openPR Recherche & Suche
Presseinformation

GENDER-WAHN – EISWETTPOSSE SCHADET BREMEN

24.01.201910:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: GENDER-WAHN – EISWETTPOSSE SCHADET BREMEN

(openPR) Mit dem öffentlichen Streit um die Nichteinladung von Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert zur Eis­wette und dem fürs kommende Jahr angekündigten bzw. angedrohten Boykott der Traditions­veranstaltung seitens der Senatsmitglieder haben Senat und die ihn tragenden Fraktionen der Stadt mehr geschadet als genutzt. Die Eiswette ist ein privater Verein, der als 1828 als Herren­club gegründet wurde und in eigener Verantwortung entscheidet, wen er zu seinen jährlichen Stiftungsfesten einlädt.



Die Frage, ob es noch in die heutige Zeit passt, Frauen vom Eiswettfest auszuschließen, kann öffentlich diskutiert werden. Die Entscheidung liegt jedoch allein bei den Vereinsverantwortli­chen. Niemand ist gezwungen, einer Einladung zum Eiswettfest Folge zu leisten – auch kein Senatsmitglied. Deshalb zeugt es von Arroganz, bereits jetzt den Boykott einer Veranstaltung anzudrohen, zu der man noch gar nicht eingeladen ist.

Das Stiftungsfest der Eiswette ist neben der Schaffermahlzeit eine der traditionsreichsten Ver­anstaltungen der Hansestadt, die nicht nur von Vertretern der Wirtschaft, sondern auch von Po­litikern genutzt wird, um Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Solche renommierten Festivitä­ten und Kontaktbörsen in Misskredit zu bringen, schadet der Stadt.

CGB-Landesvorsitzender Peter Rudolph: „Bekanntermaßen hat Bremen ein Imageproblem, wie erst im November die Marktforscher von Empirica der Stadt bestätigt haben. Dieses Imagepro­blem ist maßgebend dafür, dass Politik und Wirtschaft Probleme haben, ihre Vision von der wachsenden Stadt zu realisieren. Eigen- und Fremdwahrnehmung klaffen in Bezug auf Bremen weit auseinander. Während die Bremer sich stark mit ihrer Stadt identifizieren und ihr eine hohe Le­bensqualität bescheinigen, haben Auswärtige kein so gutes Bild, von touristischen Gesichts­punkten einmal abgesehen. Sie denken bei Bremen eher an Verschuldung und Geldverschwen­dung, letzte Plätze im Bildungsranking, Kinderarmut und Skandale. Veranstaltungen wie die Schaffermahlzeit und die Eiswette bieten die Gelegenheit, wichtigen Meinungsträgern und Mul­tiplikatoren ein positives Bild der Stadt zu vermitteln. Dessen sollten sich auch die politischen Repräsentanten der Stadt bewusst sein, statt populistisch dem Gender-Wahn zu frönen. Wer wirklich etwas für die Gleichberechtigung tun will, sollte zunächst vor der eigenen Haustür keh­ren. Im öffentlichen Dienst sind Frauen in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert und die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist in Bremen größer als im Bundesdurch­schnitt. Hier ist die Politik gefordert.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1034759
 771

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „GENDER-WAHN – EISWETTPOSSE SCHADET BREMEN“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CGB-Landesverband Bremen

