(openPR) Bevor MOHAMMED EL-KHALEDI sich 2015 als erfahrener Manager dazu entschied die Questax Professionals aufzubauen, brachte er bereits zwei Marktbegleiter entscheidend nach vorne. Heute ist der studierte General Manager alleiniger Vorstand der Questax AG, sowie Geschäftsführer der Questax Experts GmbH und der Questax Professionals GmbH.
JONAS LÜNENDONK:
Questax zählt 2019 wieder zu den zehn führenden IT-Freelancer-Unternehmen in Deutschland. Was ist Kunden in der Zusammenarbeit mit Ihnen und den IT-Freelancern besonders wichtig?
MOHAMMED EL-KHALEDI:
Unseren Kunden ist momentan die Einhaltung von Compliance-Richtlinien, insbesondere zum Thema Scheinselbstständigkeit, sehr wichtig. Hier kann Questax als erfahrener Dienstleister nicht nur beratend agieren, um für eine rechtssichere Besetzung zu sorgen, sondern trägt als Mittelsmann ein Risiko mit. Im Zusammenhang hiermit bieten wir unseren Kunden ein breitgefächertes Angebot aus Vertragsformen an, sodass stets die optimale Zusammenarbeit entstehen kann. Durchgehend wichtige Thematiken für unsere Kunden sind zudem die Skills der IT-Freelancer. Wir sorgen hier auf Kundenseite dafür, dass die geforderten Bedarfe erfüllt werden, da wir partnerschaftlich mit unseren IT-Freelancern zusammenarbeiten, indem wir sie optimal aus- und weiterbilden lassen.
JONAS LÜNENDONK:
Aufgrund der gesetzlichen Änderungen wünschen sich Kunden, dass IT-Freelancer zunehmend im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung tätig werden. Welche Erfahrungen haben Sie hier bisher gesammelt? Was sind Vorteile für Kunden und ITFreelancer?
MOHAMMED EL-KHALEDI:
Wir stellen immer mehr fest, dass Kunden integrative Positionen und Projekte nicht
mehr nur über Freelancer besetzen möchten. Questax stellt sich im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung sehr stark auf, sodass wir unseren Kunden IT-Spezialisten aus dem Freelancer-Markt anbieten können, die über die 100 Prozent rechtssichere Vertragsform der Arbeitnehmerüberlassung platziert werden können. Wir verbinden also die Preisstabilität aus dem Contracting-Markt gepaart mit der Rechtssicherheit im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, die den IT-Spezialisten aber weiterhin Freelancer-Benefits bietet.
JONAS LÜNENDONK:
Kunden beauftragen IT-Freelancer oft direkt. Worin liegen aus Ihrer Sicht für Kunden die Vorteile, wenn Sie mit einem Personaldienstleister wie Questax zusammenarbeiten?
MOHAMMED EL-KHALEDI:
Eine Direktplatzierung eines IT-Freelancers beim Kunden kommt, aus meiner Erfahrung gesprochen, nur dann zustande, wenn sich beide Parteien kennen. Diese Voraussetzung ist aber erstens nicht immer gegeben und verringert zweitens den möglichen Wettbewerb, was wiederum dazu führt, dass Abstriche bei der Qualität, dem Preis und der Vertragsform gemacht werden müssen. Beauftragt der Kunde stattdessen Questax mit der Projektplatzierung, sorgen wir dafür, dass wir erstens den Skill-Bedarf bestmöglich abdecken, zweitens die Sozialkompetenzen mit einer Eignungsdiagnostik sicherstellen, drittens eine Preisstrategie aufstellen, die wir bei der Suche verfolgen, viertens die optimale Vertragsform für das Projekt wählen sowie den IT-Freelancer dahin gehend thematisch abholen und fünftens die Compliance Richtlinien vor, während und nach der Projektlaufzeit einhalten.
JONAS LÜNENDONK:
Welche Vorteile haben IT-Freelancer, wenn Sie auf die Unterstützung von Questax
zurückgreifen? Was zeichnet Sie aus?
MOHAMMED EL-KHALEDI:
Wir nehmen uns aller Bedürfnisse der IT-Freelancer an, denn wir sind ein 360° Lieferant. Das bedeutet, dass wir nicht nur das ideale Projekt bei attraktiven Kunden und in attraktiven Branchen finden, sondern auch einen Abrechnungs-Service anbieten, Wohnungen für den neuen Standort organisieren, administrativen Aufwand abnehmen, Social-Living-Möglichkeiten bieten und mehr. Dies können wir durch den Ausbau unseres Backoffices sowie verschiedenster Kooperationen anbieten.
JONAS LÜNENDONK:
Welchen Herausforderungen sieht sich ein Managed Service Provider (MSP) vor dem Hintergrund der Digitalisierung gegenüber?
MOHAMMED EL-KHALEDI:
Digitalisierung führt zum einen zu vereinfachten Beschaffungsprozessen und damit zu einer besseren Integrierbarkeit von MSP-Partnern in die Beschaffungsabläufe des Kunden. Dies erhöht die Attraktivität des Einsatzes von MSPs. Zum anderen führt die Digitalisierung zu einer erhöhten Nachfrage nach seltenen und gerade stark nachgefragten Spezialisten, was zu einer Aufweitung des Provider-Portfolios eines MSPs führt, um die Nachfrage des Kunden zu decken, da weitere Lieferanten ggf. die Lieferfähigkeit erhöhen können.
JONAS LÜNENDONK:
Vielen Dank für das Gespräch!
***weitere Informationen, sowie die komplette Lünendonk Management Summary 2019 finden Sie unter: https://www.luenendonk.de/portfolio/management-summary-it-freelancer-2019










