(openPR) Wandlungsfähigkeit von Arztpraxen – wie gesund sind die Medizinischen Fachangestellte in den Praxen?
Bad Aibling, 04.12.2018
Der demographische Wandel, die Verknappung am Arbeitnehmermarkt, der Fachkräftemangel sowie die hohen Anforderungen an die Mitarbeiter in den heutigen Arztpraxen, mit den Begleiterscheinungen Burn-Out, Stress und hohem Ausfallrisiko der Mitarbeiter, rücken den Menschen als entscheidende Ressource und Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Arztpraxen und MVZs in den Mittelpunkt.
Somit sind alle Praxisinhaber und MVZ-Leiter mehr denn je gefordert, Unternehmer und Chef zu sein. Zusätzlich zum Behandlungsauftrag am Patienten, hat jeder Praxisinhaber neben der gesetzlichen
Verantwortung gegenüber den eigenen Praxismitarbeitern, auch die emotionale Pflicht, sich um die Gesundheit der Mitarbeiter zu kümmern.
Eine der wichtigsten Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Funktionieren der Arztpraxis, sind gesunde, motivierte und leistungsstarke Praxismitarbeiter. Sie sind maßgeblich für den gemeinsamen Praxiserfolg verantwortlich.
Um den Erfolg nachhaltig zu sichern, ist die Etablierung und Umsetzung eines modernen, gesunden Personalmanagements erforderlich. Dieses Vorhaben ist ein systematischer
Managementansatz. Das Personalmanagement eint den Grundgedanken: Gesunde Mitarbeiter, gesunde Praxis- und Führungsstrukturen sowie nachhaltige Praxisprozesse, die zukünftig darüber entscheiden, wer erfolgreich am Markt der ambulanten Patientenversorgung sein wird.
Die ProSalutem Ärzte- und Praxisberatung ist auf die umfassende Beratung von Arztpraxen spezialisiert. Die Beratungsschwerpunkte liegen in der nachhaltigen Stärkung von Praxisteams und Sicherung von Praxiserfolgen.
Der zunehmende Fachkräftemangel im Bereich der Medizinischen Fachangestellten erfordert von Praxisinhabern umso mehr, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.
Hierzu ist das Praxismanagement mit einem gesunden Personalmanagement zu umfassen.
HOHE ARBEITSBELASTUNGEN, STÄNDIGER ZEITDRUCK
Erschöpfung, Überforderung, Stress, Burnout und eine hohe psychische Belastung, sind permanent in den Medien präsent und betreffen auch die Arbeitswelt der Arztpraxen. Die Wirkungszusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen einerseits und psychischen Störungen andererseits, sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt.
Diese aktuelle Diskussion gründet vor allem auf der Annahme, dass immer mehr erwerbstätige Praxis-mitarbeiter, durch steigende Anforderungen und zunehmender Belastung der Arbeit, an Stress und psychischen Beschwerden leiden und infolgedessen erkranken.
Die moderne, ambulante Patientenversorgung fordert von niedergelassenen Ärzten und deren Praxismitarbeitern, ein tägliches Höchstmaß ihrer Arbeitskraft. Die hohe Arbeitsbelastung der Arztpraxen, einhergehend mit steigendem Zeit- und Kostendruck sorgen für regelmäßige Stressbelastungen aller Praxismitarbeiter. Die körperlichen und seelischen Belastungen am Arbeitsplatz nehmen zu, Stress bis hin zu Erschöpfungssyndromen können die Folge sein.
Dadurch ist die organisationale und individuelle Gesundheit in den praxisorganisatorischen Fokus geraten. In den meisten Fällen sind die bisherigen gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Stressreduktion, unstrukturierter Aktionismus und die Aktivitäten sind primär isolierte Maßnahmen ohne längerfristigen und nachhaltigen Erfolg.
Der Erfolg einer Intervention zur Stressreduktion, hängt wesentlich von den Bedürfnissen und Zielen der Mitarbeiter und der Praxis, sowie dem ausgerichteten strategischen Gesamtkonzept, ab.
Doch Stress ist nicht gleich Stress. Wir benötigen positiven Stress zur kurzfristigen Leistungssteigerung und sollten negative, andauernde Stresssituationen im Berufsalltag und Privatleben meiden.
