(openPR) Aufruf zum 30. Januar 2003
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten am 30. Januar vor 70 Jahren begann das dunkelste Kapitel deutscher und europäischer Geschichte. Verfolgung, Vertreibung, Verbrechen in unvergleichlichem Ausmaß begangen im Namen einer menschenverachtenden Ideologie. Als wenige Monate später, am 10. Mai 1933, auf dem heutigen Bebelplatz Bücher verbrannt wurden, war in Deutschland auf Jahre jegliche Kultur verloren.
Allein die vereinzelte, aber vielstimmige, Kultur des Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime blieb - ständig bedroht von der Vernichtung.
Die PDS wird am 30. Januar der Opfer gedenken, den Widerständigen danken und ihre Stimme erheben gegen das erneute Aufbegehren mit Krieg, Zerstörung und Unterwerfung Macht zu erlangen und Einflusssphären zu sichern.
Wir rufen Euch auf, am Donnerstag, 30. Januar, um 17.30 Uhr gemeinsam mit uns an der Neuen Wache unter den Linden einen Kranz niederzulegen und im Anschluss daran auf dem Bebelplatz in stillem Gedenken zu verharren.
Neben Fred Dellheim, Ko-Vorsitzender des VVN-BdA, und Heinrich Fink, Sprecher des VVN-BdA werden die beiden PDS-MdB Petra Pau und Gesine Lötzsch sowie PDS-Bundesgeschäftsführer Uwe Hiksch daran teilnehmen. Unsere Stimmen im Gedenken an die Opfer sollen auch Stimmen sein, die laut sagen, dass wir Krieg und totale Machtanmaßung nie wieder hinnehmen werden.