Bild: Kaum Netto-Entlastung durch die vom Kabinett beschlossene Steuerreform
Kaum Netto-Entlastung durch die vom Kabinett beschlossene Steuerreform
Das Bundeskabinett hat sich in seiner Sitzung am 2.9. auf eine halbherzige Steuerreform mit ei­nem Entlastungsvolumen von rund 10 Mrd. Euro verständigt. In der Diskussion war zuvor von Ent­lastungen von 20 bis 30 Mrd. Euro die Rede. Der CGB erachtet die vorgese­hene Reform, die noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss, als mut­los und unzureichend. Er kriti­siert insbesondere, dass mit dem Einkommenssteuerreform­gesetz kein vollständiger Abbau der kalten Progression verbunden ist. Wenn es nicht noch zu Nachbesserungen im Geset…
Bild: CGB FORDERT GESETZLICHE AKZEPTANZPFLICHT FÜR BARGELDZAHLUNGENBild: CGB FORDERT GESETZLICHE AKZEPTANZPFLICHT FÜR BARGELDZAHLUNGEN
CGB FORDERT GESETZLICHE AKZEPTANZPFLICHT FÜR BARGELDZAHLUNGEN
Der Euro ist in 21 Ländern der EU die offizielle Währung und auf Euro lautende Banknoten und Münzen sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, für das eine Annahmepflicht be­steht. Entsprechend sind Barzahlungen zumindest im Einzelhandel und in der Gastronomie weit­gehend noch die Regel. Digitale Bezahlsysteme wie Girocard, Kreditkarten, PayPal und E-Wallets wie Apple Pay oder Google Wallet gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung. Dies hat zur Folge, dass Bargeldzahlungen längst nicht mehr überall akzeptiert werden. Zwar besteh…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Schindluder und MoralapostelBild: Schindluder und Moralapostel
Schindluder und Moralapostel
Vision & Wahn Lesebühnen Anthologie Vol. 2 Die Berliner Lesebühne Vision & Wahn bricht seit 2004 emsig die Konventionen der Kleinkunst-Unterhaltung. Jeden ersten Montag wird im Periplaneta Literaturcafé viel gelacht, allerdings auch gegrübelt, philosophiert und gestorben. Ob Ereignisse aus dem Künstlerdasein, ein Leben ohne Aldi, ein Trip in Thailand, der freie Wille oder quantenmechanische Probleme eines Hamsters …, hier wird der Alltagswahn zynisch zerpflückt, in Texten, Gedichten und einem Puppentheater aufgearbeitet und explizit zur Scha…
Innovationen durch Frauen - Gleichstellung ist Motor der Modernisierung
Innovationen durch Frauen - Gleichstellung ist Motor der Modernisierung
… Schneckentempo. Die Unternehmen sind aufgefordert, hier mehr Tempo zu machen, um die Zeichen der Zeit nicht zu verschlafen. Denn mit der nur zoegerlichen Umsetzung der Vereinbarung schadet die Wirtschaft in erster Linie sich selbst. Kluge Unternehmer wissen, welch gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiterinnen sie in den Frauen haben. Das Potenzial der …
„Gender und Diversity – Chancen(un)gleichheit in Wissenschaftskarrieren“
„Gender und Diversity – Chancen(un)gleichheit in Wissenschaftskarrieren“
… Klammer, Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen - Prof. Dr. Michi Knecht, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen - Prof. Dr. Christina Möller, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, Fachhochschule Dortmund - Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident, Technische Universität Berlin Moderation: Dorothea …
Gemeinsam für und zu Frauen forschen: 10 Jahre Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen
Gemeinsam für und zu Frauen forschen: 10 Jahre Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen
… Forschungseinrichtung in das Haus am Dom in Frankfurt am Main. Festrednerinnen sind die beiden Frauen- und Geschlechterforscherinnen Prof. Dr. Ute Gerhard (Frankfurt am Main/Bremen) und Prof. Dr. Maria Bitzan (Esslingen). Im Jahr 2001 wurde das gFFZ als Verbundprojekt der hessischen Fachhochschulen von Professorinnen des heutigen Fachbereichs 4: Soziale …
