(openPR) Deutschlands Betriebe haben Rücken…
Am Tag der Rückengesundheit muss einmal darauf hingewiesen werden, dass beinahe jeder dritte Erwachse öfter oder ständig Rückenbeschwerden hat. Erkrankungen des Rückens zählen zum übergeordneten Diagnosekapitel der „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“, das für rund ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich ist. Rückenbeschwerden sind eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. (Quelle: www.statista.com)
Arbeitgeber sind gefragt und angeregt dagegen etwas zu unternehmen.
Beachtlich ist, dass 25 % der Arbeitsunfähigkeitstage in einem Unternehmen auf Rückenbeschwerden von Mitarbeitern zurück zu führen sind. Die Ursachen sind bekannt: überwiegend sitzende oder monotone Tätigkeiten schaden der Haltung und somit dem Rücken.
Diese Ursachen können auf einfachste Weise direkt in der Firma durch regelmäßige Bewegung und leichtes Muskeltraining vermindert werden. Zudem steigert eine kurze sportliche Betätigung während der Arbeitszeit die Konzentration und baut Stress ab.
Die Implementierung eines betrieblichen Bewegungsangebotes in Form von kurzen bewegten Pausen ist zwingend erforderlich, um der negativen Entwicklung in der Arbeitswelt langfristig entgegen zu wirken. Die zukünftige Aufgabe von Bewegungsexperten und Arbeitgebern, die gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten oder planen, besteht darin Gesundheitstraining am Arbeitsort ohne fixe Termine zu integrieren. Dadurch wird es den Mitarbeitern, auch in unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen, so einfach wie möglich gemacht, eine regelmäßige sportliche Betätigung in ihren Alltag einzubauen, ohne zusätzlichen Termindruck.
Zusätzlich muss es den Firmen gelingen, speziell die Bewegungsmuffel für gesundheitsorientierte Angebote zu begeistern.
Aber wie?
Betriebe müssen die passenden Rahmenbedingungen für ihr internes Gesundheitsangebot schaffen, indem sie ihr Bewegungsangebot über kurze Wege erreichbar machen.
Am besten wird das Angebot direkt sichtbar in den Abteilungen angeboten und nicht im separaten Fitnessraum. Aus dem Auge aus dem Sinn!
Der Trend geht hin zu immer wiederkehrenden kleinen Bewegungsimpulsen – Keine Zeit ist eine Ausrede! Besser drei mal in der Woche zwei Minuten den Rücken kräftigen, als einmal im Monat ein Rückenworkout von 60 Minuten. Eine Zigarette rauchen, einen Kaffee rauslassen oder der Toilettengang, hierfür ist immer Zeit. Vier Minuten am Tag hat jeder!
Wichtig bei der Umsetzung eines Bewegungsangebotes ist zudem, die Barrieren der Mitarbeiter so niedrig wie möglich zu halten. Mitarbeiter müssen sofort mit ihren Übungen loslegen können, das heißt ein Bewegungsangebot darf nicht an fixe Zeiten gebunden sein.
Kein Umziehen bevor am Gymnastikband gezogen wird, Übungen müssen in normaler Arbeitskleidung durchführbar sein. Die Rückenübungen dürfen nicht schweißtreibend sein, die Mitarbeiter müssen die Übungen in Ihren Alltag integrieren können. Für Duschen und Umziehen ist keine Zeit.
Mitarbeiter, die sich darauf einlassen mal die ein oder andere Rückenübung auszuprobieren, müssen sofort spürbare und positive Effekte erleben, ohne sich dabei zu blamieren. Kein Herumgehüpfe, sondern einfache Bewegungsabläufe!
Die bewegten Pausen sollten ohne auszustempeln durchführbar sein. Mitarbeiter müssen ihr Rückenprogramm auf Arbeitszeit machen dürfen. Drei mal vier Minuten in der Woche nicht am Arbeitsplatz zu sitzen, kostet den Arbeitgeber weniger, als wenn der Mitarbeiter aufgrund seiner Rückenprobleme tage- oder wochenlang ausfällt.
Für Arbeitgeber heißt es zukünftig: Umdenken und neue Wege gehen, um langfristig gesund und erfolgreich zu sein.













