(openPR) Apfel-Genuss nicht nur zur Weihnachtszeit
Der Apfel gilt als Frucht der Erkenntnis, als Fruchtbarkeits- und Liebessymbol. Das Winterobst spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der Ernährung. Schon früh haben Mönche den Apfelbaum veredelt. Ende des 19. Jahrhunderts standen weltweit mehr als 20.000 Apfelzüchtungen in Kultur. Das heutige Angebot nimmt sich da eher bescheiden aus. Allerdings müssen Früchte, um sich am Markt durchzusetzen, hohen Anforderungen genügen: Äpfel sind geschmackvoll, gesund und schön, handelsfähige Qualitätsware, zudem lagerfähig, gleichmäßig, druckunempfindlich und gut zu verarbeiten.
Trotzdem interessieren sich immer mehr Menschen für alte Sorten und besinnen sich auf traditionelle Bräuche – vor allem zur Weihnachtszeit. Früher wurden Äpfel, Nüsse und Zuckergebäck als Schmuck für den Christbaum verwendet. Besonders beliebt war die Sorte „Rote Sternrenette", ein sehr kleiner, saurer und knallroter Apfel. Mit Speckschwarten poliert und an Bindfäden in die Tannenzweige gehängt, gilt der „Weihnachtsapfel“ als Vorläufer heutiger Glaskugeln. Er könnte in dieser Funktion durchaus wieder eine Renaissance erleben.
Der Volksmund schreibt den Äpfeln zu Weinachten besondere Wirksamkeit zu. Als Liebesorakel – geschält, zerteilt und unter der Haustür gegessen – sagt er den Zukünftigen voraus. Wer in der Christnacht einen Apfel isst, bleibt das ganze Jahr gesund. Das gilt, wie die Wissenschaft weiß, nicht nur für den Heiligen Abend. „An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern) ist kein Gerücht. Obwohl auch Bratäpfel oder Apfelstrudel ihre Hochsaison im Winter haben, steht die Frucht dank moderner Lager- und Transporttechnik fast ganzjährig zur Verfügung.
Vom 7. bis 10. Dezember 2006 findet die FOOD & LIFE als Treffpunkt für Gourmets und als Plattform für Information und Meinungsbildung statt. Die Verkaufsausstellung will bei einer wachsenden Zahl von Verbrauchern Interesse und Verständnis für bewusstes Genießen wecken. Leitthemen der FOOD & LIFE sind die sorgfältige Herstellung und kunstfertige Zubereitung sowie der respektvolle Genuss von Speisen. Der Schwerpunkt liegt auf exquisiten, handwerklich erzeugten, regionalen Spezialitäten aus ganz Europa. Auf dem Forum für Genießer erfahren Besucher zum Beispiel weitere Wahrheiten über Äpfel und was man außer Weihnachtsschmuck noch alles aus ihnen zaubern kann.
Besucherhinweise:
Veranstaltungsdauer: 7. bis 10. Dezember 2006
Veranstaltungsort: Neue Messe München
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag 11.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 19.00 Uhr
Pressekontakt:
Dr. Ulrich Probst
GHM-Pressesprecher und
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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