(openPR) Die Franklin-Methode® ist derzeit die einzige bewiesene Mind-Body-Ausbildung im Bewegungsbereich. Sie fördert Beweglichkeit und das Wohlbefinden des Einzelnen und kann laut einer aktuellen US-Studie zum Fortschritt in der Parkinson-Therapie beitragen. Der Schweizer Diplom-Sportlehrer, Tänzer und Choreograf Eric Franklin entwickelte sie Anfang der 1980er Jahre: Es geht um das ganzheitliche Vermitteln von Körpererlebnissen und um nachhaltiges Bewegungs-Lernen. In der Franklin-Methode® arbeitet man mit Hilfs- und Lehrmitteln, beispielsweise mit Franklin-Bällen oder Franklin-Bändern. Die Systematik der Imagination, die Verkörperung sowie eine spezielle Lernspirale unterscheiden die Franklin-Methode® von anderen Schulen zur Körperwahrnehmung:
Was die Franklin-Methode auszeichnet
• Imagination. In der Franklin-Methode® führen Visualisierungstechniken zu einem inneren Erleben der Anatomie. Die Methode unterscheidet u. a. anatomische, metaphorische, biologische und anatomisch-metaphorische Bilder, die während Bewegung, im Stehen, Sitzen und Liegen eingesetzt werden und den Körper neu ausrichten. Zum Beispiel: Mein Kopf ist ein Heliumballon und fliegt davon oder die Dornfortsätze meiner Wirbelsäule sind wie Fähnchen im Wind.
• Verkörperung. Dieser Begriff ist am Beispiel erklärbar: Am Anatomiemodell sehen wir, wie das rechte Schulterblatt auf den Rippen nach oben und nach unten gleitet, während wir die rechte Schulter heben und senken. Während wir nun die Schulter aktiv heben und senken habe wir das innere Bild des sich auf und ab bewegenden Schulterblattes vor Augen. Die Bewegung wird damit leichter und angenehmer: Die Verkörperung der Funktion (hier: gleitendes Schulterblatt) verbessert die Funktion (Schulter heben und senken)
• Lernspirale (auch: Die vier Schritte der Franklin-Methode® ).
1. Spüren: Der Schüler scannt eingangs des Trainings seinen Körper, das heisst, er lenkt seine Aufmerksamkeit zunächst auf die Füsse, dann auf die Beine, auf den Oberkörper, auf beide Arme, auf die Hände und auf den Kopf, spürt ausserdem seinen Atem nach.
2. Planen: Anschliessend plant er die Bewegung gedanklich (Feedforward).
3. Umsetzen: Schliesslich entscheidet er sich für die Bewegung, begleitet diese mit einem Bild, mit einem bestimmten inneren Dialog oder der Lehrer berührt ihn.
4. Vergleicher: Wenn er die Lektion beendet, vergleicht er das Ergebnis mit der Ausgangssituation (Feedback). Gefällt dem Schüler das neue Gefühl, verankert er es in den Alltag, findet nach Möglichkeit sogar ein eigenes Bild für diesen neuen körperlichen Zustand.
Partnerschaftlicher Dialog mit dem Körper
Die Franklin-Methode® vermittelt also ein Konzept für gute Bewegungsqualität und Körpergefühl. Der partnerschaftliche Dialog mit seinem Körper geht von ganz einfach bis sehr komplex, ist extrem flexibel und daher in allen Lebensbereichen anwendbar. Die Arbeit mit inneren Bildern ist bei der Franklin-Methode® minutiös analysiert: Sie ist pädagogisch klar strukturiert. Die Franklin-Methode® fördert zudem die Kreativität und das Spielerische in einer Person. Das Training in der Franklin-Methode® gibt ihr die Verantwortung für seine Gesundheit zurück, sie lernt Selbstwirksamkeit – vorausgesetzt, die Person ist dazu bereit.
Weltweit etablierte Ausbildung und Workshops
Weltweit gibt es Seminare für die Franklin-Methode® , unter anderem an der Hochschule für Tanz und Musik in Köln (Deutschland), an der Universität Wien (Österreich) und an der Juilliard School in New York. Das Institut für Franklin-Methode® in Wetzikon (Schweiz) bietet Workshops an, bildet ferner Bewegungspädagogen der Franklin-Methode® und Franklin-Methode® -Therapeuten aus. Die Ausbildung ist auf drei beziehungsweise fünf Jahre angelegt. Studenten sind meist Tanzpädagogen, Rhythmiker, Physiotherapeuten, Yoga-, Tai Chi- und Pilates-Lehrer, Sportlehrer sowie Leistungssportler. In der Schweiz ist die Franklin-Methode® von einigen Krankenkassen als Gesundheitsförderung anerkannt, in Deutschland und Österreich steht das noch aus.





