openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Lebendtiertransporte in Drittstaaten außerhalb Europas stoppen

04.04.201908:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Lebendtiertransporte in Drittstaaten außerhalb Europas stoppen
Freude über den Frauenanteil und Sorge um das Tierwohl bei Nutztiertransporten am Forum der FDP Haar
Freude über den Frauenanteil und Sorge um das Tierwohl bei Nutztiertransporten am Forum der FDP Haar

(openPR) Haarer Liberale sorgen sich um das Tierwohl heimischer Nutztiere

Haar – Lkr. München/ Reportagen und Dokumentationen berichten regelmäßig über katastrophale Transport- und Schlachtbedingungen in vielen Empfängerstaaten von Nutztiertransporten außerhalb Europas. Tierschutzorganisationen und tierärztliche Verbände weisen seit Jahren auf schmerz- und stressintensive Schlachtpraktiken wie Augenausstechen und Sehnendurchtrennen an Extremitäten hin, die den Tatbestand der Tierquälerei erfüllen. Das ruft nun auch die Haarer Liberalen auf den Plan. Unmittelbar nach der Neugründung des FDP-Ortsverbands hatte der Ortsvorstand Nachhaltigkeit als zentrales Leitmotiv formuliert und sieht zu diesem Thema Klärungs- und Handlungsbedarf im Landkreis München.



Das von den Haarer Liberalen am 28.03.2019 im Gasthof zur Post organisierte Offene Forum für Kommunalpolitik griff die Problematik aktiv auf. Im Vorfeld hatte der FDP-Ortsvorstand zusammen mit der FDP-Kreistagsfraktion München-Land einen offenen Brief an Landrat Christoph Göbel gerichtet. Darin wurde bezüglich der Durchführung derartiger Tiertransporte im Landkreis München nachgefragt und um Unterstützung konkreter Maßnahmen zum Schutz der Nutztiere gebeten. Das Antwortschreiben des Landrats erzeugte bei den Teilnehmern des Forums gemischte Gefühle. Vor der Verlesung stellte FDP-Ortschef Dr. Peter Siemsen zunächst positiv fest, dass die Beantwortung der Anfrage sehr zeitnah erfolgte: „Drei Tage nach Eingang unseres Briefs bereits die Antwort zu erstellen, das ist Benchmark.“

Die Inhalte hingegen ließen für viele Teilnehmer des Forums wesentliche Fragen offen. „In seinen Ausführungen geht Herr Landrat Göbel auf den Tatbestand der bewussten Falschdeklaration von Schlachttieren als Nutztiere in keiner Weise ein. Das von ihm erwähnte Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) ist kein Garant für die Verhinderung derartigen Missbrauchs“, kommentierte Bezirksrätin Dr. Gabriela Berg das Antwortschreiben. Sie bezog sich hierbei auf eine Ausgabe der Fernsehsendung „Kontraste“ vom 24.05.2018, in der über Zuchttiertransporte berichtet wurde, bei denen es sich nach Experteneinschätzung um getarnte Schlachttiertransporte handelte. „Da werden Transportverbote ja komplett wirkungslos“, empörte sich eine anwesende Tierschützerin. Auch das vom Landrat erwähnte Fehlen entsprechender Sammelstellen zur Abfertigung derartiger Transporte im Landkreis bietet nach Ansicht der Forumsteilnehmer keinen ausreichenden Schutz. „Der Antwortbrief legt den Schluss nahe, dass der Landkreis München derzeit keine Maßnahmen aktiv umsetzt, um die Einhaltung der EU-Tiertransportverordnung sicherzustellen. Das ist leider nicht Benchmark“, lautete das Fazit des Haarer FDP-Ortsvorsitzenden. Gleichzeitig versicherte der FDP-Ortsvorstand, an dem Thema dranzubleiben. „Wir müssen und werden alle Möglichkeiten ergreifen, unsere Nutztiere vor Tierquälerei zu schützen“ erklärte Siemsen, der hierzu bereits auf die Landtagsfraktion der Freien Demokraten zugegangen ist.

