(openPR) Urban Gardening, City Gardening, Urbaner Gartenbau – viele Namen drehen sich um eine Bewegung, die derzeit hoch im Kurs steht. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist die Vermeidung langer Transportwege ein Hauptmotiv. Der globale Megatrend Urbanisierung befeuert diesen Trend zusätzlich. Auch die „natürlichen Stoffkreisläufe durch lokales Recycling von kompostierbaren Abfällen und Abwässern“ sind laut Wikipedia ein Hauptgrund für das wachsende Interesse am städtischen Gartenbau. In diese Richtung stößt auch ein fünfköpfiges Gründer-Team aus der Region Nürnberg. Sie setzen auf eine spezielle Nische innerhalb des Urban-Gardening-Kosmos. Als Dünger für Nutzpflanzen verwenden Sie das mit Ausscheidungen der Fische angereicherte Abwasser aus Aquarien. Das von den Pflanzen gereinigte Wasser wird dann wieder dem Aquarium zugeführt. „Ein perfekter Upcycling-Kreislauf“, sagt Dietmar Tremel, Kaufmännischer Leiter des Startups. Dieses System ist nicht neu. Unter dem Begriff „Aquaponik“ ist es als Verknüpfung kommerzieller Fischfarmen mit der Zucht von Nutzpflanzen seit Jahrzehnten bewährt. Neu ist jedoch die kleinskalige Ausführung als Fertigset für bestehende Süßwasseraquarien. Allein in Deutschland soll es etwa sieben Millionen Aquarienbesitzer geben. Einige von ihnen sollten daran interessiert sein, in der eigenen Wohnung Kräuter zu ernten und dabei auch noch ihren Fischen Gutes zu tun, erwarten die Gründer.
Nach vier Jahren Entwicklungs- und Testarbeit soll das Quellarium ab 21. September 2019 über die Crowdfunding-Plattform Startnext auf den Markt gebracht werden. Als Ziel für die Crowdfunding-Kampagne geben die Gründer den Verkauf von 100 Quellarien in 40 Tagen an. Unterstützer ohne eigenes Aquarium können dazu beitragen, dass Schulen und Kindergärten kostenlose Exemplare erhalten.
Interessierte erhalten weitere Informationen unter www.quellarium.de.












