openPR Recherche & Suche
Presseinformation

EMV Dresden klärt auf: Wohnungsmarkt und Mietpreisbremse

23.05.201920:08 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: EMV Dresden klärt auf: Wohnungsmarkt und Mietpreisbremse

(openPR) Im Gegensatz zu vielen anderen Ballungsgebieten sieht die Stadt Dresden keinen Anlass, die umstrittene Verordnung umzusetzen.

Dresden, 23.05.2019. Als anerkannte Hausverwaltungsgesellschaft beobachtet die EMV Dresden die Entwicklung des städtischen Wohnungsmarktes intensiv. Umfassende Branchenkenntnisse und Erfahrungen bestätigen: Obwohl die Lage auf dem ostdeutschen Mietmarkt noch nicht so angespannt ist wie im Westen, zeigt sich ein eindeutiger Trend, der Mieter belastet. In den sächsischen Großstädten, wie Leipzig und Dresden, wurde auf das Inkrafttreten der Verordnung verzichtet, da gegenwärtig noch am Markt bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stehen.



Experten erwarten weitere Preissteigerungen

Schaut man auf die Entwicklung der Mietpreise in Dresden in den vergangenen Jahren, zeigt sich ein deutlicher Trend. Um ca. 30% sind die örtlichen Mietpreise in den letzten 15 Jahren gestiegen. Ähnlich sieht die Steigerung in diesem Zeitraum nur in Städten wie München aus. Zu beachten ist aber hier unbedingt der Startpunkt der Mieten, der in Dresden bei ca. 4,50 bis 5,00 € lag. Der durchschnittliche Mietpreis, der nach Angaben von Statista im vergangenen Jahr ein Niveau von rund 7€ pro Quadratmeter erreicht hat, scheint laut Landesregierung jedoch keinen Anlass zur Verordnung einer Mietpreisgrenze zu bieten und entspricht dem tatsächlichen Wert einer Wohnung, auch in Bezug auf die durchschnittliche Kaufkraft. Ein weiterer Anstieg der Mietpreise ist durch intensiven Neubau von Wohnhäusern zu verhindern. Auch der Neubau von Sozialwohnungen durch entsprechende Förderprograme wirkt einer zu steilen Preisentwicklung entgegen. Bauvorschriften sollten vom Gesetzgeber durchgeschaut und „entschlackt“ werden, um die Baukosten beim Neubau wirksam zu begrenzen. Enteignungen oder Neubau durch die öffentliche Hand sind sozialutopische Irrwege und führen zur Einschränkung der Bauwirtschaft und werden damit zur Bremse für Investitionen im Wohnungsbau. Dabei ist auf den Wohnungsbau und die Wohnraumsituation in der DDR zurückzublicken, wo Wohnungen „nichts“ kosteten, was zum extremen Verfall der Gebäudesubstanz führte.

Landesregierung sieht keine angespannte Situation

Die Entscheidung zur Einführung einer Mietpreisbremse obliegt der Landesregierung und soll nur in Gebieten mit „angespanntem“ Wohnungsmarkt eingesetzt werden. Entscheidendes Erkennungsmerkmal für solche Orte ist eine Mietsteigerung, die über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Mit der Mietpreisbremse dürfen die Wohnkosten zu Beginn eines Mietverhältnisses nicht mehr als 10% über der lokal üblichen Miete liegen.
Es ist richtig, dass man in verantwortlichen Regierungskreisen momentan keinen Grund sieht, mit einem solchen Mittel in den Markt einzugreifen. Die Mietbelastung liege laut Innenministerium weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt. Zudem befürchten viele Experten, dass die Mietpreisbremse weitere Investitionen in den Wohnungsmarkt hemmen könnte, was für den steigenden Bedarf nach Wohnraum abträglich wäre. Bisher werden Mieter daher ausschließlich durch reduzierte Kappungsgrenzen vor ausufernden Mieterhöhungen geschützt. In vielen Gebieten darf die Miete bei bestehenden Wohnverhältnissen innerhalb von drei Jahren nur um maximal 15% anstatt der sonst üblichen 20% steigen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1050043
 879

