openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Adieu Glyphosat

04.09.201708:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Adieu Glyphosat
Bundesvorsitzender Roland Wegner
Bundesvorsitzender Roland Wegner

(openPR) Nach Frankreichs offizieller Stellungnahme ist Deutschlands Protest gegen Glyphosat mehr als überfällig.
Im Kampf gegen das Herbizid bezieht Frankreich nun deutlich Stellung mit einem klaren Nein zur EU-Zulassungsverlängerung dieser giftigen Chemikalie.


Denn die Verdichtung der Indizien lässt sich nur schwer leugnen, werden mit dem führenden chemischen Unkrautvernichtungmittel Gefährdungen für Mensch, Tier und Umwelt in Zusammenhang gebracht. Die Folgen reichen von Insekten- und speziell auch Bienensterben bis hin zur Erhöhung vom Krebsrisiko beim Menschen. Bedenkt man hierbei, dass dieses Pflanzengift ursprünglich als Rohrreiniger und später dafür konzipiert wurde jegliches Pflanzenwachstum außer dem von genetisch verändertem Saatgut zu unterbinden, überraschen die fatalen Auswirkungen auf die Artenvielfalt nicht. So stellt der Vertrieb von Glyphosat und angepasster Saat lediglich für den Hersteller eine Bereicherung dar.
Obwohl die Mehrheit der EU-Länder den Einsatz von Glyphosat nicht befürwortet, wird von der EU-Kommission die umstrittene Zulassungsverlängerung angestrebt. Hierbei wird deutlich, dass nicht das Wohl der europäischen BürgerInnnen im Vordergrund steht, sondern andere, überwiegend wirtschaftliche Interessen.
Während die französische Umweltministerin die Weiterverwendung von Glyphosat für abgelehnt erklärt, kündigten die deutschen Verantwortlichen lediglich Enthaltung bei der Entscheidungsfindung an. Denn es herrscht große Uneinigkeit im Regierungskabinett zu dem Thema, wobei Angela Merkel und Agrarminister Schmidt sich pro Pflanzengift stellten. Trotz der hitzigen Debatte findet dieser Sachverhalt keine wirkliche Beachtung, weder in den Medien noch im laufenden Wahlkampf, geschweige denn im Wahl-O-Mat.
Als Verbraucherschutzpartei positioniert sich die V-Partei³ deutlich gegen den Einsatz dieses Herbizids und setzt sich daher für den ökologischen Landbau ein. Der Bundesvorsitzende, Roland Wegner, weiß als nebenberuflicher Betreiber einer Haselnussplantage aus eigener Erfahrung, dass dies kein unrealstisches Unterfangen ist. Er betont aber auch:
„Glyphosat ist neben den noch gar nicht umfänglich untersuchten Beistoffen nicht der alleinige Buhmann, sondern ist der Ausdruck einer fehlgeleiteten Landwirtschaft. Wir müssen hinsichtlich der Naturausbeutung und -vernichtung die industrielle Landwirtschaft in ihrer Gesamtheit unter die Lupe nehmen, die nur mit Hilfe dieses Monsanto-Giftes in der heutigen Form existieren kann.“
In ihrer bioveganen Agraragenda 2030 sieht die V-Partei³ diese benötigte Umgestaltung unserer konventionellen Landwirtschaft vor, ohne Gülle und ohne Chemie.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 966551
 529

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Adieu Glyphosat“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von V-Partei³

