(openPR) Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" erschienen
Anlässlich der 24. Vertragsstaatenkonferenz der Klimakonvention im polnischen Katowice befasst sich die Zeitschrift "Natur und Landschaft" mit dem Thema "Biodiversität und Klimawandel". Die Beiträge in der Ausgabe veranschaulichen die komplexen Zusammenhänge und gehen auf die ökologischen, ökonomischen und politischen Aspekte des Themas ein.
Der Klimawandel hat vielfältige direkte Effekte auf allen Ebenen der biologischen Vielfalt (Gene, Arten und Ökosysteme) wie z. B. phänologische Veränderungen, Arealverschiebungen oder Desynchronisation von Artengemeinschaften. Durch Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel gibt es zusätzlich auch indirekte Effekte des Klimawandels auf die biologische Vielfalt.
Um Veränderungen von Arten, Biotopen und Ökosystemen durch den Klimawandel über längere Zeiträume hinweg belastbar zu dokumentieren, sind geeignete Monitoringprogramme zu konzipieren und dauerhaft umzusetzen. Für eine anschauliche Aufbereitung der Daten und Ergebnisse solcher Programme haben sich Indikatoren bewährt. Anregungen zur Nutzung ausgewählter Tierarten (u. a. Vögel und Meereszooplankton) als Indikatoren für die Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt werden in dieser Schwerpunktausgabe gegeben.
Die direkten und indirekten Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt sind aus Naturschutzsicht oftmals negativ zu bewerten. Daher zählt der Klimawandel neben Landnutzungswandel und Eutrophierung zu den wichtigsten akuten Gefährdungsursachen biologischer Vielfalt. Gehen die Entwicklungen so weiter wie bisher, wird der weltweite Artenschwund zunehmen und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen beeinträchtigt werden. Dies stellt den Naturschutz z. B. in Bezug auf das Biotopmanagement vor große Herausforderungen, insbesondere da die Ursachen einer Veränderung oftmals nicht eindeutig dem Klimawandel oder dem Landnutzungswandel zuzuordnen sind und sich beide Faktoren gegenseitig verstärken können.
Naturschutzmaßnahmen können andererseits aber auch z. T. erhebliche Beiträge zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel leisten und darüber hinaus vielfältigen, weiteren Nutzen für die Gesellschaft generieren.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.natur-und-landschaft.de/de/zeitschrift/natur-und-landschaft-12-2018-123
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