(openPR) Wer die Kunst der Kommunikation beherrscht, hat mehr Erfolg im Leben. Dabei ist gute Kommunikation mehr als nur Gesprächsführung. Es geht letztendlich um Gedankenführung und damit Durchsetzung unserer Vorhaben. Letzte Woche hat der DFB und damit unser Bundestrainer Jogi Löw einmal mehr gezeigt, wie man es nicht machen sollte. Thomas Müller und Mats Hummels haben durch ihre Statements in den sozialen Medien für eine hohe Aufmerksamkeit und Entrüstung gesorgt. Andere prominente Vertreter des Fußballs haben diese Aussagen ebenfalls bestätigt. So hat z. B. Franz Beckenbauer geäußert, dass er es „menschlicher gemacht hätte“.
Was hätten Jogi Löw und der DFB in ihrer Kommunikation besser machen können? Hier sagt Thomas Müller zu Recht: „… ihn habe irritiert, dass das fertige Statement des DFB direkt nach seiner Information erfolgt sei, also bereits im Vorfeld ultimativ beschlossen war“. Gute Kommunikation setzt voraus, dass wir die Folgen unserer Handlungen im Vorfeld bedenken, uns also auf die Gespräche mit unseren Verhandlungspartnern vorbereiten. Dazu gehört ein mögliches Maximal- aber auch Minimal-Ergebnis zu antizipieren, und wenn sich im Verlauf des Gespräches herausstellt, dass wir beide Ziele nicht erreichen können, einen geplanten Ausstieg vorbereiten, der uns unser Gesicht und auch das Gesicht unseres Verhandlungspartners wahren lässt. Lieber ein Gespräch ein zweites Mal aufsetzen, als schlecht zu beenden. Ja, Jogi Löw als Bundestrainer muss eine zukunftsweisende Strategie und ein Ziel haben, das ist unbestritten. Er muss Entscheidungen fällen, auch Betroffenen unbequeme. Daher wäre es für alle Beteiligten besser gewesen, im Vorfeld mit den diesen zu sprechen und in seine Entscheidungsfindung mit einzubinden. In diesen Gesprächen wären eventuell weitere Optionen für die Weltmeister von 2014 bedacht worden. Zusammenfassend mein Statement: „… Mit etwas mehr Einfühlungsvermögen und dem Antizipieren der Folgen wäre die Irritation bei den Betroffenen und den Fans nicht entstanden, stattdessen hätte man Verständnis für die neue Ausrichtung der Nationalmannschaft erzielen können.
Wie bereits ausgeführt, gehören neben guter Vorbereitung die Gesetze spannungsfreier Gesprächsführung dazu. Gerade heute in der Zeit der Digitalisierung, die die persönliche Kommunikation durch Messenger Dienste, wie z.B. WhatsApp mehr oder weniger ausgehebelt hat, ist es umso wichtiger zu beachten, dass Erfolg immer von persönlicher Kommunikation von Angesicht zu Angesicht abhängig ist. Entscheidend für den erfolgreichen Verlauf eines Gespräches ist, dass man den Gesprächspartner aussprechen lässt und erst nach Reflektion des Wahrgenommenen antwortet. Unser Schöpfer hat uns nicht umsonst 2 Augen und 2 Ohren, aber nur einen Mund gegeben. Also ein Verhältnis zwischen Wahrnehmen und Senden von 4 : 1. Weiterhin ist wichtig, dass wir uns mit unserem Gesprächspartner verbinden, indem wir ihm in die Augen oder besser in sein Gesicht schauen. Viele Menschen vermeiden den Augenkontakt und zeigen damit Schwäche, bzw. der Angeschaute vermutet, dass der, der wegsieht, etwas zu verbergen hat. Und zu guter Letzt ist es wichtig, dass wir authentisch bleiben, also unsere wahren Gefühle wie Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit auch zeigen.
Alle diese Verhaltensmuster können trainiert werden, damit wir unsere Unsicherheit ablegen und die Gesetze der spannungsfreien Gesprächsführung in unser Unterbewusstsein ablegen, bei dem wir uns wie in einem Automatik-Modus verhalten. Wenn Sie mehr über Konflikt-Gesprächsführung und Kommunikation wissen möchten, gehen Sie bitte auf die Website www.leng-mattern.de. Auf Wunsch bieten wir Ihnen oder Ihren Mitarbeitern unsere Unterstützung durch den erfahrenen Kommunikationsexperten Harald Leng an, damit Ihre Gespräche und Verhandlungen zukünftig noch erfolgreicher werden.