Ein erster Schritt in Richtung gesundes Personalmanagement ist die genaue Analyse des Praxisalltags sowie die individuelle Leistungsfähigkeit aller Praxismitarbeiter.
MACHEN SIE SICH EIN UMFASSENDES BILD: STRESS IST MESSBAR!
Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die neurovegetative und dynamische Anpassungsfähigkeit des Herzens und des vegetativen Nervensystems auf die unterschiedlichen Erfordernisse des Körpers. Die Steuerung geschieht durch das Aktivieren des Sympathikus (im Sinne der Anspannung) und des Pa-rasympathikus (im Sinne der Erholung). Verantwortlich für das Beschleunigen oder Entschleunigen des Herzschlages ist das autonome Nervensystem.
Die Herzratenvariabilität errechnet sich aus den Millisekunden genauen Abständen zwischen den ein-zelnen Herzschlägen eines Menschen. Dies bedeutet, dass die physische und/oder psychische Belas-tungen eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge hat. Dem entgegengesetzt sorgt die Entlastung und Regeneration eines Menschen, für die Reduktion der Herzfrequenz. Die Variabilität und Flexibilität der Herzfrequenz steigen dynamisch an. Je höher die Anpassungsfähigkeit an die Belastungen ist, desto höher ist die Variabilität der Herzfrequenz. Unter andauernder Stressbelastung ist die Variabilität mehr oder weniger deutlich reduziert.
Eine HRV-Messung zeigt somit die Stressbelastung der Praxismitarbeiter und macht das potentielle Ausfallsrisiko sichtbar.
Somit ist die Herzratenvariabilität ein objektives, wissenschaftliches Maß für Gesundheit.
Mit einer praxisorientierten HRV-Messung der Ärzte und Medizinischen Fachangestellten, ist die Bestimmung eines potentiellen Ausfallrisikos von Praxismitarbeitern möglich.
Sie stellt die Basis eines gesunden Personalmanagements dar. In diesem ersten Schritt werden Daten und Fakten gesammelt, die im weiteren Beratungsprozess ausgewertet werden. Diese Daten sind für die Umsetzung von Maßnahmen in der Gesundheitsförderung erforderlich.
NUTZEN EINES GESUNDEN PERSONALMANAGEMENTS IN ARZTPRAXEN
Die Ergebnisse der HRV-Messungen fließen neben der grundlegenden Praxisanalyse, in die Entwicklung des praxisindividuellen Personalmanagements mit ein. Im Rahmen dieses Beratungsprozesses werden weitere Daten mittels Befragungen erhoben, um ein möglichst passgenaues Personalmanagement zu etablieren. Die Messung ist wiederhol- und vergleichbar und somit ein gesundheitsorientierter, kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Nutzen Sie als Praxisinhaber und Arbeitgeber die Möglichkeit, Ihre Belastungsfähigkeit und die Ihrer Mitarbeiter aktiv zu managen, indem Sie Stressbelastungen und ggf. negative Auswirkungen frühzeitig erkennen.
Sie können somit rechtzeitig agieren und Interventionen in Sachen Stressregulierung und Burn-out-Prävention umsetzen. Eine einmalige Investition für einen nachhaltigen Erfolg.
Schaffen Sie sich dieses Alleinstellungsmerkmal, indem Sie die Gesundheit und Zufriedenheit der Praxismitarbeiter aktiv fördern. Sie reduzieren somit die Fluktuation von qualifizierten Mitarbeitern, binden motivierte und leistungsstarke Fachkräfte langfristig an die Praxis und etablieren ein motiviertes und erfolgreiches Mitarbeiterteam.
VERANSTALTUNGEN ZUM STRESSMANAGEMENT UND VERHALTENSÄNDERUNGEN
Die ProSalutem Ärzte- und Praxisberatung hat im Bereich des gesunden Personalmanagements weitere innovative Managementansätze entwickelt und bietet zahlreiche Workshops für Praxisinhaber und Führungskräfte einer Arztpraxis an. Workshops und weitere Veranstaltungen zum Thema „Gesundes und modernes Personalmanagement in Arztpraxen“ können unter www.prosalutem.de/fortbildungen ab 110.- €uro/Person gebucht werden.