Bild: Die V-Partei³ unterstützt den Aufruf zum weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-BewegungBild: Die V-Partei³ unterstützt den Aufruf zum weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung
Die V-Partei³ unterstützt den Aufruf zum weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung
Am 20.09.2019 findet der globale Klimastreik statt, und Fridays For Future setzt einen weiteren Baustein für die kraftvollste Umweltbewegung unserer Gegenwart. Die V-Partei³ unterstützt diese Bewegung, fordert aber auch dazu auf, das für den Klimawandel bedeutende Thema Massentierhaltung beim Klimaschutz noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Die Erde, von der die Menschheit nur eine hat, wird täglich durch Unachtsamkeit, Egoismus und unstillbaren Konsum verdreckt und zerstört. Die Auswirkungen sind katastrophal. Die Meere sind voller P…
Bild: Martina Hanke will Pflanzenpower in den Landtag bringen - vegane DirektkandidatinBild: Martina Hanke will Pflanzenpower in den Landtag bringen - vegane Direktkandidatin
Martina Hanke will Pflanzenpower in den Landtag bringen - vegane Direktkandidatin
Am 1. September ist Landtagswahl in Sachsen. Martina Hanke ist Direktkandidatin der V-Partei³ für den Wahlkreis 48 (Freital, Tharandt, Wilsdruff und Dorfhain). Die Freitalerin redet nicht nur, sie packt auch an. So ist sie auf mehren Ebenen ehrenamtlich engagiert und organisiert z.B. seit vielen Jahren die Dresdner Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige von Ataxien und der Huntington-Krankheit (wofür sie schon vom Bundespräsidenten geehrt wurde). Vom kürzlichen Treffen berichtet sie: "Da habe ich den Hut auf; mein Sohn sitzt im Rol…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Green Value SCE über fünf weitere Jahre mit Herbiziden auf deutschen ÄckernBild: Green Value SCE über fünf weitere Jahre mit Herbiziden auf deutschen Äckern
Green Value SCE über fünf weitere Jahre mit Herbiziden auf deutschen Äckern
… Landwirtschaft. Denn am 27. November diesen Jahres gab die Zustimmung des deutschen Landwirtschaftsministers Christian Schmidt aus Bayern den Ausschlag, dass das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, besser bekannt als Roundup, für fünf weitere Jahre versprüht werden darf. „Glyphosat ist das am meisten verwendete Herbizid und belastet nachweisbar Böden …
Bild: Glyphosat: Wer genügend Angst schürt, wird reiche Ernte einfahren!Bild: Glyphosat: Wer genügend Angst schürt, wird reiche Ernte einfahren!
Glyphosat: Wer genügend Angst schürt, wird reiche Ernte einfahren!
… Wissenschaft spielt dabei keine Rolle mehr, es geht nur noch um Interessen und Geld, viel Geld. Das ist bei dem Diesel-Skandal und auch bei dem Glyphosat-Skandal zu beobachten“, sagt Hort Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht|e.V. Der wissenschaftliche Konsens ist, dass Glyphosat keinen Krebs verursacht. Die EPA, die FDA, die EFSA (Europäische …
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat: Risikobewertung des Herbizids Glyphosat veröffentlicht
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat: Risikobewertung des Herbizids Glyphosat veröffentlicht
Zu Beginn des Jahres 2014 legten die zuständigen deutschen Behörden ihre Sicherheitsbewertung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat (glyphosate.eu) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor. Der umfassende Bewertungsbericht ist eine vollständige Risikobewertung von Glyphosat und wurde kürzlich auf der EFSA Webseite (http://dar.efsa.europa.eu/dar-web/consultation) …
Experten bestätigen Sicherheit von Glyphosat
Experten bestätigen Sicherheit von Glyphosat
… Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Berlin, 2. Juli – Im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft fand gestern ein öffentliches Fachgespräch zum Herbizidwirkstoff Glyphosat statt. Im Rahmen des Fachgespräches wurde die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Wirkstoffs Glyphosat erneut von allen am Zulassungsverfahren beteiligten Behörden bestätigt. …
Bild: Glyphosat: Auch als unbedenklich eingestufte Dosis verändert die DarmfloraBild: Glyphosat: Auch als unbedenklich eingestufte Dosis verändert die Darmflora
Glyphosat: Auch als unbedenklich eingestufte Dosis verändert die Darmflora
Glyphosat ist ein Gift, das jede Pflanze abtötet - es sei denn, sie ist gentechnisch so verändert, dass sie resistent ist gegen dieses Herbizid. Jedes Jahr werden in Deutschland 5.000 Tonnen auf Äckern, Bahnflächen, in Weinbergen, öffentlichen Parks und sogar in Haus- und Kleingärten gegen unerwünschte Wildkräuter eingesetzt. Weltweit wurden 2014 unbeschreibliche …
Bild: Krebserregendes Glyphosat vor der NeuzulassungBild: Krebserregendes Glyphosat vor der Neuzulassung
Krebserregendes Glyphosat vor der Neuzulassung
Am 25.2. beschloss der Bundestag in namentlicher Abstimmung, das Pflanzengift Glyphosat in der EU neu zuzulassen. Im März 2015 hatte die auf Krebsforschung spezialisierte Agentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Die EU-Kommission wird am 7. und 8. März über den Antrag …
Glyphosat beeinträchtigt das Orientierungsverhalten der Bienen
Glyphosat beeinträchtigt das Orientierungsverhalten der Bienen
Eine Studie* vom Wissenschaftlern aus Argentinien und Deutschland zeigt, dass Glyphosat das Navigationsverhalten der Honigbienen stört. Glyphosat ist weltweit das am meisten verkaufte Pestizid und unter anderem in „Roundup“ von Monsanto enthalten. Nach erstmaligem Kontakt mit einer Futterquelle, die 10mg/l Glyphosat enthielt, verlängerte sich die Rückkehr …
Eigenheimerverband Bayern warnt vor Gefahr durch Glyphosat
Eigenheimerverband Bayern warnt vor Gefahr durch Glyphosat
„Roundup“ und andere Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat werden aus den Regalen vieler Gartencenter und Baumärkte, u. a. Toom und Bauhaus, zum Herbst verschwinden – eine Reaktion auf die Einstufung von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC). Die Zulassung von Glyphosat als …
Bild: Ist Glyphosat eine der Ursachen für die Entstehung multiresistenter Bakterien?Bild: Ist Glyphosat eine der Ursachen für die Entstehung multiresistenter Bakterien?
Ist Glyphosat eine der Ursachen für die Entstehung multiresistenter Bakterien?
Jeder redet über Glyphosat: die einen warnen z.B. wegen des Krebsrisikos und der negativen Auswirkungen bei Bienen und anderen Insekten, davor, andere widersprechen dem, und selbst die Bundesanstalt für Risikobewertung (BfR) gibt bei der Bewertung von Glyphosat „grünes Licht“. „Ein Krebsrisiko bestehe bisher nicht“. Das BfR sieht also keinerlei Gefahren …
Bild: Offener Brief Bahn und GlyphosatBild: Offener Brief Bahn und Glyphosat
Offener Brief Bahn und Glyphosat
Offener Brief zu Glyphosat Offener Brief zu Glyphosat 0 1. Juni 2018 Verfasst von CARSTENKREHLOEDP Bearbeite "Offener Brief zu Glyphosat" Offener Brief der ÖDP Niedersachsen an die DB Netz AG Einsatz von Glyphosat bei der Deutschen Bahn Netz AG Sehr geehrte Damen und Herren, die Ökologisch-Demokratische Partei Niedersachsens hinterfragt den massiven …
Sie lesen gerade: Adieu Glyphosat