openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Tierschutzpartei: Ausstieg aus Massentierhaltung jetzt!

08.04.201909:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Tierschutzpartei: Ausstieg aus Massentierhaltung jetzt!
Tierschutzpartei NRW
Tierschutzpartei NRW

(openPR) Die Tierschutzpartei NRW fordert Bundes- und Landesregierung auf, endlich klare Regeln zum Grundwasser- und Gewässerschutz zu schaffen. Aus Sicht der Tierschützer wird im Bereich der Düngemittelverordnung seit Jahren Flickschusterei betrieben. Hohe Nitratwerte im Grundwasser durch Überdüngung landwirtschaftlicher Flächen mit Tierausscheidungen gelten als gesundheitsschädlich.


Zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte demonstrierten Anfang April in Münster aus Sorge, die bestehenden Düngeauflagen könnten entlang einer Forderung der EU verschärft werden.
"Auch wenn wir Verständnis dafür haben, dass die Landwirte Klarheit benötigen, zu recht klare Regeln bei der Düngeverordnung fordern, so geht der Protest doch in die falsche Richtung," mahnt Sandra Lück, Landesvorsitzende der Tierschutzpartei NRW. Letztlich geht es bei der Forderung der EU und der gegen die BRD wegen unzureichenden Grundwasserschutzes bei der Düngeverordnung anhängigen Klage der EU-Kommission um den Schutz des Grundwasser vor zu hoher Nitratbelastung.

Bauern: Wohin mit den Güllemengen aus der Massentierhaltung?
Geradezu absurd mutet das Argument zahlreicher Landwirte gegen eine Verschärfung der Düngeverordnung an, sie wüssten dann nicht wohin mit 'den Ausscheidungen ihrer Tiere', müssten diese dann ggf. gegen hohe Kosten fachgerecht entsorgen lassen.
"Hier zeigt sich die hässliche Fratze der Massentierhaltung und 'Tierindustrie' in ihren schlimmen Ausmaßen. Anstatt das Thema Güte des Grundwasser im Hinblick auf das Gemeinwohl im Blick zu haben, anstatt die Massentierhaltung an und für sich zu hinterfragen, wird geklagt, dass Tonnen von Gülle mit Verschärfung der Düngeverordnung nicht mehr sang- und klanglos via Versprühung über Feldern 'entsorgt' werden können," empört sich Reiner Lück, Landesgeschäftsführer der Tierschutzpartei NRW.

Geringere Güllemengen durch Reduzierung der Tierhaltung
Seit Jahren fordert die Tierschutzpartei den Ausstieg aus der Massentierhaltung. Insbesondere NRW ist Standort zahlreicher Massentierhaltungsbetriebe, Herzkammer der Massentierindustrie einschließlich Massenschlachthöfen mit Fließbandtötungsanlagen im großen Stil.
"Unabdingbare Voraussetzung für eine Lösung des Gülleproblems ist der Ausstieg aus der Massentierhaltung. Eine Veränderung der Einstellung zu Fleischkonsum und Tier'produkten', eine klare Absage an die Wahrnehmung von tierischen Mitgeschöpfen als Sachen, Essen, Ware - dies ist ein nachhaltiger Lösungsweg," unterstreicht Elisabeth Maria van Heesch, Generalsekretärin der Tierschutzpartei NRW und Ratsfrau der Tierschutzpartei Essen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1044538
 1141

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Tierschutzpartei: Ausstieg aus Massentierhaltung jetzt!“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei LV NRW

