(openPR) Bald geht es wieder los! Dann werden die Schultüten und neuen Schulranzen gepackt und der Ernst des Lebens beginnt! Vorfreude auf der einen Seite, abschätzende Erwartungshaltung auf der anderen. Was früher selbstverständlich war, ist heute eine Seltenheit. Schnitzen und schneiden mit dem Messer, Mengen und Maßeinheiten einschätzen können ist eher die Ausnahme bei den Kindern.
Vorschüler von heute können gut turnen, sind fit in Fußball oder Ballett und können schon Geige spielen, lesen und schreiben oder Englisch sprechen. Diese Fähigkeiten werden gefördert, weil man den Kindern etwas Gutes tun will. Ganzheitliche Förderung für den Körper und den Geist wird ernst genommen.
Daran ist an sich nichts verkehrt. Bildung ist Zukunft, Kinder sollen so gut es geht auf die Zukunft vorbereitet werden. Es gibt aber ebenso wichtige Fähigkeiten, welche von den wenigsten Vorschülern beherrscht werden. Welches Kind darf UND KANN im Alter von 5 Jahren schon mit einem Schnitzmesser umgehen? Paprika schneiden, Karotten schnippeln, Mehl abwiegen, Eier trennen, beim Grillfeuer machen helfen oder mit dem Akkuschrauber schrauben?
Wenn beim Elternabend in der 8. Klasse die Chemielehrerin einfordert, die Schüler sollen doch bitte Streichhölzer entzünden können, dann ist was faul. Wenn die Grundschullehrerin völlig entnervt eine Kochstunde mit den Kindern beendet, weil kaum ein Kind mit dem Messer umgehen kann und die Verletzungsgefahr ins höchste steigt, dann läuft was schief.
Theorie 1, Praxis 6, setzen. Woher kommt diese Ferne zu handwerklichen Fertigkeiten? Nicht nur für die Motorik sind dies wichtige Trainingseinheiten. Auch für Mathe & Co. sind diese Kenntnisse förderlich. Wie soll man den Unterschied zwischen einem Liter und 100ml Wasser kennen? Was ist denn nun mehr?
Ein Kind, das im Alltag mithelfen darf und auch mal gefährliche Situationen wie der Umgang mit dem Messer bewusst erleben darf, hat hier Vorteile. Übung macht den Meister. Kinder können nicht von sich aus über alle Fähigkeiten verfügen. Man kann sie als Eltern aber dazu mit Spaß anleiten.
Iris Käfer setzt sich auf ihrem Blog „Kinder-DIY-Trends“ dafür ein, dass Kinder kreativ gefördert werden. Sie zeigt Eltern auf viele verschiedene Arten, wie sie ihre Kinder feinmotorisch trainieren können. Nicht mit Druck, sondern mit DIYs mit WOW-Effekt.
Malen mit dem Brennkolben, bauen wie Leonardo da Vinci, Monster Slushy Eis selbst herstellen, Kreidebomben Spiele, sticken, bohren, häkeln, malen, drucken, experimentieren und mehr ist zu finden. Dabei reicht die Bandbreite von einfachen Dingen aus dem Haushalt bis hin zu Roboter Experimentierkästen. Zahlreiche Ideen zeigen, wie man mit Spaß Vorschüler und Kinder im Allgemeinen kreativ fördern kann. Und dabei gleich die Feinmotorik mittrainiert, oder Physik spielerisch erfährt und lernt oder wie man wieder Spaß am Malen bekommt.
Das Lernen steht nicht im Vordergrund, ist aber ein positiver Nebeneffekt. "Kreativität hat viele Facetten", so Iris Käfer. Sie zeigt Eltern, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Auf https://Kinder-DIY-Trends.com sind viele gratis Anleitungen und DIY Ideen zu finden, die Eltern unterstützen sollen.
Käfer ist Bloggerin und Influencerin im DIY Bereich für Kinder. Sie kennt die Trends und zeigt ungewöhnliche Bastelideen und Anregungen. Sie setzt sich u.a. für die Förderung im MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Bereich ein. Ihre Handschrift ist deutlich in der Szene zu erkennen und viele Unternehmen lassen ihre Meinung in ihre Produkte und PR Arbeit einfließen.













