(openPR) Zeitschrift GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft feiert 10-jähriges Jubiläum
Eine Frauenquote in der Politik ist das eine, aber wie sieht es mit dem Anteil an Hochschulprofessorinnen in Deutschland aus? Die ernüchternde Antwort: Auch 2019 gibt es hier noch erheblichen Verbesserungsbedarf.
Mehr Frauen in den deutschen Hochschulprofessuren – dies war 2007 das hochschulpolitische Ziel der „Empfehlungen zur Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern“ des Wissenschaftsrats. Tatsächlich jedoch stieg deren Anteil bis 2016 auf nur durchschnittlich 23% an Hochschulen und 22% an Fachhochschulen. Die Hindernisse, die die Chancengleichheit für Männer und Frauen in Bezug auf Hochschulprofessuren bremsen, können vielfältig sein: beispielsweise die Familienplanung und Kinderbetreuung oder die zumeist männlich besetzten Berufungsgremien und Kommissionen. Um die Situation zu verstehen und zu verbessern, sind die Forschungsergebnisse der Gender Studies essenziell.
Seit 2009 bietet die GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft der Frauen- und Geschlechterforschung und den Gender Studies ein fachübergreifendes Forum für wissenschaftliche Debatten und die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis. Mit dem Schwerpunkt „Hochschule und Gender“ analysiert die aktuelle Ausgabe im Jubiläumsjahr 2019 Fragen der Chancengleichheit für Frauen an Hochschulen. Die Zeitschrift erörtert gesellschaftliche und kulturelle Themen interdisziplinär – die Beiträge behandeln Aspekte aus dem soziologischen, erziehungswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen, ökonomischen, kulturwissenschaftlichen und historischen Kontext.
Die GENDER erscheint mit drei Ausgaben pro Jahr im Verlag Barbara Budrich. Die Ausgaben der GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft finden Sie unter https://gender.budrich-journals.de. Die aktuelle Ausgabe zum Thema "Mode und Gender" ist auf der Budrich-Journals-Website verfügbar. Im März erscheint das Heft 1-2019 zum Thema "Hochschule und Gender", u.a. mit Beiträgen von Maria Weilandt, Julia Hahmann und Claudia Amsler.










