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Mit High-Tech den Beschichtungsschäden auf der Spur

10.12.201917:05 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Mit High-Tech den Beschichtungsschäden auf der Spur
Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC-Verfahren) ermittelt den Aushärtungsgrad im Coating-Prozess.
Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC-Verfahren) ermittelt den Aushärtungsgrad im Coating-Prozess.

(openPR) Der Lack ist die Visitenkarte einer jeden Yacht, entsprechend muss hier alles makellos sein. Fehler oder Beschädigungen trüben nicht nur das Erscheinungsbild, sondern können auch schlimmere Konsequenzen mit sich bringen. Oft werden Unreinheiten in der Außenbeschichtung aber auf die falschen Ursachen zurückgeführt. Die Folge sind teure und unnötige Reparaturprozesse, die das Problem langfristig nicht lösen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Schaden erneut zeigt.


WREDE Technology (WRETEC) ist darauf spezialisiert, die individuellen Ursachen für Coating-Fehler sehr präzise zu bestimmen. Das Hamburger Unternehmen arbeitet eng mit der Wrede Consulting GmbH zusammen. Die Experten haben jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Coating, sowohl in der Begleitung von Yacht-Neubauten als auch in der Beratung bei Garantie- und Reparaturfällen. Unter Verwendung von High-End- Technologie setzt WRETEC einen neuen Branchenstandard in der Analyse von Lackschäden an Superyachten. Die technologiegestützte, zweifelsfreie Identifikation der Schadensursache ist bisher einmalig am Markt. Unnötige und vor allem wiederkehrende Reparaturarbeiten an Yacht-Coatings können damit vermieden werden.
„Wir sind mit unseren Instrumenten in der Lage, die Ursachen für Anomalien in der Beschichtung sehr genau zu bestimmen“, sagt Jan Reygers, Project Manager bei WRETEC: „Ähnlich wie in der Medizin können Symptome, die sich auf den ersten Blick gleichen, dennoch sehr verschiedene Ursachen haben.“ Für eine nachhaltige Lösung des Problems sollten die Schäden daher nicht mit One-fits-all-Methoden behoben werden. Besser ist es, die Wurzel des Problems zweifelsfrei zu identifizieren und eine passgenaue Lösung zu finden.
Das Herzstück der Hamburger Analysespezialisten ist ein digitales 3D-Mikroskop, mit dem sich einzelne Coating-Schichten, auf das bis zu 5.000-Fache vergrößern und als 3D- Abbildung am Monitor darstellen lassen. Durch die digitale 3D-Lichtmikroskopie können selbst kleinste Staubeinschlüsse in einzelnen Lackschichten identifiziert werden. Zusätzlich lassen sich durch eine Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC-Verfahren) Schlüsse auf nichtausreichende Aushärtung ziehen. So können die Mitarbeiter von WRETEC feststellen, ob etwa die Trocknungszeiten nicht eingehalten wurden und die darauffolgende Schicht zu früh appliziert wurde. Die Technologie ist in realen Einsätzen erprobt und weist eine durchweg positive Erfolgsquote auf.
WRETEC ist aus der Situation entstanden, dass trotz scheinbar korrekter Reparaturmaßnahmen die Schäden am Coating in regelmäßigen Abständen wiederkehrten. Ein Phänomen, das in der Branche zwar nicht unüblich ist, jedoch vermieden werden kann. „Wir wollen uns bei der Diagnostik nicht auf Vermutungen verlassen, sondern Klarheit schaffen“, sagt WRETEC-Gründer Kay Wrede. „Die Kombination der jahrelangen Erfahrung unserer Surveyor und modernstem High-Tech schafft in der Ursachenuntersuchung maximale Gewissheit.“
Jan Reygers und sein Team unterstützen nicht nur bei der Schadensanalyse, sondern können bei Neubauten durch anwendungsnahe Versuchsplanung und -durchführung schon im Vorfeld verhindern, dass bestimmte Komplikationen überhaupt erst auftreten. Möglich machen dies unter anderem die engen Kooperationen mit verschiedenen Laboratorien, wodurch sich eine Vielzahl möglicher Untersuchungen durchführen lassen. Die Leistungen tragen außerdem dazu bei, Versicherungsfälle so neutral und transparent wie möglich zu begleiten, damit jeder zu seinem Recht kommt.

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