(openPR) Darmkrebs ist die am häufigsten auftretende Krebsart in Deutschland. Jährlich sterben rund 27.000 Menschen an den Folgen dieser schweren Erkrankung. Etwa jeder 20. Bundesbürger kann im Laufe seines Lebens davon betroffen sein. Damit die Öffentlichkeit mehr über diese Art des Krebses und die Präventionsmaßnahmen erfährt, organisiert die Felix-Burda-Stiftung alljährlich den Darmkrebsmonat März. Bei frühzeitiger Erkennung liegen die Heilungschancen nämlich bei rund 90 Prozent.
Eine Gesellschaft, die sich auch für die Darmkrebsfrüherkennung und -prävention einsetzt ist die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin e.V. (GSAAM).
Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bieten nicht nur die einzige sondern auch die wirksamste Möglichkeit, Darmkrebs in seinem frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.
„Neben der Früherkennung gibt es aber auch noch beeinflussbare Faktoren, die zu einer Reduzierung oder Erhöhung des Darmkrebsrisikos führen können“, sagt Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk, Präsident der GSAAM. „Übergewicht zum Beispiel, eine ungesunde Ernährung, fehlende Bewegung und übermäßiger Nikotinkonsum können das Risiko an Darmkrebs zu erkranken erhöhen. Eine ballaststoffreiche Kost hingegen senkt das Darmkrebsrisiko“, so Kleine-Gunk weiter.
Die genauen Ursachen, die zur Entstehung von Darmkrebs führen, sind bisher noch nicht vollständig geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass eine Kombination mehrerer Ursachen für die Vermehrung der Zellen in der Darmschleimhaut verantwortlich sind. Rund 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen entstehen, weil gutartige Darmpolypen, Vorwölbungen, die in den Darminnenraum hineinwachsen, die gesunden Darmzellen in Krebszellen umwandeln. Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist nur eine Methode, die Darmkrebserkrankung nachzuweisen. Sie besteht aus einer Stuhlprobe, die auf verstecktes (okkultes) Blut untersucht wird.
Die Kosten für die jährliche Dickdarm- und Enddarmuntersuchung, für Männer und Frauen im Alter von 50 bis 54 Jahren, tragen die gesetzlichen Krankenkassen. Ab dem 55. Lebensjahr haben sowohl Männer als auch Frauen bei der Darmkrebsfrüherkennung Anspruch auf eine Stuhluntersuchung, die alle zwei Jahre durchgeführt wird, oder auf zwei Darmspiegelungen innerhalb von zehn Jahren. Sollte der Patient zur Risikogruppe gehören und eine erbliche Belastung für Darmkrebs haben, so kann über das Angebot des Stuhl-Blut-Tests und der Darmspiegelung hinaus ein spezielles und Früherkennungsprogramm sinnvoll sein.