Erfreut hingegen zeigte sich der FDP-Ortschef über den hohen Anteil weiblicher Teilnehmer. „50 Prozent Frauenanteil an einem kommunalpolitischen Forum ist ein phantastisches Signal für mehr Weiblichkeit in der Kommunalpolitik“, dankte er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierte Diskussion und erhielt hierfür langanhaltenden Applaus.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1044273
 885

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Lebendtiertransporte in Drittstaaten außerhalb Europas stoppen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von FDP Haar

Bild: Stadtratssitz unter herausfordernden Rahmenbedingungen erfolgreich verteidigtBild: Stadtratssitz unter herausfordernden Rahmenbedingungen erfolgreich verteidigt
Stadtratssitz unter herausfordernden Rahmenbedingungen erfolgreich verteidigt
Haar – Lkr. München/ Am 8. März 2026 fanden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In der oberbayerischen Stadt Haar wurden Bürgermeister und Stadtrat neu gewählt. Zum Wahlausgang äußert sich für die FDP der Haarer Ortsvorsitzende und Stadtrat Dr. Peter Siemsen. Sein Kommentar ist nachfolgend veröffentlicht. Kommentar von Dr. Peter Siemsen zum Wahlergebnis der FDP Haar _Die Kommunalwahlen am 8. März 2026 sind vorüber. Mit 3,4% liegt unser Wahlergebnis für den Haarer Stadtrat trotz leichter Verluste ggü. der Kommunalwahl 2020 (-0,7%) deutlich ü…
Bild: Gemeinsam anpackenBild: Gemeinsam anpacken
Gemeinsam anpacken
„Common-Corner-Konzept“ der FDP in Haar bringt frischen Wind in den Straßenwahlkampf Haar – Lkr. München/ Nach dem erfolgreichen Start der „Common Corners“ in Haar am 31. Januar 2026 boten die Haarer Liberalen den Bürgerinnen und Bürgern eine Woche später eine nicht weniger muntere Fortsetzung ihres Straßenwahlkampf-Konzepts. Der Common Corner am 7. Februar 2026 im Jagdfeldring brachte erneut viele Haarerinnen und Haarer an den runden Stehtisch. Die Fragen der Besucherinnen und Besucher waren sehr konkret: „Wann kommt der Haarer Schulcampus…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Erfolgreicher interregionaler Austausch beim dritten ILE von InterregEurope-Projekt STEPHANIE.Bild: Erfolgreicher interregionaler Austausch beim dritten ILE von InterregEurope-Projekt STEPHANIE.
Erfolgreicher interregionaler Austausch beim dritten ILE von InterregEurope-Projekt STEPHANIE.
… ergänzt durch Erdvermessungstechniken. Interreg Europe Interreg Europe fördert die territoriale Zusammenarbeit zwischen Partnern aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union sowie Drittstaaten mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Interregionaler Erfahrungsaustausch und Good Practice-Beispiele aus einzelnen Regionen …
Bild: 46 schwerwiegende Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019 in DeutschlandBild: 46 schwerwiegende Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019 in Deutschland
46 schwerwiegende Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019 in Deutschland
Besonders Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen - Tierrechtler*innen fordern ein sofortiges Ende von Lebendtiertransporten ------------------------------ Das Deutsche Tierschutzbüro hat für das Jahr 2019 insgesamt 46 schwere Unfälle von Tiertransportern allein in Deutschland registriert und fordert Bund, Länder und die EU dazu auf, …
Bild: Halbherzige Verbesserungen des EU-TiertransportrechtsBild: Halbherzige Verbesserungen des EU-Tiertransportrechts
Halbherzige Verbesserungen des EU-Tiertransportrechts
… Möglichkeiten für mehr Tierschutz im nationalen Transportrecht auszuschöpfen, zumal der Tierschutz in Deutschland als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. So muss Deutschland Lebendtiertransporte in sogenannte Hochrisikostaaten außerhalb der EU untersagen.“Dies ist auch der Grund, warum das BMEL dieser Tage vermehrt Ansichtskarten mit Grüßen aus …
Bild: Umsatzsteuer-Update: Rechtssicher im internationalen Handel – Seminar am 5. Februar 2025Bild: Umsatzsteuer-Update: Rechtssicher im internationalen Handel – Seminar am 5. Februar 2025
Umsatzsteuer-Update: Rechtssicher im internationalen Handel – Seminar am 5. Februar 2025
