Fülle von Auftragsanfragen zu bewältigen. Da also die Personal-Ressourcen nicht kurzfristig erhöht werden können, dachte man über alternative Wege zur Produktions-Optimierung nach. Da es in nahezu allen fertigenden Unternehmen großes Potenzial gibt, Leerzeiten und Downtime in der Fertigung zu verringern, sahen die Karstädter hier ihre Chance! Die Stahlbauer beschrieben ihre Herausforderung innerhalb der Unternehmensgruppe, der auch die SCHORISCH Elektronik im norddeutschen Wentorf bei Hamburg angehört, und machten sich deren Know-how in puncto Digitalisierung zu nütze. Gemeinsam beschlossen die beiden Schwesterfirmen ein Pilotprojekt namens SCHORISCH1920.io. Ziel des Projekts: Mithilfe Künstlicher Intelligenz die Dimensionierung und den Betriebszustand der Schweißanlage der SCHORISCH Stahlbau Magis zu errechnen, Kosten zu sparen und vor allem: Kapazitäten für weitere Aufträge zu schaffen.

Die Elektronik-Ingenieure entwickelten daraufhin eine Box, die sich an Maschinen und Anlagen anschließen lässt, deren Daten erfasst und in einer Cloud zusammenführt. Daraus erstellt das System Nutzungsprofile und zeigt erste Lücken und Spitzen in den Arbeitsabläufen auf. Doch auch das Benutzerverhalten wird erfasst und analysiert; genauso wie Wartungs- und Reparaturdaten. Der entscheidende Schritt kommt jedoch nach dem Sammeln und Analysieren der Daten: Das System fängt an zu lernen. Es wertet die Daten aus und errechnet, wie ein idealer Betriebszustand und eine ideale Auslastung aussehen könnten. Dabei werden Optimierungspotenziale aufgezeigt, wie z. B. Ressourcen, die sinnvoller eingesetzt werden können, und Handlungsbedarf bei Produktions-Verzögerungen. Aber auch zukünftige Schäden werden aufgrund der vorhandenen Wartungs- und Reparaturdaten prognostiziert und selbstständig vorbeugende, sinnvollere Wartungstermine vorgeschlagen.

Über die Ergebnisse des SCHORISCH1920.io-Projekts staunten die Stahlbauer nicht schlecht: So zeigte sich z. B., dass die sogenannten „Edelschweißer“, d. h. das Premium-Segment der Magis-Linie, nur 42 % ihrer Arbeitszeit für das Schweißen verwendeten. Das Erstaunlichste: Die Ursachen dafür waren teils ganz simpler Natur: zu kurze Verlängerungskabel, nicht optimal aufbereitete Vorlagen etc. Also alles Punkte, über deren Abschaffung sich nicht nur der Fertigungsleiter freut, sondern vor allem auch der Mitarbeiter. Und die im Verhältnis zum Einsparungspotenzial nur einen Bruchteil kosten.

Nachdem die Ursachen erkannt und die Auslöser beseitigt waren, konnten die Schweißer ihre produktive Zeit um 5 % steigern. „Was sich so lapidar anhört, macht in Summe 60.000,- € Mehrkapazität im Jahr aus“, freut sich Detlef Möhr, Geschäftsführer der Magis. „Und das war nicht alles: Dank der Temperaturmessungen und -auswertungen können wir notwendige Wartungen jetzt früher erkennen und konnten damit die Reparaturkosten um ein Drittel senken! Heute steuern wir sogar Lüftungsanlagen und Lichtprofile in den Fertigungshallen auf diese Weise. Kleine Details können eben in der Summe viel ausmachen.“

Der durchschlagende Erfolg der zunächst als Pilotprojekt angedachten Idee sprach sich schnell herum: Ende letzten Jahres klopften sowohl der Wirtschaftsbeirat Stormarn der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein als auch wenig später der Wirtschaftssenat aus Berlin bei der Wentorfer SCHORISCH Elektronik GmbH an und wollten wissen, wie sich das Industrie 4.0-Projekt als KMU-Konzept weiterdenken lässt. Der Wirtschaftssenat stuft KI als existenziell wichtig für die Zukunft des Mittelstandes ein und hat eine eigene Kommission „Digitale Zukunft“ ins Leben gerufen.