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „EMV Dresden klärt auf: Wohnungsmarkt und Mietpreisbremse“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von EMV Dresden Immobilientreuhandgesellschaft mbH

EMV Dresden: Hausverwaltung mit individuellem Service
EMV Dresden: Hausverwaltung mit individuellem Service
Anleger und Eigentümer setzen auf umfassendes Dienstleistungsangebot Dresden, 18.02.2019. „Eine professionelle und vertrauenswürdige Hausverwaltung muss ihren Auftraggebern Sicherheit geben und mit einer intensiven Betreuung für größtmögliche Entlastung sorgen“, erklärt Mathias Eißner, Geschäftsführer der EMV Dresden. Mit einem vielseitigen Servicepaket, das weit über alltägliche Verwaltungsaufgaben hinaus reicht, kann das Unternehmen laut vieler Erfahrungen im Großraum Magdeburg und Dresden Hausverwaltung für Wohn- und Gewerbeimmobilien ef…

Das könnte Sie auch interessieren:

EMV Dresden: Hausverwaltung mit individuellem Service
EMV Dresden: Hausverwaltung mit individuellem Service
Anleger und Eigentümer setzen auf umfassendes DienstleistungsangebotDresden, 18.02.2019. „Eine professionelle und vertrauenswürdige Hausverwaltung muss ihren Auftraggebern Sicherheit geben und mit einer intensiven Betreuung für größtmögliche Entlastung sorgen“, erklärt Mathias Eißner, Geschäftsführer der EMV Dresden. Mit einem vielseitigen Servicepaket, …
Bild: Mietpreisbremse wird in Sachsen nicht greifenBild: Mietpreisbremse wird in Sachsen nicht greifen
Mietpreisbremse wird in Sachsen nicht greifen
… dank großer Neubauprojekte in beiden Kommunen noch mit einem weiteren Anstieg gerechnet. „Wir bezweifeln allerdings, ob der Trend mehr Wohnungen zu schaffen auch nach der Mietpreisbremse anhält“, bemerkt dazu Steffen Bieder. Er sieht folgende Gefahren: - Investoren reißen künftig Wohnungen ab und bauen lieber neu, anstatt in den Bestand zu investieren …
Bild: Erste Bundesländer schaffen Mietpreisbremse abBild: Erste Bundesländer schaffen Mietpreisbremse ab
Erste Bundesländer schaffen Mietpreisbremse ab
Erste Bundesländer schaffen Mietpreisbremse ab Endlich haben es die ersten Landesregierungen erkannt. Mit der Mietpreisbremse lassen sich weder die hohe Nachfrage nach Wohnungen noch die dadurch steigenden Mietpreise erfolgreich bekämpfen. Die Mietpreisbremse hat in den vergangenen Jahren vielmehr das Gegenteil bewirkt. Die Folge waren weiter steigende …
Bild: Wulff Aengevelt: „Die Mietpreisbremse – verfassungskonform und trotzdem absolut falsch!“Bild: Wulff Aengevelt: „Die Mietpreisbremse – verfassungskonform und trotzdem absolut falsch!“
Wulff Aengevelt: „Die Mietpreisbremse – verfassungskonform und trotzdem absolut falsch!“
Der August 2019 wird unzähligen Wohnungsvermietern nachhaltig im Gedächtnis bleiben: Am 18.08. einigt sich zunächst die große Koalition auf eine Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2025 verbunden mit der nun zusätzlichen Möglichkeit für Mieter, zu viel gezahlte Miete bis zu 30 Monaten rückwirkend zurückzuverlangen. Zwei Tage später erhält die Mietpreisbremse …
Bild: MCM Investor Management AG: Investoren skeptisch gegenüber MietpreisbremseBild: MCM Investor Management AG: Investoren skeptisch gegenüber Mietpreisbremse
