(openPR) Polnische Fischer aus Ustka und Kolobrzeg welche sich bei der Arbeit in dänischen Gewässern befanden, wurden durch einen provozierten, aggressiven Angriff eines lettischen Fischerbootes, zur Flucht in den dänschen Hafen von Rönne gezwungen, sagte Tadeusz Gruchalla, Pressesprecher der Grenzschutzbehörde "Abteilung See" in Danzig den Medien.
Die Besatzung des polnischen Kutters sei auf offener See, etwa 20 Meilen von Rönne entfernt, von einem ca 30 Meter langen Fischerboot angegriffen worden, wobei die Letten dreimal versucht hätten das polnische Schiff zu rammen, woraufhin es dann auch zu einer Kollision kam. Die Besatzung des polnischen Schiffes setzte über Funk mehrmals den Notruf "Mayday" ab, jedoch ohne Erfolg. Somit blieb ihnen nur der rettende dänische Hafen von Rönne, sagte Gruchalla.
Er fügte hinzu, dass die Letten von den Polen die Herausgabe von Netzen auf dem Grund und Fang gefordert haben. Da die Letten immer rabiater wurden gegen die polnischen Fischer wurden, kappten sie die Schlepptaue des Kutters, Schnitten die eigenen Netze ab und flohen Richtung dänische Küste.
Die polnischen Fischer beklagten sich im Hafen über die Untätigkeit der Dänen nach dem Absetzen des mehrmaligen Notsignals "Mayday". Das polnische Außenministerium hat den Fall übernommen.