Die Bedeutung des KI-Projekts erläutert Emil Schlumberger, Geschäftsführer der SCHORISCH Elektronik GmbH, wie folgt: „Das SCHORISCH1920.io-Konzept ist keine reine Datenanalyse, sondern führt zu einem konkreten Handlungskonzept. Und das ist es, was es für KMU so wertvoll macht. Bisherige am Markt verfügbare Tools sind aufwendig, langwierig und teuer und daher nur für große Unternehmen geeignet. Aber gerade der Mittelstand kann von KI profitieren! Wo immer Daten von Geräten, Maschinen und Anlagen ausgewertet werden können (Internet of Things – kurz IoT), entsteht ein Wettbewerbs-Vorteil – gerade für KMU“, ist sich Emil Schlumberger sicher.

Hintergrundinformationen
Die SCHORISCH1920.io-Box sammelt Maschinen- und Anlagendaten in einer Cloud (so z. B. Stromstärke, Temperatur, Auslastung etc.). Daraus erstellt die Box Nutzungsprofile, die sie über einen definierten Zeitraum ständig aktualisiert. Zudem wird das Benutzerverhalten erfasst. Diese Daten werden in Korrelation zueinander gesetzt. Außerdem wertet das Gerät Wartungs- und Reparaturdaten aus. Daraus lernt das System und errechnet, wie der ideale Betriebszustand aussehen könnte und wann eine Wartung durchgeführt werden sollte, um Schäden zu vermeiden. Mit der Dienstleistung, die unter dem gleichen Namen erhältlich ist, bietet die SCHORISCH Elektronik eine Beratung, Workshops, die Datenmessung, Interpretation und Optimierungsvorschläge an. So haben auch mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktion zu digitalisieren und Kosten einzusparen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1078445
 677

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Künstliche Intelligenz“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von SCHORISCH Elektronik GmbH

