(openPR) Man möchte meinen, bei Touristikern sei die Zielgruppen-Generation der Millennials bereits verankert und im Bewusstsein der dort verantwortlichen Marketern angekommen. Dem ist leider nicht so. Hier herrscht noch allzuoft eine massive Fehleinschätzung gegenüber deren Online-Verhalten und Erwartungshaltung ans Social Web vor.
Man geht weiters von der Annahme aus, dass im DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) Übereinstimmung zu den Inhalten der Disziplinen "Content Strategie" und "Content Marketing" besteht. Auch dem ist nicht so. Das Definitionsdurcheinander führt zu allseits bekannten Symptomen: Überforderung der Marketingabteilungen mit deren Engagement im Social Web, Aktionismus und grobe Ineffizienz auf Social Media-Plattformen, aufwändige Kampagnen bringen zuwenig ein, Content-Halden werden produziert, allgemeine Frustration gegenüber allen Sozialen Medien und Unkenntnis ob der Kennzahlen und ihrer Interpretation diktieren den Alltag.
Auch fehlt vielen Destinationsmarketing-Organisationen (DMO) ein strategisch fundiertes Vorgehen, um die Millennials wirklich zu erreichen. DMOs, die eine festgeschriebene Strategie verfolgen und mit Personas arbeiten, bewegen sich weitaus sicherer am Parkett des Social Web, als jene, die fast ausschließlich Kampagnen-Marketing verfolgen. Die sich auf Angebote konzentrieren, statt im Social Web unterhaltsame Inhalte mit Mehrwert den Usern zur Verfügung zu stellen.
Dieser Schwenk im Zugang zur Disziplin des Content Marketings fällt vielen Marketern und Entscheidern in DMOs schwer. Die Komplexität des Social Media-Marketings scheint großteils von Marketingverantwortlichen in DMOs ebenfalls nicht erkannt zu werden. Deren Devise lautet vielmehr: Funnel, Sales, Angebote, Themen und konventionelle ungezügelte Werbung mittels Sujets. Das ist aber genau jene inhaltliche Ausrichtung, die blankes Gift für das Content Marketing darstellt und in blindem Aktionismus endet. Und die ganz bestimmt nicht die Gästezielgruppe der Millennials erreicht.
Die Master-Thesis "Social Media-Strategie im Destinationsmarketing, untersucht anhand der Generation Millennials" zeigt diese Schwächen bei DMOs auf und fordert die Marketingverantwortlichen im Tourismus dazu heraus, ihre Stärken und Ressourcen zum Einsatz zu bringen. Sich auf dem Parkett des Informationsvermittlers sicher zu bewegen und von klassischer Werbung Abstand zu nehmen.
Eine fundierte Content- und Social Media-Strategie erleichtert diesen Schritt, für deren Entwicklung die Autorin im Rahmen dieser Master-Thesis einen Leitfaden ausgearbeitet hat.
Die Master-Thesis liefert zudem eine Definition der Disziplinen, und die Autorin fordert dabei ein übereinstimmendes Vorgehen aller Beteiligten im Online Marketing von Destinationen. Denn nur wenn alle vom Gleichen reden, kann sich auch Erfolg einstellen.
"Social Media-Strategie im Destinationsmarketing, untersucht anhand der Generation Millennials" ist als Ebook im Grinverlag erschienen: https://www.grin.com/document/451534
Eine Printversion folgt in Kürze.
Ab Jannuar 2019 können Tourismusinstitutionen bei der Autorin und Verfasserin der Master-Thesis Impuls-Vorträge über die Forschungsergebnisse buchen. Dabei erfahren sie, was sofort umgesetzt werden kann und welchen Nutzen eine Content- und Social Media-Strategie ihren DMOs bringt.










