(openPR) Bamberg, 06.05.2019. Die Preise fur neu gebaute Eigentumswohnungen sind bezogen auf die Stadtgebiete Dusseldorf und Frankfurt am Main im ersten Quartal 2019 gegenuber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. Die Research-Experten des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT Investment Gruppe haben in Dusseldorf einen Anstieg von 13,5 Prozent auf durchschnittlich 6.838 EUR/qm verzeichnet. In der Mainmetropole hat der mittlere Neubauwohnungspreis um 11,7 Prozent auf 7.271 EUR/qm zugelegt.
PROJECT-Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewahlten Metropolregionen Q1/2019«
Die von den Immobilienweisen im Fruhjahresgutachten fur das Jahr 2019 prognostizierte Preissteigerung in den deutschen A-Stadten setzt sich erwartungsgemaß fort. Das bestatigt die aktuelle Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewahlten Metropolregionen Q1/2019« von PROJECT Research. Demnach sind in allen untersuchten Ballungszentren die Angebotspreise fur Neubauwohnungen sowohl auf Ebene der Stadtgebiete als auch der Metropolregionen gestiegen.
Die Spanne reicht von 1,6 Prozent in Hamburg bis zu 13,5 Prozent in Dusseldorf. »Wahrend manche Stadte wie Munchen (+26) und Hamburg (+16) eine wachsende Zahl an Bauprojekten aufweisen, sinkt die Projektanzahl in Stadten wie Dusseldorf stetig. In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen befinden sich nur noch 23 Objekte im Vertrieb (-8). Trotz der Ausweitungen des Betrachtungsradius mit Hinzunahme von weiteren sieben Gemeinden fiel auch in der Metropolregion die Zahl der Objekte im Vertrieb im Vergleich zum Vorjahr (-13). Die Mietpreise im Bestand stiegen im selben Zeitraum um 3,1 Prozent. Im sehr volatilen Neubausegment fielen die Preise deutlich um 9,4 Prozent«, erlautert Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.
Seitwärtsbewegung in Hamburg
Seit mittlerweile fast zwei Jahren bewegt sich das Hamburger Preisniveau knapp unter der 6.000 EUR/qm-Grenze. Ein durchschnittlicher Verkaufspreis von 5.898 EUR/qm im Hamburger Stadtgebiet bzw. 5.458 EUR/qm in der Metropolregion bedeutet einen leichten Jahresanstieg von 1,6 Prozent bzw. 2,3 Prozent. Einzig der Stadtbezirk Wandsbek weist aktuell eine hohe Dynamik auf. Neben deutlichen Preissteigerungen (+9,3 Prozent) sind in Wandsbek in den letzten zwolf Monaten hohere Projektzahlen (+16) festzustellen.
»Fur Hamburg muss insgesamt erwahnt werden, dass die sieben Bezirke relativ großflachig sind und auffallig hohe Preisspannen aufweisen. Eine Clusterung von Objekten in weniger guten Lagen bzw. in sehr guten Lagen wirkt sich dementsprechend deutlich auf die Preisentwicklung aus. Ein Beispiel dafur ist der Bezirk Mitte, der sowohl teure und exklusive Lagen wie die Hafen City als auch eher einfache Lagen in Problemvierteln wie Billstedt aufweist. Auffallig ist die geringe Zahl an Bauprojekten im Bezirk Mitte (3). Die Mietpreise stiegen im letzten Jahr um 1,4 Prozent im Bestand bzw. 2,0 Prozent im Neubau«, so Schindler.
Berlin konkurriert mit Munchen um hochsten Quadratmeterpreis
Mit 20.699 EUR/qm fuhrt Munchen das Ranking der Metropolregionen mit den hochsten Angebotspreisen der untersuchten Metropolregionen an. Berlin liegt mit 20.244 EUR/qm nahezu auf dem Niveau der bayerischen Landeshauptstadt. Bei einem Durchschnittspreis von 9.516 EUR/qm kann keine andere deutsche Großstadt Munchen das Wasser reichen. Berlin folgt im Ranking der hochsten Durchschnittspreise hinter Frankfurt am Main (7.271 EUR/qm) und Dusseldorf (6.838 EUR/qm) an vierter Stelle mit einem Verkaufspreis von 6.473 EUR/qm. Damit liegt der durchschnittliche Angebotspreis in Munchen um rund 32 Prozent hoher als in Berlin.
Die seit 2017 quartalsweise von PROJECT Research veroffentlichte Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewahlten Metropolregionen« analysiert die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau fur die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Munchen, Nurnberg, Dusseldorf, Koln und Wien.
Weitere Informationen unter https://www.project-research.de
