Bild: Krefelder Zoo - Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und KonsequenzenBild: Krefelder Zoo - Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und Konsequenzen
Krefelder Zoo - Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und Konsequenzen
Feuertod gefangener Zoo-Affen wirft viele Fragen auf - Tragödie an Silvester Fassungslosigkeit, Entsetzen, tiefe Trauer - und Wut. Wut über das unnötige Sterben Dutzender Affen, tierischer Mitgeschöpfe, die zum Menschenvergnügen in Gefangenschaft im Krefelder Zoo leben mussten - und wiederum für ein Menschenvergnügen, Feuerwerk/Feuerlaternen an Silvester ihr Leben lassen mussten. "Die Tragödie, mit der für die Affengemeinschaft im Krefelder Zoo und alle mitfühlenden Tierfreundinnen das Jahr 2020 begonnen hat, wirft für uns als Tierschutzpar…
Bild: Einstweilige Verfügung gegen Stadt Gelsenkirchen - Tierschutzpartei gewinnt vor GerichtBild: Einstweilige Verfügung gegen Stadt Gelsenkirchen - Tierschutzpartei gewinnt vor Gericht
Einstweilige Verfügung gegen Stadt Gelsenkirchen - Tierschutzpartei gewinnt vor Gericht
Stadt Gelsenkirchen verliert vor dem OVG – Umweltveranstaltung der Tierschutzpartei NRW findet statt Am 18.November erhielt die Tierschutzpartei NRW einen von der Stadt Gelsenkirchen unterzeichneten Nutzungsvertrag für ihre geplante Umweltveranstaltung in der Aula der Gesamtschule Buer-Mitte. Das „Tribunal gegen die legalisierte Vielfach-Vergiftung im Giftdreieck Emscher-Lippe“, zu dem die Tierschutzpartei gemeinsam mit den Bündnispartnern des Aktionsbündnisses gegen Ölpellets-Verbrennung eingeladen hatte, findet wie geplant heute um 18 Uhr …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Massentierhaltung muss aufhörenBild: Massentierhaltung muss aufhören
Massentierhaltung muss aufhören
Viele Menschen können diese Bilder aus Mitleid mit den Tieren in der Massentierhaltung einfach nicht mehr ertragen, sie drohen daran zu zerbrechen. Dies wird bislang überhaupt nicht als volkswirtschaftlicher Schaden in Erwägung gezogen. Artgerechte Tierhaltung ist für uns nicht verhandelbar. Die Massentierhaltung auch noch staatlich zu subventionieren …
Bild: Mini Demo, Maximale AufregungBild: Mini Demo, Maximale Aufregung
Mini Demo, Maximale Aufregung
… an der Demonstration teilzunehmen. Für die Tierschutzpartei ein Skandal erster Güte. Die Fleisch-Lobby instrumentalisiert einen Schulleiter, um kritische Stimmen zur abscheulichen Massentierhaltung verstummen zu lassen. “Besonders wenn junge Menschen sich engagieren und ihre demokratischen Rechte vielleicht erstmals öffentlich nutzen wollen, so ist …
Schleswig-Holstein hat gewählt
Schleswig-Holstein hat gewählt
… fest, dass gravierende Verbesserungen für die Menschen und Tiere im Land nicht zu erwarten sind. Für Lösungen der wirklich dringenden Probleme, wie die Massentierhaltung, systematische Zerstörung der Umwelt, starke Defizite in der Bildungspolitik, steigende Kinder- und Altersarmut, soziale Ungerechtigkeit tritt die Tierschutzpartei am 24. September zur …
Bild: Schweriner Landwirtschaftsministerium will den Abschuss von Frischlingen mit 2 Millionen Euro subventionierenBild: Schweriner Landwirtschaftsministerium will den Abschuss von Frischlingen mit 2 Millionen Euro subventionieren
Schweriner Landwirtschaftsministerium will den Abschuss von Frischlingen mit 2 Millionen Euro subventionieren
Das Schweriner Landwirtschaftsministerium will den Abschuss von Frischlingen mit 2 Millionen Euro subventionieren, damit die Einnahmen aus der langfristig höchst unrentablen Massentierhaltung weiterhin sprudeln können. Aus ethischer Sicht ist dies doppelt verwerflich: Zum einen ist die Jagd stets ein tierquälerischer Akt, der somit gegen das Grundgesetz …
