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Lebensträume zerplatzen an hohen Kaufnebenkosten

26.08.201910:21 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Lebensträume zerplatzen an hohen Kaufnebenkosten
Bettina Schroeder, Inhaberin von Schroeder Consulting aus Hamburg
Bettina Schroeder, Inhaberin von Schroeder Consulting aus Hamburg

(openPR) Hamburg, 23.08.2019 Lebensträume zerplatzen wie Seifenblasen. Schuld sind die immer höher werdenden Kaufnebenkosten. Dieser Trend ist leider nicht aufzuhalten. Jungen Menschen wird es immer schwerer gemacht sich den Lebenstraum einer eigenen Immobilie zu erfüllen. Jeder zweite Deutsche träumt vom eigenen Zuhause für sich und seine Familie. Also die Hälfte aller Deutschen wollen eine Immobilie kaufen. Endlich raus aus der Mietwohnung und rein in das Eigenheim! Soweit der Plan. Doch meistens kommt es anders.



Im Finanzierungsgespräch mit einer Bank wird häufig der Lebenstraum von einer eigenen Immobilie schnell begraben. Es ist die Rede von hohen Kaufnebenkosten und das diese Kosten von der Bank nicht finanziert werden.

Was genau sind Kaufnebenkosten?
„Viele der Erstkäufer haben von den Kaufnebenkosten nie zuvor etwas gehört. Es trifft sie wie ein Schlag, dass es diese Kosten gibt und dass man dafür einen gewaltigen Teil an Eigenkapital mitbringen muss, der nicht von ihrer Bank finanziert wird.“ sagt Bettina Schroeder, die Gründerin von SchroederConsulting mit Sitz in Hamburg. Zu den üblichen Erwerbnebenkosten gehören 3,5-6,5% Grunderwerbsteuer, 3,57-7,14% Maklerprovision und 1,5-2% Notar- und Grundbuchkosten. All diese Kosten errechnen sich prozentual aus dem Kaufpreis der Immobilie und sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Da kommen insgesamt leicht 10% oder manchmal sogar noch mehr zum eigentlichen Kaufpreis der Immobilie hinzu, die aus eigenen Mitteln finanziert werden müssen, d.h. der Käufer muss diese Kosten mit seinem Eigenkapital bestreiten. Bei einer Wohnung, die € 500.000,- kostet sind das bei 10% allein schon € 50.000,-, die der Käufer mitbringen muss. Das ist ein kleines Vermögen und für die meisten Mieter ist an dieser Stelle der Traum einer eigenen Immobilie ausgeträumt. Über eine Senkung der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer wird in der CDU laut nachgedacht, denn diese Steuer ist zusammen mit der Maklerprovision der größte Preistreiber bei den Kaufnebenkosten einer Immobilie.

Hinzu kommt, dass die Banken bei einer Finanzierung auch einen soliden Eigenkapitalanteil sehen möchten. Je höher der Eigenkapitalanteil ist, desto attraktiver wird die Finanzierung. Diese traurige Entwicklung betrifft nicht nur Normalverdiener; auch Besserverdiener können ihren lang gehegten Lebenstraum oft nicht mehr verwirklichen, weil sie an den immens hohen Kaufnebenkosten scheitern.

Seit langem ist es zu beobachten, dass die Immobilienpreise unaufhaltsam steigen und damit auch die Kaufnebenkosten für das geliebte Eigenheim in die Höhe schnellen. Ein Ende dieser Preisspirale ist nicht in Sicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Besonders in Großstädten und in Ballungszentren werden sehr hohe Quadratmeterpreise verlangt, teils im 5stellligen Bereich; und damit auch immense Kaufnebenkosten.

Hinzu kommt das „Bestellerprinzip“, das nicht nur in der Politik heiß diskutiert wird. Worum geht es da genau? Das Bestellerprinzip bedeutet nichts anderes, als, dass derjenige, der den Makler beauftragt, ihn auch bezahlen muss. In der Praxis sieht das allerdings meist so aus: der Verkäufer beauftragt einen Immobilienmakler und der Käufer muss den Makler bezahlen. Das ist in 40% aller Bundesländer so. Dabei erreicht die Höhe der Maklerprovision schnell ein durchschnittliches Jahreseinkommen. In den anderen Bundesländern wird die Maklerprovision geteilt, so dass Käufer und Verkäufer einen Teil bezahlen. Je nach Lage der Immobilie kann das auch richtig teuer werden. Noch gilt das reine Bestellerprinzip nur für Häuser und Wohnungen, die vermietet werden.

Mit dem Beschluss der großen Koalition vom 18.08.2019 werden demnächst in allen Bundesländern die Makler sowohl vom Käufer als auch von Verkäufer bezahlt werden müssen. Beide sollen die Hälfte der Maklerprovision bezahlen. Spannend ist zu sehen, dass die CDU das reine Bestellerprinzip blockierte. Warum sie das tat, darüber lässt sich nur spekulieren.

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