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Mobiles Plug-In Labor digitalisiert die Produkt­entstehung der KMU im Ländle

(openPR) Das Fraunhofer IAO Labor im mobilen Container macht die Entwicklung komplexer technischer Systeme erlebbar
21.11.2019

Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Produkte schneller, besser und flexibler entwickeln? Mit einem mobilen Plug-In Labor, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert wird, will das Fraunhofer IAO diese Frage nicht nur theoretisch beantworten, sondern anhand von konkreten Anwendungsbeispielen bei Unternehmen direkt vor Ort praktisch umsetzen.



Von einer Idee bis hin zur Marktreife und darüber hinaus durchläuft ein Produkt in einem Unternehmen viele unterschiedliche Bereiche und hinterlässt jede Menge Daten. Wenn Unternehmen es schaffen, diesen Prozess durchgängig digital zu gestalten, ergeben sich enorme Potenziale. Diese müssen genutzt werden, wenn das Qualitätssiegel »Made in Baden-Württemberg« trotz Zeit- und Kostendruck bestehen bleiben soll. So ist es z.B. möglich, durch die Digitalisierung der Prozesse und der Einführung eines Digitalen Zwillings eine umfassende Vernetzung der Entwicklungsarbeit im Unternehmen zu erreichen und den Kunden von Anfang an in den Entwicklungsprozess voll zu integrieren. Um v.a. kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg diese Potenziale anschaulich und anhand von konkreten Beispielen zu demonstrieren, macht das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO seine Forschung mobil und bringt diese direkt bei KMU vor Ort in die Anwendung.

Demonstrieren – Beraten– Qualifizieren: Mobiles Lab gibt Hilfe zur Selbsthilfe
Ziel des mobilen Plug-In Labors ist es, die Produktentstehung der kleinen und mittleren Unternehmen im Land auf die nächste Stufe zu heben. Dazu werden Ansätze des Advanced Systems Engineering (ASE) auch für kleinere Unternehmen anwendbar gemacht. Im Fokus steht die Digitalisierung des Produktentstehungsprozesses und des Produkts selber, die modellbasierte Vernetzung von Informationen, die vernetzte sowie fach- und disziplinübergreifende Entwicklungsarbeit und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktentstehung. »Mithilfe des ASE können die Betriebe die neuen Herausforderungen für die Wirtschaft wie Digitalisierung, Transformation zur Industrie 4.0 oder auch die interdisziplinäre und unternehmensübergreifende Entwicklung von komplexen Systemen praktisch angehen«, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Bekanntgabe des Förderprojekts. In ersten kurzen Pilotprojekten sollen die Unternehmen an die Technologie des ASE herangeführt werden. Die Methoden des ASE werden dabei in einem Labor transportabel gemacht, KMU vor Ort beraten und in die Technik eingewiesen. Das Labor wird in einen mobilen Container integriert, und kann so in ganz Baden-Württemberg vor Ort bei den Firmen betrieben werden. »Wir wollen nicht nur einen Impuls geben, was digital durchgängige Produktentstehung bewirken kann, sondern einzelne Unternehmen ganz konkret und individuell bei ihrem Einstieg in ihren Anwendungsfall unterstützen«, betont Prof. Oliver Riedel, Institutsleiter am Fraunhofer IAO. Um diese »Hilfe zur Selbsthilfe« zu geben, bleibe es nicht nur bei der Demonstration von Anwendungsbeispielen, sondern gehe es auch um die Qualifizierung der Mitarbeitenden vor Ort und um die konkrete Ableitung von Lösungen in so genannten Exploring Projects.

Interessierte KMU können sich für »Exploring Projects« bewerben
Durch die Exploring Projects haben insbesondere Unternehmen und Start-ups, die bisher noch keine oder wenige Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt haben, die Chance, ihre Projektidee mit Unterstützung der Expertise und der Forschungsausstattung am Fraunhofer IAO in die Anwendung umzusetzen. Die Auswahl und Ausgestaltung der Exploring Projects folgt einem mehrstufigen Verfahren. Interessierte Unternehmen können sich direkt mit den Fraunhofer– Expertinnen und -Experten in Verbindung setzen und Detailinformationen erfragen.

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