(openPR) Bauernverband sieht sich in seine Argumentation bestätigt
Berlin, den 28.01.2003
Der Rat der europäischen Agrarminister hat sich auf seiner Sitzung am 27./28. Januar 2003 in Brüssel mehrheitlich sehr kritisch bis ablehnend zu wesentlichen Inhalten der neuen Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik geäußert. Die meisten Mitgliedstaaten halten die Vorschläge für zu weitgehend und sehen eine weitere Welle von Bürokratie auf die Landwirte und Verwaltungen zukommen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht sich damit in seiner Kritik voll bestätigt und fordert entschiedene Korrekturen der Kommissionsvorschläge.
Der Deutsche Bauernverband bekräftigt seine Forderung, dass die Agenda 2000 und die Festlegungen des Brüsseler EU-Gipfels vom Oktober 2002 verlässlich eingehalten werden - vor Ablauf des Jahres 2006 kann und darf es somit grundsätzlich keine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik geben. Strikt lehnt der Deutsche Bauernverband in den Vorschlägen der Kommission insbesondere die rigiden Preissenkungsvorschläge bei Milch und Getreide sowie die Vorschläge zur Entkoppelung der Direktzahlungen ab.
Der Deutsche Bauernverband sieht sich nach der ersten Aussprache der EU-Agrarminister über die Vorschläge der EU-Kommission in seiner Auffassung bestätigt, dass weitere Agrarreformen nicht überstürzt durchgeführt werden dürfen, sondern gerade auch im Hinblick auf die laufenden Welthandelsrunde bei WTO äußerst sorgfältig diskutiert und vorbereitet werden müssen.
Autor: Deutscher Bauernverband
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