(openPR) Entsorgung von Papierverpackungen wird erneut billiger – Tarifsenkung am 1. Jänner 2007 – 50 Prozent Verbilligung seit dem Jahr 2000 – Wirtschaft und Konsumenten ersparen sich 22 Mio. Euro jährlich – Sammelsystem wird noch effizienter, noch kostengünstiger
Ab 1. Jänner 2007 wird der im ARA-System erhobene Lizenztarif für Transportverpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe erneut gesenkt, und zwar um sieben Prozent. Insgesamt wurden die Lizenztarife für Papierverpackungen – die für die gesetzeskonforme Entpflichtung bzw. Entsorgung verrechnet werden – seit dem Jahr 2000 halbiert. Wirtschaft und Konsumenten ersparen sich dadurch gegenüber 2000 im Jahr 2007 insgesamt 22 Mio. Euro.
Für die Sammlung und Verwertung von Transportverpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe zahlen die Inverkehrsetzer 2007 nur noch auf 42 Euro je Tonne (2000: 87 Euro). Der Lizenztarif für konsumentennahe Verkaufsverpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe bleibt 2007 mit 105 Euro je Tonne gegenüber 2006 unverändert (2000: 203 Euro). Transportverpackungen werden vor allem in Gewerbe, Handel und Industrie entsorgt, Verkaufsverpackungen landen in der Regel in den Altpapiercontainern der Haushalte. Über 87 Prozent der Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe werden bereits gesammelt und der Wiederverwertung in Österreichs Papierfabriken zugeführt.
Dazu sagt Ing. Werner Knausz, Geschäftsführer der ARO Altpapier-Recycling-Organisationsgesellschaft, die in Österreich die Sammlung und Verwertung von gebrauchten Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe organisiert: „Die neuerliche Verbilligung der Tarife ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Sammel- und Verwertungssysteme. Dadurch können wir auch in Zukunft Österreichs Konsumenten und Wirtschaft nicht nur ein effizientes, sondern ebenfalls ein ausgesprochen preiswertes System für die Sammlung von gebrauchten Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe anbieten.“













