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Deutschland in der Rezession

Bild: Deutschland in der Rezession

(openPR) Wirtschaftliche Rezession (Niedergang der Wirtschaft), ein Thema über das viel gesprochen wird. Doch das Diskutieren hat nun ein Ende. Die Rezession wird nicht "vielleicht" kommen, oder "steht vor der Tür", nein sie ist bereits da!

Der Human Investor Blogg wird diesem wichtigen Thema im Oktober eine ganze Artikelserie widmen. Dies ist der 2. große Beitragsblock neben der bereits in unserer Pressemitteilung vom 27.09.2019 angekündigten neuen Reihe "Ihr Geld und der Klimawandel ".



Siemens, Bayer, Thyssenkrupp, BASF, und jetzt auch Finanzinstitute wie die Deutsche Bank - viele deutsche Konzerne entlassen tausende Mitarbeiter. Dies ist ein absolutes Alarmsignal das jedoch seine Gründe hat. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Unternehmen einen massiven Arbeitsplatzabbau verkündet. Zuletzt waren es Siemens, Bayer, Thyssenkrupp und nun auch Volkswagen. So gab das Chemieunternehmen BASF bekannt, dass 6000 Jobs, besonders viele davon am Hauptstandort Ludwigshafen, gestrichen werden. Der Autoproduzent Ford schließt ganze Werke und braucht 12 000 seiner Mitarbeiter in Europa nicht mehr. Die Deutsche Bank erwägt laut Wall Street Journal sogar den Abbau von weltweit bis zu 20 000 Arbeitsplätzen. Und die Liste wird immer länger.

Die Nachrichten sind besorgniserregend. Sie sind ein klares Zeichen dafür, das die Rezession nun absolut angekommen ist. In den vergangenen gut neun Jahren, seit der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise, ging es bei den deutschen Unternehmen immer nur bergauf. Die Geschäfte liefen gut, die Exporte in alle Welt nahmen zu. Gab es mal in einer Region Probleme, etwa in Südamerika, wurde das durch den Boom in China mehr als ausgeglichen. Umsatz und Gewinn wuchsen in fast allen Branchen. Auch die Zahl der Mitarbeiter nahm kontinuierlich zu, in Deutschland gab es zuletzt so viele Jobs und so wenig Arbeitslose wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

Doch nun hat dieses lange Hoch, vom dem manche schon dachten, es werde ewig andauern, ein jähes Ende. Es entwickelte sich bereits seit Monaten eine brisante und gefährliche Mischung, die nun mit aller Macht auf die Unternehmen zurollt. Der Human Investor Blogg berichtete bereits im Juni über die nicht zu übersehenden Anzeichen. Und was nun bevorsteht, ist weit mehr als nur der normale Zyklus vom Auf und Ab in der Wirtschaft. Man muss deshalb die Ursachen genau betrachten:

1.
Die Weltkonjunktur flaut spürbar ab, lediglich China und den ASEAN Staaten geht es noch einigermaßen gut. Die Probleme der Autoindustrie, die sich auf neue Antriebe und das autonome Fahren umstellen muss, lasten schwer auf der deutschen Wirtschaft, zum Beispiel auch auf Unternehmen wie BASF. Dazu kommen die weltweiten Handelsauseinandersetzungen, vor allem zwischen China und den USA. Alles, was schlecht für den freien Welthandel ist, trifft Deutschland, eine der größten Exportnationen, besonders. Und nun werden von den USA auch noch aktuell (02. Oktober 2019) auch noch Strafzölle gegen die EU angekündigt. Wir werden ausführlich darüber berichten.

2.
Gleichzeitig mit dem allgemeinen Wirtschaftsabschwung verändert die Digitalisierung in viele Branchen fast alles. Die Geschäftsmodelle müssen plötzlich neu ausgerichtet werden, viele Jobs werden überflüssig. Dafür schafft die Automatisierung ganz neue Tätigkeiten, es braucht aber neue Fähigkeiten, auf die viele Arbeitnehmer (und einige Unternehmen) nicht vorbereitet sind. Es ist ein beispielloser Wandel für viele Industrien, und noch eine größere Veränderung für die Beschäftigten. Vor allem gilt es dabei auch richtig einzuschätzen "wo Deutschland und Europa wirklich stehen". Human Investor als asiatischer Wirtschaftsblogg hat bei der Einschätzung den Blick von außen, und schut nicht durch die getönte Brille vieler deutscher Qualtätsmedien. Im Oktober erscheinende Artikel werden die Dinge von Grund auf beleuchten.