Bild: Krefelder Zoo - Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und KonsequenzenBild: Krefelder Zoo - Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und Konsequenzen
Krefelder Zoo - Tierschutzpartei NRW fordert umfassende Aufklärung und Konsequenzen
… grausamer, drastischer Deutlichkeit der Öffentlichkeit vorgeführt: Die mangelhaften Brandschutzvorrichtungen in Tierunterkünften - und dies gilt auch für die gewerbliche Massentierhaltung -, die mangelhaft wahrgenommene Aufsichtspflicht durch Meldeeinrichtungen, Monitore, Menschenpräsenz, und das seit Jahren von uns geforderte private Böllerverbot an …
Tierschutzpartei NRW kritisiert Alibipolitik zum Klimawandel
Tierschutzpartei NRW kritisiert Alibipolitik zum Klimawandel
… dieses Planeten, keine andere Erklärung kann es dafür geben, dass nicht bereits vorgestern ein Ende des Raubbaus im Hambacher Forst und der unsäglichen Massentierhaltung eingeläutet wurden.“ Bereits die vom Land ausgerichtete Nachhaltigkeitstagung im Mai diesen Jahres, sowie geplante Expansionen in der Fleischwirtschaft hätte deutlich gemacht, dass eine …
Bild: ÖDP plant Kreisverbandsgründung in PaderbornBild: ÖDP plant Kreisverbandsgründung in Paderborn
ÖDP plant Kreisverbandsgründung in Paderborn
ÖDP plant Kreisverbandsgründung in Paderborn Diskussion über Wachstumskritik und Massentierhaltung auf dem ÖDP-Stammtisch (Paderborn/Münster) – Bald wird es auch in Paderborn einen Kreisverband der Öko-logisch-Demokratischen Partei (ÖDP) geben. Dies haben Mitglieder und Interessier-te ÖDP am Samstag in Paderborn beschlossen. Auf der Veranstaltung der …
Containern: Tierschutzpartei fordert NRW-Bundesratsinitiative gegen Lebensmittelverschwendung
Containern: Tierschutzpartei fordert NRW-Bundesratsinitiative gegen Lebensmittelverschwendung
… Gesetzeslage wird rein juristisch eine Bundesratsinitiative benötigt. Hier sehen wir das einwohnerstärkste Land NRW, welches gleichzeitig eines der Hauptgebiete von industrialisierter Massentierhaltung und Schlachtfabriken ist, in der Pflicht," so die Essener Rechtsanwältin Elisabeth Maria van Heesch, Generalsekretärin der Tierschutzpartei NRW und Ratsmitglied …
Bild: Erfolgreicher Tag für die Tierschutzpartei BrandenburgBild: Erfolgreicher Tag für die Tierschutzpartei Brandenburg
Erfolgreicher Tag für die Tierschutzpartei Brandenburg
… Dreyer, verwies auf zahlreiche Initiativen der Tierschutzpartei zum Thema Katzenkastration. Dies sei ein wichtiges Thema der Tierfreunde in Brandenburg. Auch die Massentierhaltung, Tierversuche, Jagd, Tierquälerei seien wichtige Themen, die es vor Ort anzupacken gelte. Der Landesverband Brandenburg benötigt nun 2.000 Unterstützungsunterschriften von …
Bild: Tier geht vor! Peter Harry Carstensen fehlt bei der Wahl des StaatsoberhauptsBild: Tier geht vor! Peter Harry Carstensen fehlt bei der Wahl des Staatsoberhaupts
Tier geht vor! Peter Harry Carstensen fehlt bei der Wahl des Staatsoberhaupts
… gravierend zu! Damit rangiert Schleswig-Holstein auf dem traurigen Platz 9 der Bundesländer im Vergleich. (siehe Kampagne www.human-animal-rights.de/schandfleck/schandfleck-schleswig-holstein/) Auch im Bereich Massentierhaltung zeigt Schleswig-Holstein leider alles andere als ein Herz für Tiere. 2012 wurden in Schleswig-Holstein 388.303 Kühe in 4.803 …
Sie lesen gerade: Tierschutzpartei: Ausstieg aus Massentierhaltung jetzt!