(openPR) Große Resonanz auf biografisches Sachbuch „Vom Schmerz der Hochbegabung“
Das Buch, das den Lebensweg eines hochbegabten Jungen bis zu seinem Freitod beschreibt, geht in die zweite Auflage und wird ins Englische übersetzt.
In ihrem sehr persönlichen Buch spürt die Pädagogin und Psychologin Helga Thieroff, Leiterin des Kinder-College in Neuwied (Begabtenzentrum Rheinland-Pfalz), dem schwierigen Lebensweg ihres hochbegabten Sohnes Kai bis zu seinem Freitod im Alter von 21 Jahren nach. Das im Jahr 2016 erschienene biografische Sachbuch stößt in der Fachwelt und bei Eltern hochbegabter Kinder auf ein so großes Echo, dass es nun erneut aufgelegt und sogar ins Englische übersetzt wird. In dem Buch beleuchtet Helga Thieroff die Stationen in Kais kurzem Leben nicht allein aus der Perspektive einer Mutter, die im Laufe der Jahre eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt, sondern auch aus der Sicht einer Wissenschaftlerin.
Mit professionellem Blick zeichnet sie das „Anderssein“ hochbegabter Kinder und Jugendlicher nach und macht klar, welchen Problemen und Missverständnissen sich diese jungen Menschen in Schule und Gesellschaft ausgesetzt sehen. Helga Thieroff möchte mit ihrem Buch dazu beitragen, Vorurteile gegenüber hochbegabten Kindern und Jugendlichen abzubauen und den jungen Menschen und ihren Familien Orientierung zu bieten.
Helga Thieroff: „Vom Schmerz der Hochbegabung“, LIT Verlag Dr. W. Hopf Berlin 2016. ISBN 978-3-643-13502-5
Zur Autorin: Helga Thieroff studierte Pädagogik, Psychologie und Allgemeine Sprachwissenschaften in Bayreuth und Berlin. Angeregt durch die Erfahrung mit dem eigenen hochbegabten Sohn, gründete sie 1990 den Kinderclub als erstes Vorschulprojekt für hochbegabte Kinder in Berlin. Seit dem Umzug nach Rheinland-Pfalz Mitte der 1990-er Jahre betreibt sie eine psychologische und pädagogische Fachpraxis für begabte Kinder. Im Jahr 2000 gründete sie das Kinder-College in Neuwied (Begabtenzentrum Rheinland-Pfalz) als außerschulische Fördereinrichtung für begabte Kinder und Jugendliche, das sie seitdem leitet. Für ihr langjähriges Engagement für begabte junge Menschen erhielt Helga Thieroff 2011 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.