„Anti-Feminismus spaltet die Gesellschaft“
„Anti-Feminismus spaltet die Gesellschaft“
… Modernisierung der Geschlechterverhältnisse häufig als Krise dargestellt“, sagt Prof. Dr. Annette Henninger, die das Projekt REVERSE leitet. „Oftmals ist von einem regelrechten ‚Gender-Wahn‘ die Rede, der Menschen in ihren Werten und ihrer Mündigkeit angreife. So wird beispielsweise gendergerechte Sprache als ‚Kulturfrevel‘ bezeichnet, und Gender Studies …
Bild: Vision und Wahn Lesung Berlin am 04. Mai mit Barbara Schilling, Marco W. Linke und GästenBild: Vision und Wahn Lesung Berlin am 04. Mai mit Barbara Schilling, Marco W. Linke und Gästen
Vision und Wahn Lesung Berlin am 04. Mai mit Barbara Schilling, Marco W. Linke und Gästen
"Vision und Wahn" ist eine von periplaneta Verlag Berlin organisierte Lesereihe, die mittlerweile in ihr drittes Jahr geht. Im Januar 2009 zog die Veranstaltung in das Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik Berlin um, wo jeweils am ersten Montag des Monats Verlags- und Gastautoren sowie wechselnde Musiker die Bühne betreten. Vision und Wahn am 04. Mai zum Thema "Entdeckungen" Schon beim Auftakt in der Brotfabrik im Januar 09 waren Barbara Schilling und Marco W. Linke zu Gast bei Vision und Wahn. Im Mai werden die beiden Autoren ein weiteres Ma…
Familiengerechte Hochschule: Zertifikat an Universität Bremen verliehen
Familiengerechte Hochschule: Zertifikat an Universität Bremen verliehen
Die Universität Bremen war bereits 2007 zum ersten Mal als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet worden. Für die Zertifizierung musste die Universität in acht Handlungsfeldern, darunter beispielsweise Personalentwicklung und wissenschaftliche Qualifizierung, Arbeits-, Forschungs- und Studienorganisation oder Services für Familien, konkrete Maßnahmen …
Bild: Presseerklärung zur Parteigründung am 26.1.2008 in Berlin
Presseerklärung zur Parteigründung am 26.1.2008 in Berlin
Unter dem Namen AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF) haben am 26.1.08 in Berlin 80 Gründungsmitglieder und etwa 60 Gäste eine neue Partei gegründet. Sie trägt die Zusatzbezeichnung „Christen für Deutschland“. Angestoßen wurde die Gründung von der European Christian Political Movement (ECPM), in der sich europäische christliche Parteien sammeln. Die bekannteste unter ihnen ist die ChristenUnie (CU) in den Niederlanden, die dort den stellvertretenden Ministerpräsidenten stellt. Als Gastrednerin ermutigte die nieder-ländische Parlam…
NIMIRUM mit positiver Resonanz von Leipziger Buchmesse zurück
NIMIRUM mit positiver Resonanz von Leipziger Buchmesse zurück
Agenturleistungen für Verlage stießen auf großes Interesse Leipzig/Bremen (23.3.2011). Die Leipziger Buchmesse 2011 ist für NIMIRUM erfolgreich zu Ende gegangen. Die Agentur für akademisches Wissen und intelligente Kommunikation mit Sitz in Leipzig und Bremen stellte dort ihre Produkte für wissensbasierte Kommunikation vor. Hauptthema der Gespräche mit …
Bild: CDA FORDERT GESETLICHE FRAUENQUOTE FÜR UNTERNEHMENSVORSTÄNDEBild: CDA FORDERT GESETLICHE FRAUENQUOTE FÜR UNTERNEHMENSVORSTÄNDE
CDA FORDERT GESETLICHE FRAUENQUOTE FÜR UNTERNEHMENSVORSTÄNDE
… mit Appellen und freiwilligen Selbstverpflichtungen keine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungsfunktionen der Wirtschaft zu erreichen ist. Heike Menz, Vorsitzende des CDA-Landesverbandes Bremen: „Ohne Frauenquote geht es nicht, wie der Anstieg des Frauenanteils in den Aufsichtsräten ein-drucksvoll belegt. In den Aufsichtsräten der 200 Top-Unternehmen, …
Sie lesen gerade: GENDER-WAHN – EISWETTPOSSE SCHADET BREMEN