Bild: SCHORISCH Elektronik rekonstruiert HochstromsensorBild: SCHORISCH Elektronik rekonstruiert Hochstromsensor
SCHORISCH Elektronik rekonstruiert Hochstromsensor
Nach Abkündigung eines Hochstromsensors durch seinen Lieferanten hat ein namhaftes Hamburger Maschinenbau-Unternehmen die SCHORISCH Elektronik GmbH gebeten, die gesamte Baugruppe zu reengineeren. Der Wentorfer Elektronik-Fertigungsdienstleister hat dazu die alten Sensoren geröntgt, einen Neubau konstruiert und die Produktion und Serienfertigung übernommen, so dass der Kunde seine Maschine nicht umkonstruieren muss und nahtlos weiterfertigen konnte. Wie vermeintlich abhängig Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau von ihren Zulieferern sein …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Innovatives Netzwerk: EVACO ist Mitglied im KI-BundesverbandBild: Innovatives Netzwerk: EVACO ist Mitglied im KI-Bundesverband
Innovatives Netzwerk: EVACO ist Mitglied im KI-Bundesverband
… verbindet mehr als 350 der innovativsten KI und Deep Tech Unternehmen mit Wirtschaft und Politik. EVACO als Full-Service-Provider im Bereich Data Science und Künstliche Intelligenz zählt nun ebenfalls zu der zukunftsweisenden Community.    Duisburg, 05. Mai 2022 – In der vierten industriellen Revolution spielen Technologien rund um Künstliche Intelligenz …
Tech-Start-up Keeeb verstärkt KI-Team mit promoviertem Informatiker
Tech-Start-up Keeeb verstärkt KI-Team mit promoviertem Informatiker
Das Hamburger Technologie-Start-up Keeeb baut seine personellen Ressourcen im Bereich Künstliche Intelligenz weiter aus. Als neues Teammitglied wird Zijad Kurtanovic ab sofort die Entwicklung der Keeeb-KI „Cortex“ weiter vorantreiben. Aus Projekten mit zahlreichen namhaften Unternehmen und Institutionen wie Volkswagen, Telefónica, GfK und der Hansestadt …
Bild: Anwendungsbeispiele: Wie künstliche Intelligenz Ihre Geschäftsprozesse optimiertBild: Anwendungsbeispiele: Wie künstliche Intelligenz Ihre Geschäftsprozesse optimiert
Anwendungsbeispiele: Wie künstliche Intelligenz Ihre Geschäftsprozesse optimiert
Was anfangs, wie Science-Fiction klingt, wird immer mehr zur Realität. Unser alltägliches Leben ist von einfacher künstlicher Intelligenz umgeben, teilweise kaum auffällig. ------------------------------ Sie können einer einfachen Form der künstlichen Intelligenz begegnen, wenn Sie sich beim Verfassen einer Textnachricht vertippen. Damit ist die Autokorrektur …
Bild: Fraunhofer IAO wird Mitglied bei »Partnership on AI«Bild: Fraunhofer IAO wird Mitglied bei »Partnership on AI«
Fraunhofer IAO wird Mitglied bei »Partnership on AI«
Gemeinsam den Nutzen künstlicher Intelligenz für Menschen und Arbeitswelt erhöhen --- Die Organisation »Partnership on AI«, gegründet von großen IT-Unternehmen wie Apple, IBM und Microsoft, fördert den Austausch zum wichtigen Thema künstliche Intelligenz. Durch seine Mitgliedschaft wirkt das Fraunhofer IAO aktiv an der Entwicklung von Best Practices …
Weltmarktbericht über künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft 2025
Weltmarktbericht über künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft 2025
Ricerca Alfa bietet einen kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht über den Markt für künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft an, der eine eingehende Analyse der Schlüsselfaktoren enthält, die den Markt beeinflussen. Es bietet auch wichtige quantitative und qualitative Marktinformationen, die Kunden dabei helfen, Faktoren zu finden, die zum weltweiten …
Künstliche Intelligenz: Sind die Unternehmen schon fit?
Künstliche Intelligenz: Sind die Unternehmen schon fit?
Künstliche Intelligenz: Die vierte industrielle Revolution – kurz Industrie 4.0 – wird mit einer steigenden Nutzung von Informationstechnologien in der Industrie begleitet. Dabei spielt vor allem die Künstliche Intelligenz eine große Rolle, wird sie vor allem die Arbeit im produzierenden Gewerbe verändern. Aber KI birgt aber auch großes Potential, neue …
Neuer Kurs Machine Learning – Data Science und künstliche Intelligenz bei ExperTeach
Neuer Kurs Machine Learning – Data Science und künstliche Intelligenz bei ExperTeach
Dietzenbach, 03.11.17 – Der ITK-Spezialist ExperTeach hat sein Portfolio um das Seminar „Machine Learning – Data Science und künstliche Intelligenz“ erweitert. Die Themen Data Science, künstliche Intelligenz und Machine Learning bilden heute das Rückgrat jeder IoT- oder Digitalisierungslösung, versteckt sich dahinter doch die eigentliche Wertschöpfung. Das …
Bild: Fraunhofer IAO wird Mitglied bei »Partnership on AI«Bild: Fraunhofer IAO wird Mitglied bei »Partnership on AI«
Fraunhofer IAO wird Mitglied bei »Partnership on AI«
Gemeinsam den Nutzen künstlicher Intelligenz für Menschen und Arbeitswelt erhöhen Die Organisation »Partnership on AI«, gegründet von großen IT-Unternehmen wie Apple, IBM und Microsoft, fördert den Austausch zum wichtigen Thema künstliche Intelligenz. Durch seine Mitgliedschaft wirkt das Fraunhofer IAO aktiv an der Entwicklung von Best Practices und …
Bild: Investments in Künstliche Intelligenz: Immer für alles offen bleiben!Bild: Investments in Künstliche Intelligenz: Immer für alles offen bleiben!
Investments in Künstliche Intelligenz: Immer für alles offen bleiben!
Viele Geschäftsmodelle und ganze Branchen werden sich durch die Künstliche Intelligenz verändern. Für langfristig orientierte Investoren ist die Künstliche Intelligenz also ein Giga-Thema. Bis 2030 erwarten Experten für die Künstliche Intelligenz einen zusätzlichen Wertschöpfungsbeitrag zum Bruttosozialprodukt in Höhe von 1,2 Prozent pro Jahr. Kumuliert …
Security Forum: Künstliche Intelligenz und Security
Security Forum: Künstliche Intelligenz und Security
Systeme mit künstlicher Intelligenz (KI) verbreiten sich zunehmend in allen Lebensbereichen. Doch was genau versteht man darunter und wie steht es mit der Sicherheit von KI-Systemen? Welche gesellschaftlichen, ethischen, technischen, organisatorischen Security-Maßnahmen überwachen eigentlich die KI? Was kann KI zur Security beitragen? Das Security Forum …
Sie lesen gerade: Künstliche Intelligenz