(openPR) Am 14. Mai 2019 werden 30 Jugendliche im Rahmen des Kinderrechtejahres von Oberbürgermeister Thomas Geisel empfangen. Sie werden vom Stadtoberhaupt dafür geehrt, dass sie sich für Kindersoldaten und Kindersoldatinnen eingesetzt haben.
Spannend und für gute Bilder sorgen wird der Moment, an dem der Oberbürgermeister von Jugendlichen die Hände rot gefärbt und auf ein Papier drückt.
Mit dabei sind zwei Schulen, ist die UNICEF-Aktionsgruppe des Freien Christlichen Gymnasium, die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreute Geschichte Leistungskurs des Theodor-Fliedner-Gymnasiums und mehrere Gruppen des Jugendrotkreuzes.
Sie alle haben mit der „Aktion Rote Hand“ gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen protestiert. Diese Jugendkampagne wurde vom Düsseldorfer Verein Aktion Weißes Friedensband e.V. Ende 2003 entwickelt und ist seitdem dank der zahlreichen Partnerorganisationen weltweit verbreitet. Günter Haverkamp, Initiator des Vereins: „Wir wollten den Jugendlichen eine Möglichkeit geben, sich für die Gleichaltrigen in großer Not einzusetzen!“
Für die Jugendlichen stecken im Thema Kindersoldaten viele spannende Auseinandersetzungen, die für dieses Alter wichtig sind:
Wie halte ich es mit der Bundeswehr, die Jugendliche sehr früh zum Wehrdienst lockt? Viele Jugendliche verlassen die bundeswehr nach kurzer Zeit, weil sie es sich ganz anders vorgestellt hatten.
Wie war das mit den Nationalsozialisten, die Kinder und Jugendlichen früh für den Wehrdienst begeistert und in der letzten Phase des 2. Weltkrieges in völlig aussichtlose Gefechte geschickt haben.
Wie konnte es unsere Gesellschaft zulassen, dass so viele Jugendliche aus unserer Mitte zum IS gingen und wie soll sie mit den zurückkehrenden, traumatisierten Jugendlichen umgehen?
Ein ganz wichtiges Thema wird oft verschwiegen: UNICEF schätzt, dass 40 Prozent der Kindersoldaten Mädchen sind. Sexualisierte Gewalt spielt in diesem Zusammenhang eine gravierende Rolle
Letztendlich bewegt die Jugendlichen, wenn sie fast feierlich ihre rote Hand unter ihren Slogan machen, wie sie selbst mit dem Thema Gewalt umgehen.
FRIEDENSBAND betreibt auch die Aktionswebseite www.aktionrotehand.de auf der Sie viele Informationen finden.









