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Neue Emmy Noether-Gruppe der Universität Bayreuth forscht an Energietechnologien der Zukunft

16.09.202511:19 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Über das NBNC und das BayBatt ist die neue Emmy Noether Gruppe in ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld mit internationalem Spitzen-Know-How eingebunden. Zudem profitiert die Nachwuchsgruppe von einem intensiven Austausch mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) 1585 MultiTrans, der interdisziplinär auf Top-Niveau Transport in nanostrukturierten Materialien für die Energiewirtschaft der Zukunft erforscht. Ziel der neuen Emmy Noether-Gruppe um Dr. Helen Grüninger ist die Entwicklung von Elektroden für Photobatterien, die Solarstrom und Energiespeicher in einem Material vereinen. Das Vorhaben mit dem Titel StoreLight wird von der DFG über einen Zeitraum von sechs Jahren mit 1,6 Mio. Euro gefördert.

„Ich freue mich sehr über die Emmy Noether-Förderung der DFG. Die Universität Bayreuth bietet mir hierfür ein ideales Umfeld: Die Kombination aus dem Nordbayerischen NMR-Zentrum und dem Bayerischen Batteriezentrum schafft hervorragende infrastrukturelle Voraussetzungen. Gleichzeitig schafft die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Campus und der wissenschaftliche Austausch in koordinierten Programmen, wie dem SFB MultiTrans und dem Internationalen Graduiertenkolleg OptExc, ein optimales Umfeld für die erfolgreiche Umsetzung meines Projekts StoreLight“, sagt Grüninger.

Photobatterien gelten als vielversprechende Technologie für eine nachhaltige Energieversorgung, da sie Solarenergie in einem integrierten System gleichzeitig umwandeln und (elektro)chemisch speichern können. Der Schlüssel zur Umsetzung von Photobatterien liegt in sogenannten bifunktionalen Elektroden, die Licht absorbieren, Ladungsträger erzeugen und gleichzeitig Ionen speichern und wieder abgeben können. Das Emmy Noether-Projekt von Dr. Helen Grüninger zielt darauf ab, solche bifunktionalen Elektroden zu entwickeln. Als Basis dienen hierfür Komposite aus hybriden Perowskiten als photoaktive Materialien und Metalloxiden als Batterieelektroden für die reversible Speicherung von Lithium- oder Natriumionen.

Zu Dr. Helen Grüninger
Helen Grüninger studierte Chemie an der Universität Bayreuth und promovierte anschließend in einer interdisziplinären Kooperation zwischen dem Bayerischen Geoinstitut und der Anorganischen Chemie zur NMR-spektroskopischen Analyse der Defektchemie in Hochdruckmineralen. Als Postdoktorandin an der Radboud University in den Niederlanden vertiefte sie ihre Expertise in Festkörper-NMR und begann mit der Erforschung der Materialeigenschaften hybrider Perowskite für Solarzellen. Seit 2023 leitet sie eine Nachwuchsgruppe am Bayerischen Zentrum für Batterietechnologie (BayBatt), die sich mit in-situ NMR-Spektroskopie für Energiematerialien beschäftigt. Dr. Grüninger ist Habilitandin in der Anorganischen Chemie, Mitglied im SFB 1585 MultiTrans und startet 2026 ihr Emmy-Noether-Projekt zum Thema Photobatterien.

Zum Emmy Noether-Programm
Das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern frühzeitig den Schritt in die wissenschaftliche Selbstständigkeit. Es richtet sich an promovierte Forschende, die bereits erste wissenschaftliche Erfolge vorweisen können, und bietet ihnen die Möglichkeit, eine eigene Forschungsgruppe zu leiten. Über einen Zeitraum von sechs Jahren können sich die Nachwuchsforschenden so für eine Hochschulprofessur qualifizieren. Voraussetzungen für die Förderung sind eine Promotion mit herausragendem Ergebnis, hochrangige Veröffentlichungen und ein exzellenter Forschungsantrag.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Helen Grüninger
Nachwuchsgruppenleiterin
Anorganische Chemie III
Universität Bayreuth
Tel.: +49 (0)921 / 55-2528
E-Mail: E-Mail

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