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Michael Oehme über Trumps Reaktion auf Venezuela

01.02.201915:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Michael Oehme über Trumps Reaktion auf Venezuela

(openPR) Warum sich US-Präsident Donald Trump in Venezuelas Regierungskrise einmischt

St.Gallen, 31.01.2019. „Schon seit vielen Jahren, selbst vor Trumps Amtsantritt, sind die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela angespannt“, leitet Kommunikationsexperte Michael Oehme das Thema der Woche ein. „Nun allerdings war Trump einer der ersten politischen Staatsoberhäupter, die sich in die Staatskrise Venezuelas eingemischt haben. Ironischerweise muss man vermerken, dass der 2013 verstorbene Ex-Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, ein Populist war, der lange vor Trump auf Twitter wetterte, provozierte und beleidigte. Dabei verschonte er auch US-amerikanische Präsidenten nicht und bezeichnete George W. Bush einst als "Idioten" und "Esel". Nachfolger Nicolás Maduro blieb der Linie treu und wetterte immer wieder gegen Barack Obama, nannte ihn den „obersten aller Teufel“. Erst kürzlich verglich er Trump mit Adolf Hitler“, erklärt Michael Oehme weiter.

Kein Wunder also, dass sich Trump während des seit einigen Wochen anhaltenden Politchaos in Venezuela auf die Seite des Oppositionsführers Juan Guaidó schlägt, welcher Maduro für entmachtet erklärt. „Interessant daran ist, dass diese Reaktion und Solidarität mit Guaidó im Prinzip von Trumps "America First"-Doktrin abweicht. Im Endeffekt dürfte es aber doch um die tiefer liegenden Probleme mit Maduro gehen. Noch im Sommer 2017 sagte Trump, er eine Militäroption gegen Venezuela sei nicht auszuschließen. Die "New York Times" berichtete, dass Trump seit 2017 auch schon konspirative Kontakte zur venezuelischen Opposition pflegte“, erklärt Oehme weiter. „Nichtdestotrotz ist es eine Paradoxie, dass sich Trump für Demokratie in Venezuela einsetzt, wo er mit Anti-Demokarten wie aus Russland und China weniger Probleme zu haben scheint. Auch die Not anderer südamerikanischer Staaten schien für ihn bislang keine Priorität zu haben. Ein Grund dafür sind die Wählerstimmen aus Florida: Hier leben 100.000 Exil-Venezuelaner, dessen Stimmen Trump bei der Präsidentschaftswahl 2020 brauchen wird. Florida ist ein wichtiger Swing-State. Der zweite erhebliche Faktor ist, dass Venezuela über die größten bekannten Ölreserven weltweit verfügt. Trotz der anhaltenden Konflikte ist Venezuela der viertgrößte Ölzulieferer für die USA“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Abschließend ist die Venezuela-Krise auch eine willkommene Ablenkung von den Shutdown-Protesten, von denen sich Trump innenpolitisch nur schwer zu erholen scheint“.

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