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Der Hybridanteil im Automarkt wird überschätzt

17.01.201910:03 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Der Hybridanteil im Automarkt wird überschätzt
Entwicklung Hybridanteil in Deutschland
Entwicklung Hybridanteil in Deutschland

(openPR) Dataforce, führender Anbieter von Daten zu deutschen und internationalen Automobilmärkten mit Schwerpunkt auf Flotten, hat die Darstellung von Antriebsarten grundlegend überarbeitet. Mit der Herauslösung von Mildhybriden (MHEV – Mild Hybrid Electric Vehicle) aus den alternativen Antrieben wird wieder die reale, niedrigere Marktdurchdringung der echten Hybride sichtbar und Verzerrungen in länderübergreifenden Vergleichen beseitigt. Die Unterschiede beim Hybridanteil sind beträchtlich und zeigen ein gänzlich anderes Bild von der Marktentwicklung auf.



In den letzten Jahren ist die Frage nach der richtigen Kraftstoff- und Antriebsart bei Pkw immer wichtiger geworden. Die größte Rolle bei alternativen Antrieben spielen aktuell die Hybride aus Verbrennungs- und Elektromotor. Hier sollten nach Auffassung von Dataforce die sogenannten Mildhybride (MHEV – Mild Hybrid Electric Vehicle) herausgelöst werden, da es sich eher um normale Verbrenner mit zusätzlichen Spritspartechnologien als um eine tatsächlich alternative Antriebsart handelt.

Was unterscheidet Mild-Hybride von Vollhybriden und Verbrennern?
Beantworten wir die Frage mit einem kurzen technischen Exkurs: Angetrieben durch kontinuierlich strenger werdende CO2-Ziele arbeiten Fahrzeughersteller und Zulieferer an immer besseren Technologien zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Ein wichtiger Schritt war vor etwa einem Jahrzehnt die Einführung von Start-Stopp-Systemen, die heute in fast allen in Europa verkauften Neuwagen verbaut sind. Ein Start-Stopp-System fügt dem Antriebsstrang eine Rekuperationseinheit hinzu, die Bremsenergie als Strom wieder nutzbar macht, außerdem eine Batterie um diesen Strom zu speichern, sowie einen Starter, der anders als der normale Anlasser für häufige Motorstarts ausgelegt ist.

Das Konzept der Mildhybride erweitert diesen Ansatz. Durch eine größere Batterie und optional ein 48 Volt Bordnetz wird der Starter-Generator etwas stärker. Der Verbrennungsmotor kann so auch schon während der Fahrt abgeschaltet werden, wenn der Motor im Leerlauf ist („Segeln“). In einigen Fällen kann der E-Motor den Verbrenner in geringem Umfang unterstützen und so den Verbrenner häufiger in effizienteren Lastbereichen halten.

Eine standardisierte Definition von Hybriden
Im Unterschied zu Vollhybriden reichen Akkukapazität und Leistung des Elektromotors aber bei weitem nicht aus, um das Auto alleine anzutreiben. Soll das Auto schneller als Schrittgeschwindigkeit oder in vielen Fällen überhaupt fahren, muss der Verbrenner anspringen. Daher sieht Dataforce MHEVs genauso wenig als eigenständige Antriebsart an, wie etwa Start-Stopp Systeme. Erst wenn das Auto auch vollelektrisch fahren kann, wird es zum Hybriden.

Diese Unterscheidung hat weitreichende Konsequenzen. Fast alle angekündigten Modellneuheiten werden optional oder sogar vollständig mit einem MHEV ausgestattet sein. In fünf Jahren dürften Autos ohne MHEV-Technik ähnlich selten sein, wie heute solche ohne Start-Stopp-System. Ohne eine genauere Datendefinition wäre dann die Mehrzahl der Neuwagen als Hybride ausgewiesen – während tatsächlich immer noch mehrheitlich normale Diesel und Benziner verkauft werden.

Die Auswirkungen auf den deutschen Markt in Zahlen
Mit Audi und Mercedes haben zwei Marken mit hohem Marktanteil in Deutschland bereits ein breites Angebot an Mildhybriden. So waren beispielsweise mehr als 90 Prozent der 2018 neu zugelassenen Audi A8 „Hybride“. Nach Dataforce Definition bleiben hiervon nur wenige echte Hybride übrig. 29 Prozent der Käufer entschieden sich für einen Benziner (16 Prozentpunkte weniger als 2017), dagegen hat sich der Dieselanteil um 15 Punkte auf 70 Prozent erhöht.

Auf Gesamtmarktebene hat der Hybridanteil 2018 scheinbar einen recht großen Sprung von 2,4 Prozent 2017 auf 3,8 Prozent 2018 gemacht. Nach Herausnahme der Mild-Hybride liest sich die Entwicklung weniger beeindruckend: Von 2,2 Prozent Anteil 2017 ging es gerade mal um 0,2 Punkte hoch, so dass 2018 2,4 Prozent der Neuwagen Voll- oder Plug-In-Hybride waren. Die hochgesteckten Erwartungen in die Elektrifizierung erreicht diese Entwicklung nicht.

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