(openPR) Revolution in der Verpackungstechnik: Coffee Fellows führt als erster Coffee Shop einen komplett plastikfreien To-go-Becher ein
Produktinnovation kann helfen, den Bechermüll dramatisch zu verringern
Die Problematik der knapp 3 Milliarden Einwegbecher, die deutschlandweit jährlich auf dem Müll landen ist bekannt: So besteht ein standardmäßiger Einwegbecher aufgrund seiner Innenbeschichtung etwa zu fünf Prozent aus Kunststoff. Die Kunststoffbeschichtung wiederum ist nicht recycelbar. „Wir sehen uns als Coffeeshop-Kette in der Verantwortung, diese Problematik aktiv anzugehen und innovative Lösungen voranzutreiben“, so Geschäftsführer Stefan Tewes. „Gemeinsam mit unserem langjährigen Verpackungslieferanten haben wir daher einen Becher entwickelt, der komplett auf Plastik verzichtet.“ Der Gast kann den benutzten Papier-Becher zuhause auf dem eigenen Kompost, im Papiermüll oder im Bio-Müll entsorgen und ihm beim biologischen Abbau buchstäblich zusehen. Unter Temperatur-Bedingungen von 20-30°C baut sich der Becher innerhalb von 26 Wochen komplett ab. Doch auch bei der Entsorgung „to-go“ in der Stadt garantiert die Plastikfreiheit des Bechers über jeden Weg eine deutlich umweltfreundlichere Entsorgung als der herkömmliche Einwegbecher. Qualitätsunterschiede beim Kaffeegeschmack muss der Gast dabei nicht befürchten.
Noch in 2019 stellt Coffee Fellows weitere Verpackungsarten auf „plastikfrei“ um
Coffee Fellows hat zudem auch seine Plastik-To-Go-Deckel durch eine nachhaltige Faserform-Variante ersetzt. Diese wiederum wird aus nicht verwertbaren Resten der Bambus-, Zuckerrohr-, Holz- und Papierproduktion gewonnen.
Zudem sollen bis Mitte des Jahres Plastik-Strohhalme aus allen Shops verschwinden und durch eine Bio-Öko-Variante ersetzt werden. Statt Plastik-Besteck „to go“ gibt Coffee Fellows seinen Gästen Holz-Besteck mit auf den Weg. Die Servietten werden zu 100% aus recyceltem Papier produziert. Seine Clear-Cup-Becher für die Sommergetränke nimmt das Kaffeehaus komplett aus dem Sortiment und ersetzt sie ebenfalls durch die heimkompostierbare Becher-Variante.
Aber auch hinter der Theke soll sich etwas tun: So werden beispielsweise die sehr umweltbelastenden Einweghandschuhe aus Vinyl durch die nachhaltigere Nitril-Variante ausgetauscht. Insgesamt ersetzt Coffee Fellows über diese Umstellungen im Vergleich zum Vorjahr etwa 44 Tonnen konventionelles Plastik durch nachhaltigere und einfacher zu entsorgende Materialien.
„Uns ist bewusst, dass es für uns auf dem Weg zur nachhaltigen Gastronomie noch einiges zu tun gibt. Wir gehen die Themen Stück für Stück an und freuen uns sehr, die Welt mit unseren innovativen Bechern ab April 2019 plastikfreier zu gestalten!“, berichtet Tewes.











