(openPR) Das Berliner Auktionshaus Historia hat den Zuschlag bekommen, die umfangreiche historische Sammlung erotischer Kunst des 2014 geschlossenen Beate Uhse Erotik-Museums Berlin zu versteigern.
Die Unternehmerin Beate Uhse unterhielt das Museum zwischen 1996 - 2014 in Berlin-Charlottenburg. Eine Wiedereröffnung an einem neuen Standort wurde zunächst angestrebt, konnte jedoch im Hinblick auf die Marktentwicklung nicht realisiert werden.
Unter den mehr als 1000 seltenen und originellen Objekten, die nun unter den Hammer kommen, sind erotische Sujets aus der ganzen Welt und den verschiedensten Epochen vertreten, darunter Kunstwerke u.a. von Heinrich Zille, erotische Wiener Bronzen,
afrikanische, südamerikanische und asiatische Skulpturen, ost-asiatische und indische Malereien, Porzellane, Elfenbeine, Miniaturen, Uhren, originelle Kleinobjekte, Fotografien, Bronzen, Textilien und Mobiliar. Hervorzuheben sind beipielsweise
seltene frühe Kondome aus Frankreich, eine Sammlung qualitätvoller japanischer Netsukes sowie drei Armlehnstühle, die frei nach dem Vorbild des sagenumwobenen erotischen Kabinetts der russischen Zarin Katharina II (1729-1762) angefertigt wurden.
Das Berliner Auktionshaus ist prädestiniert für die erfolgreiche Versteigerung großer Nachlässe und umfangreicher Sammlungen, wie zuletzt die des privaten Nachlasses des Winnetou-Darstellers Pierre Brice 2015 und 2019.
Die Auktion findet im Rahmen der Januar-Auktion (21. – 25. Januar 2020) am Samstag, den 25. Januar ab 10 Uhr in den Räumlichkeiten Manteuffelstr. 27 in 12103 Berlin-Tempelhof statt. Der Katalog ist online unter www.historia.de.
Eine Vorbesichtigung der Stücke ist am 16. – 18. Januar von 10 – 19 Uhr möglich.













