(openPR) Berlin/Harbin 2020: Hoch im Norden Chinas, dort, wo die Temperaturen im Winter bis zu -50 Grad ausmachen und sich bestenfalls Yakuten aus Russland auf Besuch im Fernen Osten in der Sommerfrische wiederfinden liegt die Green City Harbin, "Hauptstadt Chinesisch Sibiriens", in der alljährlich zur Eröffnung des Eisfestivals die amtierenden Spieler des "Game of Thones in der Arctis" zur Arctic Circle Conference einfinden. Das von Harbin begründete Netzwerk ist nicht mit dem Artic Circle zu verwechseln, obgleich auch dieser von China verhalten unterstützt wird.
Der Arctic Circle (http://www.arcticcircle.org) ist das bisher größte Netzwerk des internationalen Dialogs und der Zusammenarbeit über die Zukunft der Arktis. Es ist eine offene demokratische Plattform, an der Regierungen, Organisationen, Unternehmen, Universitäten, Think Tanks, Umweltverbände, indigene Gemeinschaften, besorgte Bürger und andere beteiligt sind, die an der Entwicklung der Arktis und ihren Folgen für die Zukunft der Welt interessiert sind. Es ist eine angeblich gemeinnützige und unparteiische Organisation an der auch China beteiligt ist. Finanzielle Träger und Sponsoren sind u.a. die Einrichtungen, die auch die von Medien und instrumentalisierten Kindern begleiteten Klimaschutzkampagnen in Europa steuern. Ein Blick auf die wirklichen Themen verdeutlicht, dass die wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen eine ganz entscheidende Bedeutung haben zumal die infrage stehenden Regionen zu jenen gehören, deren politische Zugehörigkeit hier und da sehr umkämpft ist. Im Mai 2019 tagte der Circle in Shanghai mit einem China Forum. In Harbin bündeln sich seit vielen Jahren jedoch die chinesischen Interessen im Verbund der im Arctic Circle zusammengeschlossenen Partnerstädte, welche sich weit über den Arctic Circle hinaus inzwischen auch auf die Wüste Kaliforniens erstreckt.
Aus chinesischer Sicht hat der Ressourcenreichtum Nordasiens/Russlands aber auch der Arktis strategische Bedeutung. Sowohl der frei werdende Seeweg der Nordmeerroute wie auch die Revitalisierung der neuen/alten "iron road" werden neue Perspektiven erschließen, die es in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern möglichst effizient zu erschließen gilt (Bericht hierzu bereits 2009: https://www.openpr.de/news/274675/China-2009-Hoehepunkte-der-deutsch-chinesischen-Zusammenarbeit-Berlin-Shenyang-und-Harbin-im-Fokus.html).
Nordostasien und der APEC-Raum gehören zu den sicheren Destinationen der Welt. Die Konfliktherde liegen weit weg und die Ressourcen Chinas und Russlands allein reichen aus, die Erschließung im Eigeninteresse nachhaltig zu entwickeln. Große Chancen bestehen gleichwohl für internationale Unternehmen und Projekte. Ressourcenreichtum allein reichte noch nie aus.
Auf Einladung des Oberbürgermeisters Sun Zhe wird das seit 2007 in Heilongjiang aktive German Global Trade Forum auch im Januar 2020 wieder mit einer politisch begleiteten Delegation nach Harbin reisen, um die sich mit der Konferenz der Arctic Circle Städte ergebenen Kontaktmöglichkeiten für die Entwicklung strategisch interessanter Ansätze zu nutzen. Magdeburg, die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt wird ebenfalls vertreten sein und hat die Entsendung einer Delegation des neuen Stadtrats auf der Agenda.
Im Rahmen der auch nach Qingdao und Beijing führenden Delegationsreise ergeben sich für Projekt- und Entscheidungsträger, Unternehmen, Verbände, Einrichtungen und an der Region Interessierten hochwertige Kontaktmöglichkeiten. Vor dem chinesischen Neujahrsfest und dem alljährlich im März stattfindenden Nationalen Volkskongress gelten die Gespräche im Januar als Empfehlung für die Jahresplanung zumal die Gesprächspartner im Januar ganz gewiss auch noch im Verlauf des Jahres im Amt bleiben. Auch in China ist das Postenkarussell ein stetiges Thema.
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