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Michael Oehme über Trumps Militärparade

08.07.201907:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Donald Trump gibt sich anlässlich der Militärparade am 4.Juli patriotisch

St.Gallen, 05.07.2019. US-Präsident Donald Trump gab sich anlässlich der Militärparade zum Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten patriotisch. „Er wurde unter strömenden Regen empfangen. Diesmal wollte er sich aber weniger kontrovers und mehr kooperativ gegenüber einer vereinten USA geben. Ziel sei es laut Trump, an gemeinsamen Zielen zu arbeiten“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Trump betonte, man müsse „als Nation mit einem gemeinsamen Ziel voran“ gehen und „dem Kurs treu bleiben“. „So lange wir uns an unsere großartige Geschichte erinnern, so lange wir niemals aufhören, um eine bessere Zukunft zu kämpfen, so lange wird es nichts geben, was Amerika nicht tun kann. Wir sind Teil der größten Geschichte, die jemals erzählt wurde, der Geschichte von Amerika“ erklärte Donald Trump außerdem mit patriotischer Inbrunst.

„Trumps Motto für die Veranstaltung war ‚Salute to America‘ . Trumps Rede dauerte 45 Minuten und der Inhalt bezog sich hauptsächlich auf die US-amerikanische Identität und Geschichte. Auch nannte Trump die berühmtesten Namen, die sich dem Kampf gegen Sklaverei und Rassismus gewidmet haben, unter anderem Martin Luther King Jr. Auch die Gleichberechtigung der Frau hob der sonst so frauenverachtende Präsident hervor. Trumps Rede kann als absolut berechnend und strategisch eingestuft werden, will er doch vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr die gesamten USA auf seine Seite ziehen“, kommentiert Michael Oehme die Rede.

Natürlich richtete sich Trump – der selbst als Jugendlicher keinen Militärdienst absolviert hatte – an die jungen Leute mit den Worten: „Jetzt ist die Chance, sich der Armee anzuschließen und etwas wirklich Großartiges mit eurem Leben zu machen“. „Hingegen griff Trump diesmal nicht seine politischen Gegner an und hielt sich auch generell mit seiner sonst so omnipräsenten, kämpferischen, weiß-nationalistischen Wahlrhetorik zurück“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Kritiker sahen Trumps Auftritt besonders kritisch vor dem Hintergrund der derzeitigen Zustände an der Südgrenze der USA.

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