(openPR) Die häufigste Herzrhythmusstörung ist das Vorhofflimmern. Schätzungen zufolge sind in Deutschland bis zu einer Millionen Menschen davon betroffen. Dabei hängt das individuelle Risiko stark vom Alter ab: bei den über 70-jährigen sind etwa zehn Prozent erkrankt.
Wichtig zu wissen ist, dass es eine Vielzahl von Erkrankungen gibt, die das Entstehen von Vorhofflimmern begünstigen. "Diese Rhythmusstörung tritt vor allem als Folge anderer Herzerkrankungen auf", so Dr. Küpper, Oberarzt in der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Elisabeth-Krankenhauses Essen. "Neben Herzklappenfehlern, Herzinsuffizienz sind auch Durchblutungsstörungen des Herzens durch Verengung der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt, Herzmuskelentzündungen oder ein unbehandelter Bluthochdruck zu nennen. Vorhofflimmern kann aber auch durch eine chronische Lungenerkrankung, bei einer Überfunktion der Schilddrüse, bei Diabetes mellitus, Übergewicht oder übermäßigen Alkoholgenuss entstehen."
Besteht der Verdacht, dass ein Vorhofflimmern vorliegt, wird mittels Ruhe- und Langzeit EKG geklärt, wann und in welchen Situationen oder bei welchen Belastungen die Rhythmusstörung auftritt. Eine Herzechokardiographie gibt Aufschluss über Größe der Vorhöfe, Herz- und Herzklappentätigkeit.
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Dr. J. Wolff
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