(openPR) Am 23. September, dem Geburtstag des schwedischen Neurologen Karl-Axel Ekbom, ist Welt-RLS-Tag. Auf Ekbom geht der heute gebräuchliche Name für das auch als Syndrom der „unruhigen Beine“ bekannte Restless Legs Syndrom (RLS) zurück.
Unter dem Motto „RLS alternativ behandeln“ führt die RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung in diesem Jahr anlässlich des Welt-RLS-Tags bereits zum zweiten Mal einen bayernweiten, von der DAK und dem Bayerischen Apothekerverband e.V. unterstützten Aktionstag durch. Zahlreiche regionale Veranstaltungen, etwa in Augsburg, Bad Bocklet oder Weiden, laden Interessenten ein, sich über das Krankheitsbild zu informieren und die Angebote der regionalen Selbsthilfe kennen zu lernen.
In München wird es in diesem Jahr gleich zwei Vortragsveranstaltungen zum Aktionstag geben. Am 23.09.2019 referieren in den Räumen der LAG Selbsthilfe Bayern am Orleansplatz in München namhafte Experten zu den Themen Osteopathie, TCM und alternative Behandlungen beim Restless Legs Syndrom.
Studien zeigen, dass osteopathische Behandlungen zu einer Verbesserung der Schwere der Symptomatik und einer positiven Beeinflussung der Lebensqualität bei Patienten mit RLS führen können. Nicht wenige RLS-Patienten versuchen aber auch mit anderen Methoden aus der Natur- und Alternativmedizin ihr Leiden zu lindern. Beispielsweise haben viele RLS-Patienten positive Erfahrungen mit der klassischen Homöopathie oder Schüßler-Salzen gemacht.
Die traditionelle chinesische Medizin bietet RLS-Kranken ebenfalls Therapieoptionen an. Die RLS-Beschwerden sollen auf eine sogenannte Yang-Fülle bzw. Feuer-Störung der Leber und des Herzens hinweisen. Diese Störung beruht nach den Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin auf einer meist eher verborgenen Yin-Schwäche-Störung. Eine Umstellung der Ernährung auf ausgewogene Kost nach den fünf Elementen mit viel Ruhe beim Essen, Heilkräuter, Akkupunktur oder Qi Gong- Übungen können deshalb die RLS-Therapie wirkungsvoll ergänzen. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit der Therapieverfahren aus der Natur- und Alternativmedizin fehlen jedoch bislang.
Linderung der RLS-Beschwerden kann auch eine Behandlung in der Kaltekammer bringen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass eine kurzzeitige Einwirkung extremer Kälte genügt, um Schmerzen zu lindern, entzündliche Prozesse einzudämmen, verkrampfte Muskeln zu lockern und das Immunsystem zu stärken. Mit einem kurzzeitigen Aufenthalt in einer Kältekammer werden die gleichen Effekte erzielt. Dies kann bei RLS-Patienten zu einer signifikanten Besserung der Symptome sowie der Schlaf- und Lebensqualität führen. Wer sich über Anwendungsmöglichkeiten der Kältetherapie beim RLS informieren möchte, hat dazu die Gelegenheit am 24.09.2019 von 10-12 Uhr im Klinikum Neuwittelsbach, Renatastraße 71a, in München.
Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.restless-legs.org