3.
Es kommt erschwerend hinzu, dass eine nicht geringe Zahl von deutschen (Traditions-)Konzernen nicht gut vorbereitet ist auf das, was da kommt. Manche sind im jahrelangen Boom vielleicht etwas bequem und nachlässig geworden. Andere haben ganz eigene Probleme: Bayer hat sich mit der Milliarden-Übernahme von Monsanto völlig verkalkuliert. Die Deutsche Bank arbeitet noch immer die juristischen Nachwirkungen ihrer jahrelangen Betrügereien ab, und versäumt es dabei, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Und die deutsche Autoindustrie konnte ebenfalls durch ihren Betrug an tausenden Kunden viel zu lange am Diesel festgehalten, statt auf neue Technologien zu setzen. Doch die internationale Konkurrenz schläft nicht. Human Investor wird in zukünftigen Beiträgen aufzeigen, wie China sich erst jetzt richtig bereit macht, das nun angeschlagene und geschwächte Europa zu erobern.

4.
Das Schlimmste aber, das der deutschen und europäischen Wirtschaft passieren konnte, war der augenscheinliche Klimawandel. Und dies ganz besonders in Punkto Konkurrenzsituation zu anderen Industrienationen. Während deutsche Firmen z. B. durch hohe CO2 Kosten in Form von benötigten Kimazertifikaten stark belastet werden, geht dieser Kelch an den USA, Indien und China fast spurlos vorüber. So hat sich die USA vom bestehenden "Klima Hype" durch den Austritt aus den bestehenden Klimaabkommen komplett verabschiedet. Indien und China (2/3 der Weltbevölkerung;), besitzen hingegen, durch geschickte Verhandlungen (als damals bei den Klimakonferenzen auftretende Entwicklungsländer), über so viel zugeteilte kostenlose Zertifikate, das sie noch über Jahre hinaus ungestraft soviel CO2 emittieren können wie sie wollen.


Druck von allen Seiten also, und wer soll den Unternehmen helfen? Die Europäische Zentralbank (EZB) jedenfalls kann es nicht mehr, denn die Zinsen sind bereits auf einem Rekord Tief. Besonders Sparer und Anleger mussten dies bereits sehr schmerzhaft spüren. Eine Senkung der Sätze zur Stimulierung der Wirtschaft ist also nicht mehr möglich.

Die Entlassungen zeigen erst einmal das es den Unternehmen nicht gut geht. Sie versuchen durch Stellenabbau Kosten einzusparen. Dies lässt dann meist deren Aktienkurse kurzfristig steigen, weil sich durch die Einsparungen die Aktionäre wieder einen steigenden Gewinn erhoffen. Dies hält aber meist nur kurzfristig an, und verkehrt sich frühestens mit der nächsten Gewinnwarnung, oder einer neuen Bilanz ins Gegenteil.

So wird für Deutschland für 2019 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,5% erwartet. Und selbst daran glauben die Redakteure von Human Investor längst nicht mehr. Bereits im 2. Quartal hat sich das Wachstum auf 0,2% abgeschwächt, und es wird noch schlimmer. Deutschland wird zum Rezessionsland. Aufstrebende Länder wie zum Beispiel China oder die angeschlossenen ASEAN Staaten haben ein Wachstum von prognostizierten 6%. Und dies trotz des Handelskonflikte mit den USA. Also mehr als 10 mal soviel wie Deutschland. Besonders private Anleger sollten manchmal doch über den Tellerrand etwas hinausblicken, um für ihr angespartes Kapital noch gute Renditen zu bekommen.

Human Invest ist der Wirtschaftsblogg [Blogg=Blog(germany)], des chinesischen Finanzunternehmens Human Invest. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln und ist auf Finanzdienstleistungen für deutschsprachige Anleger spezialisiert (Auslandskonten). Es ist deshalb möglich, im Gegensatz zu den westlichen (System) Wirtschaftsmedien, ohne politische Beeinflussung oder sonstige Vorgaben, zensurfrei zu berichten.

https://www,humaninvestor.online

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