(openPR) Spätestens seit Greta wissen wir, nachhaltig muss sein - Social Media miteingeschlossen. Größe alleine zählt nicht mehr, es geht um nachhaltige Werbung und Kundenbindung. Blogger Zukunftsängste sind passé, denn sie erkennen den Wert, der ihnen beigemessen wird. Resultat: Blogger Kooperationen für lau können sich Firmen und Agenturen abschminken.
Letztes Jahr wähnten sich Blogger noch im Hintertreffen. Schnell wachsende Neulinge, die auf Instagram mal kurz Zigtausende Follower bekamen, liefen ihnen den Rang ab. Klar investierten Unternehmen lieber in Influencer mit großer Reichweite. Nach dem Motto: Viel hilft viel. Was sich schön anhörte und zu einem schnellen Glücksgefühl für beide Seiten wurde, hinterließ einen scheelen Nachgeschmack. Was ist davon wirklich nachhaltig?
So langsam spricht es sich in der Werbeindustrie herum: Größe alleine zählt nicht. Die richtigen Leute müssen angesprochen werden. Die potentiellen Kunden. Nicht mit der Gießkanne, sondern gezielt. Und hier kommen die Blogger wieder ins Spiel. Denn Vertrauen kann man nicht von heute auf morgen erhalten. Dazu braucht es Zeit. Und hier sind Blogs deutlich im Vorteil. Denn sie arbeiten nachhaltiger. Wachsen wollen sie alle, aber nicht um jeden Preis. Authentizität ist das Schlagwort. Und das schätzen die Leser. Und die potentiellen Kunden von werbenden Firmen.
Es lohnt sich also, genauer hinzusehen. Welcher Blogger oder Influencer spricht die Sprache, die zur Zielgruppe des Unternehmens passt? Wo werden mögliche Neukunden unterhalten, getröstet, beraten, gehegt und gepflegt? Wessen Rat und Tipps werden positiv aufgenommen? Wird nur ein spezielles Thema beworben oder handelt es sich um Gemischtwarenläden, die einfach alles anpreisen?
Eine Bloggerkooperation ist ein zartes Pflänzchen, mit dem sorgsam umgegangen werden muss. Blogger sind stark untereinander vernetzt und können dadurch schnell viele Menschen mobilisieren. Negative Kooperationserfahrungen verbreiten sich schneller als der Flurfunk im Büro. Hat man aber einen Blogger gefunden, der zum Unternehmen passt, profitieren beide Seiten. Gemeinsam wachsen heißt die Devise. Dazu gehört Respekt und Wertschätzung.
Und Bezahlung. Denn Blogger sind sich ihres Wertes mittlerweile deutlicher bewusst. Der will auch versilbert werden. Anfragen für lau kommen nicht gut an. Im Gegenteil. Da setzt sofort der Flurfunk ein und vergrault gleich eine Vielzahl von Bloggern. Dass hier keine positiven Werbeeffekte für das betreffende Unternehmen entstehen, liegt auf der Hand.
Der Markt verändert sich. Als Unternehmen sollte man darauf reagieren und sich darauf einstellen, dass Werbung heute anders aussieht. Investiert wird in Glaubwürdigkeit, Vertrauensaufbau, Markenbindung und die richtigen Botschafter. Die schnelle Mark von früher ist einer langfristigen Bindung gewichen. Blogger wissen das und fordern das immer stärker ein. Unternehmen müssen sich darauf einstellen und entsprechend reagieren.