MCM Investor Management AG: Investoren skeptisch gegenüber Mietpreisbremse
Ursprünglich sollte die Mietpreisbremse den Mietern in den Ballungsgebieten helfen: Doch nun fahren die Immobilieninvestoren ihre Gelder zurück Magdeburg, den 09.05.2014.Im Wahlkampf war die Mietpreisbremse noch ein publikumswirksames SPD-Projekt. Doch das Vorhaben Mietpreisbremse musste in den vergangenen Wochen vernichtende Kritik aus der Immobilienbranche, …
Bild: Die Mietpreisbremse: Ein Überblick von der Schwarzat Capital GmbHBild: Die Mietpreisbremse: Ein Überblick von der Schwarzat Capital GmbH
Die Mietpreisbremse: Ein Überblick von der Schwarzat Capital GmbH
Die Mietpreisbremse ist ein politisches Instrument, das in Deutschland eingeführt wurde, um den Anstieg der Mieten in angespannten Wohnlagen zu bremsen. Diese Regelung, die 2015 in Kraft trat, zielt darauf ab, Mieter vor übermäßigen Mietsteigerungen zu schützen und den Wohnungsmarkt zu regulieren. Besonders in Großstädten und Ballungsgebieten, wo die …
Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg: Eine Klage gegen die Mietpreisbremse
Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg: Eine Klage gegen die Mietpreisbremse
Die umstrittene Mietpreisbremse vor Gericht Magdeburg, 18.03.2016. Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg macht auf einen aktuellen Rechtsstreit aufmerksam: So hat eine Vermieterin aus Berlin vor dem Verwaltungsgericht eine Klage gegen die Mietpreisbremse eingereicht. Den Rücken stärkt ihr dabei sogar der Eigentümerverband Haus & Grund. „Wir …
Bild: Es bleibt spannend: Wohnungsmarkt im UmbruchBild: Es bleibt spannend: Wohnungsmarkt im Umbruch
Es bleibt spannend: Wohnungsmarkt im Umbruch
Ob Milieuschutz, Mietpreisbremse oder ein neues Modell zur Baulandvergabe in Berlin – auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt jagt derzeit eine rechtliche Änderung die nächste. Oft profitieren weder Wohnungsunternehmen und Vermieter noch Käufer oder Mieter. Der jüngste Paukenschlag erfolgte Mitte Mai, als das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg den Berliner …
Gréus Schneider zur Mietpreisbremse und Bestellerprinzip
Gréus Schneider zur Mietpreisbremse und Bestellerprinzip
Mietpreisbremse und Bestellerprinzip Mietrecht - Mit Einführung der §§ 556 d bis 556 g BGB ist seit dem 1. Juni 2015 die sogenannte Mietpreisbremse in Kraft getreten. Darüber hinaus wurde § 2 des WoVermG (Wohnungsvermittlungsgesetz) geändert und das sogenannte Bestellerprinzip im Zusammenhang mit der Beauftragung eines Immobilienmaklers eingeführt. Im …
Immowelt-Mietpreis-Check Ostdeutschland: Zuzug lässt Mieten steigen – 20 Prozent in Dresden und Leipzig
Immowelt-Mietpreis-Check Ostdeutschland: Zuzug lässt Mieten steigen – 20 Prozent in Dresden und Leipzig
… Die rasante Verteuerung von Wohnraum hat viel mit der besonderen Dynamik und Rolle Berlins zu tun und hat den Senat im Juni 2015 zur Einführung der Mietpreisbremse veranlasst. Doch auch im Einzugsgebiet der Hauptstadt ist Wohnen seit 2010 teurer geworden. Hier trifft es vor allem den Wohnungsmarkt am wachsenden Bildungs- und Forschungsstandort Potsdam …
Sie lesen gerade: EMV Dresden klärt auf: Wohnungsmarkt und Mietpreisbremse