Der internationale Warenverkehr stellt Unternehmen vor immer komplexere Herausforderungen im Umsatzsteuerrecht. Insbesondere bei grenzüberschreitenden Lieferungen ins EU-Ausland und in Drittstaaten sind korrekte umsatzsteuerliche Erklärungen und Fakturierungen essenziell. Fehler können nicht nur zu empfindlichen Margenverlusten, sondern auch zu hohen …
Versteckte Bombensätze bei Luftfrachtkontrolle gefunden: ACC3 tritt in Kraft
Versteckte Bombensätze bei Luftfrachtkontrolle gefunden: ACC3 tritt in Kraft
… Behrendt Rosbach: Ausgelöst durch getarnte Paketbomben aus dem Jemen in 2010 werden jetzt in Europa Maßnahmen umgesetzt, wie eingehende Luftfracht oder Post vor allem aus den sogenannten Drittstaaten genauer überprüft werden kann. Zum 1. Juli 2014treten endgültig die neuen Verordnungen in Kraft, die im August 2011 durch die Europäische Union verabschiedet wurden und …
Bild: Dr. Kerstin Tabatt wird GMP-Auditorin für Wirkstoffe bei der blue inspection body GmbHBild: Dr. Kerstin Tabatt wird GMP-Auditorin für Wirkstoffe bei der blue inspection body GmbH
Dr. Kerstin Tabatt wird GMP-Auditorin für Wirkstoffe bei der blue inspection body GmbH
… Europäischen Arzneimittelagentur EMA zufolge werden 80 Prozent aller Wirkstoffe, die in der EU zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden, aus Drittstaaten importiert. Haupt-Lieferländer sind Indien und China. Die Third-Party-GMP-Audits, die blue weltweit durchführt, dienen der pharmazeutischen Industrie zur sachgerechten, gesetzeskonformen Qualifizierung …
Dickes Geldpaket für Banken Dickes Geldpaket für Autos? Wo ist das dicke Geldpaket für die Kinder s-h-t.de
Dickes Geldpaket für Banken Dickes Geldpaket für Autos? Wo ist das dicke Geldpaket für die Kinder s-h-t.de
… keine Perspektiven. Können nicht alle Kinder einen Kindergartenplatz bekommen? WARUM nicht? Weil jeder Bürger in der Bundesrepublik Deutschland ohne zu Murren die Lebendtiertransporte subventioniert!!!! Diese auf EU-Ebene genehmigten zigMillarden können für unsere Kinder verwendet werden. Es werden riesige Geldpakete geschnürt für Banken, eventuell für …
Eil-Appell: Tierrechtler fordern eine bundesweite Regelung für ein Ausfuhrverbot von Tieren in Drittländer
Eil-Appell: Tierrechtler fordern eine bundesweite Regelung für ein Ausfuhrverbot von Tieren in Drittländer
… eine bundesweite Regelung für ein Ausfuhrverbot von Tieren in Drittländer außerhalb der EU hinzuarbeiten. Bis dahin verlangen die Tierrechtler ein sofortiges Pausieren solcher Lebendtiertransporte. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft das Deutsche Tierschutzbüro dazu auf, den Appell auf der Website der Tierrechtorganisation zu unterzeichnen und …
Bild: intersoft consulting services gründet erstes europäisches Datenschutz-Netzwerk „Privacy Europe“Bild: intersoft consulting services gründet erstes europäisches Datenschutz-Netzwerk „Privacy Europe“
intersoft consulting services gründet erstes europäisches Datenschutz-Netzwerk „Privacy Europe“
… Konzerne die Möglichkeit, sich von Experten für spezielle Datenschutzfragen eines Landes beraten zu lassen - z.B. zum Datenaustausch im Konzern oder zu Datentransfers in Drittstaaten wie die USA und Indien. intersoft consulting services ist seit Längerem mit Ihren Kernkompetenzen auf den internationalen und europäischen Datenschutz fokussiert und stellt …
Bild: Zum Tag gegen Tiertransporte verweist das Deutsche Tierschutzbüro auf 46 Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019Bild: Zum Tag gegen Tiertransporte verweist das Deutsche Tierschutzbüro auf 46 Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019
Zum Tag gegen Tiertransporte verweist das Deutsche Tierschutzbüro auf 46 Tiertransporter-Unfälle im Jahr 2019
… Deutsche Tierschutzbüro hat für das Jahr 2019 insgesamt 46 schwere Unfälle von Tiertransportern allein in Deutschland registriert und fordert Bund, Länder und die EU dazu auf, Lebendtiertransporte komplett zu verbieten. Obwohl die Dunkelziffer noch wesentlich höher sein dürfte, sind allein bei den 46 bekannten Fällen - im Durchschnitt ca. ein Unfall pro …
Sie lesen gerade: Lebendtiertransporte in Drittstaaten außerhalb Europas stoppen