(openPR) Die Fraktion aus Freien Wählern und FÜR Karlsruhe beantragt einen Kostendeckel bei der Sanierung des Staatstheaters. Das Wildparkstadion wird mit einem Kostendeckel gebaut, daher fordern die Stadträte eine Gleichbehandlung der Projekte um eine Kostenexplosion beim Staatstheater zu verhindern.
„Wir begrüßen es, dass der Oberbürgermeister konsequent das genehmigte Budget für den Bau des Wildparkstadions einhält“, erklärt Stadtrat Friedemann Kalmbach, „genau das selbe Vorgehen fordern wir jetzt auch beim badischen Staatstheater“. Beim Bau des neuen KSC-Stadions müssen für Mehrleistungen und Sonderwünsche an anderer Stelle Einsparungen stehen. Dies ist beim Badischen Staatstheater bisher nicht vorgesehen. Dazu kommt, dass nicht allein die Stadt Karlsruhe an der Sanierung des Gebäudes beteiligt ist, sondern auch das Land Baden-Württemberg.
Nachdem in der ersten Verwaltungsvorlage zum Neu- und Umbau des Staatstheaters von einem Gesamtvolumen von 125 Mio. Euro ausgegangen wurde, stieg in der zweiten Vorlage dazu der Kostenrahmen auf 285 bis 320 Mio. Euro.
Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sprach damals bei 320 Mio. Euro von einem Worst Case Szenario, also der Kosten, die sich im schlimmsten Fall ergeben könnte. „Dieser Betrag muss jetzt auch so als Obergrenze eingefordert werden. Es geht hier um einen Gleichbehandlung und um Fairness und um Steuergelder“, heißt es daher aus der FW|FÜR Fraktion.
Das Badische Staatstheater soll in drei Bauabschnitten saniert und erweitert werden. Die Planungen begannen schon 2014. Es wird mit einer Bauzeit von 10 Jahren gerechnet. Die Pläne und Architektenentwürfe zur Sanierung und Erweiterung hat das Badische Staatstheater auf seiner Onlinepräsenz veröffentlicht.











