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Der Jahresausblick für 2012

Bild: Der Jahresausblick für 2012
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(openPR) Ein turbulentes Jahr 2011 ist zu Ende gegangen und gleich vorweg kann gesagt werden, dass die Probleme nicht geringer werden. Die Eurokrise hält die Börsen im Bann und eine Aussicht auf eine Lösung ist noch nicht zu erkennen.

Was können wir für 2012 erwarten? Wird sich die Krise verschlimmern oder löst sie sich in Luft auf? Kann sich Europa vor einer Rezession retten und schafft die USA den Konjunkturmotor nicht absterben zulassen? Wie weit fällt der Euro, und steigt Gold über die Marke von 2.000 Dollar? Viele Fragen stellen sich den Investoren und ich werde versuchen in meinem Jahresausblick eine Hilfestellung zu geben.



In dieser Sonderausgabe werde ich auf die Themen: Weltwirtschaft, Aktienmärkte, Rohstoffe, Staatsanleihen. Eurokrise, Gold, Dollar und Immobilien eingehen.

Die Börsen sind keine Einbahnstraße und unterliegen Trends die man frühzeitig erkennen muss. Genau diesen Herausforderungen müssen sich die Trendfolger auch im Jahre 2012 stellen.

Weltwirtschaft

Beginnen wir mit einer Einschätzung der Konjunktur für dieses Jahr. Liest man die Prognosen der Analysten, dann sehen wir in Europa eine kurze Rezession und einen Aufschwung für 2013. Für die USA wird ein schwaches Wirtschaftswachstum erwartet und Chinas Wirtschaft strebt nur mehr halb so stark nach oben wie in den Jahren zuvor.

Ich denke hier sind die Prognosen sehr optimistisch angesetzt. Ich frage mich woher ein Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr kommen sollte. Die Weltwirtschaft konnte sich in den letzten beiden Jahren nur durch die Konjunkturpakete der Regierungen vor einer massiven Rezession retten. Das Ergebnis kennen wir, die Staaten haben sich ernorm verschuldet und müssen nun die Konsequenzen tragen. Die Ratingagenturen stufen die Bonität der hochverschuldeten Staaten weiter ab und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Weitere massive Einschnitte der Bonitäten werden wir noch im ersten Halbjahr sehen.

Refinanzierungen werden massiv teurer

Die Stimulation der Wirtschaften durch die Hilfspakete ist nun ausgelaufen und neue Hilfsmaßnahmen scheitern an den Finanzierungen. Zusätzliche Schulden können nicht weiter aufgenommen werden, die Staaten scheitern sogar an den Refinanzierungen bzw. können diese nur mit massiv steigenden Zinsen über die Bühne bringen. Der Refinanzierungsbedarf der Staaten und Banken im ersten Quartal 2012 beträgt 650 Mrd. Euro und für das gesamte Jahr sagenhafte 2.000 Mrd. Euro. Das Kapital wäre vorhanden, aber die Investoren sind verunsichert und lassen ihr Geld lieber im Geldmarkt geparkt oder investieren nur in Staatsanleihen mit bester Bonität.

Die europäischen Banken sind nicht ausreichend kapitalisiert und man sieht recht deutlich was passiert wenn man frisches Geld braucht. Die italienische Unicredit musste massive Abstriche hinnehmen um an neues Kapital zu kommen, der Aktienkurs brach stark ein. Dies dürfte aber nur ein kleiner Vorgeschmack sein, was noch passieren wird wenn sich die Banken in den nächsten Monaten Geld vom Markt holen müssen. Die Renditen dürften weiter ansteigen weil sich die Investoren ihr Risiko teuer bezahlen lassen möchten.

Staaten mit bester Bonität werden mit Geld überschwemmt

Staaten mit bester Bonität, wie Deutschland, Schweden, Dänemark oder Norwegen werden hingegen mit Geld überschwemmt. Die Investoren mussten bei der letzten dänische Staatsanleiheauktion sogar Zinsen bezahlen anstatt sie zu erhalten. Hier sieht bereits, dass für die Investoren die Rendite weniger „wert“ ist als die Sicherheit. Das Sicherheitsdenken dürfte uns dieses Jahr stark prägen.

USA schrammen an der Rezession vorbei, oder doch nicht?

In den USA bleibt der Konjunkturmotor am Laufen. In Europa stockt er bereits und ein Abrutschen in eine Rezession ist vorprogrammiert. Einzelne EU-Länder, wie Griechenland, Spanien oder Ungarn befinden sich bereits in einer Rezession, andere Länder werden folgen. Aber wie schafft man den Weg aus der Rezession? Entweder selbstragend durch die Wirtschaft oder durch Interventionen des Staates. Neue Konjunkturspritzen der Länder sind nicht zu erwarten. Um den Weg aus der Rezession aus eigener Kraft zu finden bedarf es der Unternehmen und der Konsumenten.

Weltweite Rezession durchaus möglich

Eine Rezession entsteht erst dann wenn die Haushalte nicht mehr konsumieren, weil sie überschuldet sind oder kein Einkommen besitzen aufgrund der Arbeitslosigkeit. Beides trifft nun zu. Nicht nur die Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt, auch die Haushalte haben sich zu hoch verschuldet. Aktuell ist die Zinsbelastung sehr niedrig, weil die Arbeitslosigkeit hoch ist. Dies dürfte auch so bleiben, weil die Unternehmer nicht investieren wollen und damit keine neuen Arbeitsplätze schaffen.

Lesen Sie den gesamten Jahresausblick für 2012 unter: blog.simpleinvest.at

Ein erfolgreiches Jahr wünscht Ihnen
Roland Fressl, CPM
staatlich geprüfter Portfoliomanager
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