(openPR) 1. Vorteile des Eigenheims
Viele Freiheiten und große Entfaltungsmöglichkeiten
"Ich hätte nie gedacht, dass es da Probleme geben könnte", entrüstet sich Alexandra Mayer aus Würzburg. "Demnächst muss ich noch ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, damit mein Freund bei mir einziehen darf." Grund für die Verärgerung von Frau Mayer ist die Weigerung des Vermieters, ihren Lebensgefährten als Mitmieter anzuerkennen. Nach Ansicht des Besitzers ist die Zwei-Zimmer-Wohnung für einen Doppelhaushalt nicht groß genug, deswegen habe er sie bewusst nur an eine Person vermietet.
"Mieter besitzen deutlich weniger Rechte als Eigentümer", erklärt Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome. So wie Frau Mayer ergehe es vielen Wohnungsmietern. "Wer schon einmal versucht hat, an seiner Mietsache etwas zu ändern, der ist nicht selten auf Widerstand beim Vermieter gestoßen." Ein immer wiederkehrender Streitpunkt sind die Fußböden: Wenn Sie zum Beispiel den vorhandenen Teppichboden im Wohnzimmer nicht mehr zeitgemäß finden und statt dessen Parkett verlegen möchten, sollten Sie sich unbedingt um die Zustimmung des Vermieters bemühen. Das Mietrecht sieht vor, dass Mieter beim Auszug den Fußboden so hinterlassen müssen, wie sie ihn am Beginn des Mietverhältnisses vorgefunden haben. Im Klartext: Das Parkett müsste raus und der alte Teppichboden wieder rein.
Ähnliches kann passieren, wenn Sie das Bad auf eigene Faust renovieren. Entfernen Sie alte Fließen und kleben neue an, kann der Vermieter am Ende der Mietzeit die Rekonstruktion des alten Zustands verlangen - ein teures und aufwändiges Vergnügen. Zustimmungspflichtig ist auch das Anbringen von Antennen und Sattelitenschüsseln auf Dächern oder Balkonen. Wer mit dem gebotenen Fernsehempfang nicht zufrieden ist, kann nicht ohne weiteres tätig werden - er benötigt die Zustimmung Vermieters.
Haus- und Wohnungseigentümer haben es bedeutend leichter. "Sie dürfen sich zu Recht als Herr im Hause fühlen", unterstreicht PlanetHome Manager Anzenberger. "Ob der Lebenspartner mit in die eigenen vier Wände zieht oder der Fußboden ausgetauscht werden soll, bestimmt allein der Besitzer." Enttäuschungen wie bei Frau Mayer sind für Eigentümer kein Thema. Große Entfaltungsmöglichkeiten bestehen zudem bei der Umgestaltung von Grundrissen und Anbauten am eigenen Haus. Möchten Eigentümer eine Wand herausreißen oder einen Wintergarten anbauen, so stehen höchstens bauliche Hindernisse oder der eigene Geldbeutel im Weg. Die Zustimmung des Nachbarn erhält man dagegen fast immer, weil dieser ja vielleicht auch mit einem Wintergarten oder eine Dachgaube liebäugelt.
2. Altersvorsorge
Umbau des Eigenheims kann Umzug ins Seniorenstift verhindern
Menschen mit Handicap kennen die Probleme, die eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit mit sich bringt. Wer gehbehindert ist oder gar im Rollstuhl sitzt, für den hält der Alltag viele Hindernisse bereit. Oft kommen Behinderte um fremde Hilfe nicht herum. Wer in einer solchen Situation in einer barrierefreien Wohnung lebt, kann sich glücklich schätzen. Doch oftmals fehlen Häusern in Deutschland Vorzüge wie stufenlos begehbare Balkone beziehungsweise Terrassen oder Aufzüge bis in alle Etagen.
Eine ähnliche Situation erleben viele Senioren, wenn sie langsam Älter werden. Mit fortschreitendem Lebensalter wird es schwieriger, Treppen zu steigen oder sich allein zu baden. Wer in solch einer Lebensphase zur Miete wohnt, hat oft schlechte Karten. Lifte sind in Mietshäusern oft nur schwer nachzurüsten. Und dort, wo es möglich ist, schrecken Vermieter meist vor den immensen Investitionskosten zurück. Auch den seniorengerechten Bad- oder Balkonumbau spendieren nur wenige Hausbesitzer.
Wer in seiner eigenen Immobilie wohnt, hat es da besser. Die meisten Eigenheime bieten die Möglichkeit, bauliche Anpassungen an gesundheitliche Erfordernisse vorzunehmen. "Der altersgerechte Umbau der eigenen vier Wände kann Senioren die Chance eröffnen, den Umzug ins Altersheim zu vermeiden", weiß Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome. Lässt die Bewegungsfreiheit langsam nach, sind zum Beispiel Treppenlifte ein bewährtes Hilfsmittel, um sich weiterhin eigenständig im gewohnten Lebensumfeld bewegen zu können. Große Erleichterung kann auch der Einbau von Sitzduschen anstelle der Badewanne bringen.
Wichtig ist, dass Hausbesitzer vorausschauend denken und handeln. "Neben laufenden Rücklagen, zum Beispiel für Instandhaltungsmaßnahmen, sollte man rechtzeitig Geld für altersbedingte Umbauten ansparen", rät Anzenberger. Künftige Senioren sollten nämlich bedenken, dass die Einkünfte im Ruhestand meist sinken, was Investitionen im Rentenalter deutlich erschwert. Wohl dem, der dann bereits vorgesorgt hat. Nach Erfahrungen des PlanetHome Managers sind acht bis zehn Euro je Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr ein guter Richtwert, um später für Instandhaltungen und entsprechende Modernisierungen finanziell gerüstet zu sein.
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