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Verfettet die Menschheit?

13.10.200613:04 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Verfettet die Menschheit?
Übergewicht – die Epidemie des 21. Jahrhunderts?/Quelle: Photocase
Übergewicht – die Epidemie des 21. Jahrhunderts?/Quelle: Photocase

(openPR) Erstmals gibt es mehr Übergewichtige als untergewichtige Menschen auf der Welt (1), teilt heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober 2006 mit.

Laut Ausführungen des US amerikanischen Agrarökonom Barry Popkin auf der Tagung der International Association of Agricultural Economists in Australien, sind mehr als eine Milliarde Menschen übergewichtig oder fettleibig. Dagegen gibt es etwa 800 Millionen Menschen, die unterernährt sind. Als Ursachen nennt Popkin veränderte Ernährungsgewohnheiten, weniger harte körperliche Betätigung sowie zunehmende Motorisierung.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen sind zu dick. Im Jahr 2005 waren laut Angaben des statistischen Bundesamtes 58 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen übergewichtig (2). Damit ist der Anteil Übergewichtiger im Vergleich zu 1999 um zwei Prozent bei beiden Geschlechtern gestiegen. Erschreckend ist die Zunahme von Übergewicht bei Kindern und jungen Erwachsenen. Bei den 20- bis 24-jährigen waren bereits 26 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen zu dick.

Neben den negativen gesundheitlichen Folgen wie das Auftreten von Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfettwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutet die Zunahme von Übergewicht auch eine enorme finanzielle Belastung für das Gesundheitssystem und damit auch für die Geldbeutel der Normalgewichtigen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz schätzt die Kosten ernährungsmitbedingter Krankheiten für das Jahr 2003 auf 70 Milliarden Euro, was etwa einem Drittel aller Kosten des Gesundheitssystems entspricht.

Um dem gewichtigen Problem Herr zu werden, hält es Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. für unverzichtbar, verstärkt in der Prävention aktiv zu werden. Die Gesellschaft fordert mit einem Aufruf zur Zusammenarbeit an die Krankenkassen, die zuständigen Ministerien sowie an alle öffentlichkeitswirksame Fachverbände in den Bereichen Ernährung, Prävention und Ökologie ein verstärktes Engagement im Kampf gegen den hiesigen Präventionsmangel.

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