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Darmkrebsmonat März: Prävention ist machbar!

26.02.202011:59 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für einen gesunden Lebensstil

Bonn (chw) – Jeder kann sein persönliches Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, reduzieren. Das Erfolgsrezept ist ein gesunder Lebensstil: Normalgewicht, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung mit wenig rotem und verarbeitetem Fleisch sowie Nichtrauchen und ein maßvoller Alkoholkonsum. „Auch wenn es keine Garantie gibt: Eine gesunde Lebensweise verringert nachweislich die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Zudem wirkt sie sich bereits kurzfristig positiv auf die Gesundheit und damit auch auf die Lebensqualität aus“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe anlässlich des Darmkrebsmonats März.



Laut Robert Koch-Institut erkranken jedes Jahr rund 31.300 Männer und 24.100 Frauen in Deutschland neu an Darmkrebs. Obwohl die Neuerkrankungsrate in den vergangenen Jahren leicht rückläufig war, gehören Tumoren des Darms weiterhin zu den bundesweit häufigsten Krebsarten. „Umso wichtiger ist es, dass jeder einzelne für sich überlegt, wie er seinen Lebensstil gesünder gestalten und damit sein Darmkrebsrisiko senken kann“, betont Nettekoven.

Eine zentrale Rolle spielen das Körpergewicht und regelmäßige Bewegung – zwei unabhängige Risikofaktoren, die sich aber gegenseitig bedingen: Wer sich viel bewegt, hält automatisch sein Körpergewicht in Schach. Experten raten dazu, sich täglich mindestens 30 Minuten moderat zu bewegen und dabei etwas ins Schwitzen zu kommen. „Seien Sie aktiv in Ihrer Freizeit: Suchen Sie sich ein Hobby mit Bewegung, dem Sie regelmäßig nachgehen“, rät Nettekoven. „Ob Joggen oder Radfahren, Aerobic oder Zumba, Fußball oder Volleyball: Wichtig ist, dass Sie eine Sportart wählen, die Ihnen Freude macht und die Sie in Ihrem Alltag gut umsetzen können.“ Der nahende Frühling bietet zudem vielfältige Möglichkeiten, sich im Freien zu bewegen und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen mit Freunden bei Spaziergängen oder Radtouren zu genießen.

Auch eine ausgewogene Ernährung trägt zu einem normalen Körpergewicht bei. Auf den Speiseplan gehören viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Fettreiche Speisen wie Currywurst und Pommes sollten eine Ausnahme sein, ebenso gezuckerte Getränke wie Soft- und Energydrinks. Zurückhaltung ist auch bei rotem Fleisch von Rind, Schwein oder Lamm sowie Wurstwaren geboten – denn ein hoher Konsum ist ein weiterer Risikofaktor für die Entstehung von Darmkrebs.

Auch wer nicht raucht und Alkohol nur in Maßen konsumiert, kann sein individuelles Darmkrebsrisiko verringern. Das heißt: Männer sollten nicht mehr als einen Viertelliter Wein oder einen halben Liter Bier pro Tag trinken – das entspricht einer Menge von 24 Gramm Reinalkohol. Frauen sollten die Hälfte davon nicht überschreiten – jeweils bei zwei bis drei alkoholfreien Tagen in der Woche. Aber: Einen sicheren Grenzwert gibt es nicht, denn Alkoholkonsum ist immer riskant. Der Europäische Kodex zur Krebsvermeidung rät deshalb: Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum. Der völlige Verzicht auf Alkohol ist noch besser für die Verringerung Ihres Krebsrisikos.

Die Deutsche Krebshilfe bietet Interessierten umfassende Unterstützung im Bereich der Krebsprävention: Auf der Internetseite können Informationsmaterialien – unter anderem zu den Themen Bewegung, Ernährung und Alkohol – kostenfrei bestellt oder runtergeladen werden. Betroffene finden hier auch den blauen Ratgeber „Darmkrebs“, relevante Patientenleitlinien und weitere hilfreiche Informationen in allgemeinverständlicher Sprache. Für eine persönliche Beratung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des INFONETZ KREBS montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr telefonisch sowie per E-Mail zur Verfügung (Rufnummer 0800 – 80 70 88 77; E Mail: E-Mail).

Wer seinen Alltag bewegungsreicher gestalten möchte, erhält hilfreiche Informationen im Rahmen der Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln. Ein Fitness-Check, Trainingspläne, Motivationshilfen sowie Adressen zu wohnortnahen Sportvereinen bietet die Internetseite www.krebshilfe.de/bewegung-gegen-krebs.

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Bonn, 26. Februar 2020

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