(openPR) Eltern, die selbst Kinder im schulpflichtigen Alter haben, können ein Lied davon singen: Klassengrößen mit über 30 Schülern selbst in Grundschulen, Unterrichtsausfälle – und immer schwierigere Alltagsbedingungen für Lehrer in den Klassen. Hinzu kommt, dass seit 1991 gemäß VDS Bildungsmedien trotz gleichzeitig ansteigender Schülerzahlen die Lernmitteletats in den meisten Ländern um mehr als 40% zusammengestrichen wurden.
Traurige Realität ist, dass die Kinder und Jugendlichen die Leidtragenden sind: Bei ihnen entstehen Wissenslücken, die von den Eltern durch Nachhilfe ausgeglichen werden. Fast ein Viertel der Eltern, deren Kinder Nachhilfe erhalten, bezahlen dafür monatlich mehr als 100 Euro (Focus Schule 01/2004). Eltern, die sich das nicht leisten können, müssen ohnmächtig zuschauen, wie sich die Zukunftschancen ihrer Kinder langfristig verschlechtern. Wilfried Steinert, Vorsitzender des Bundeselternrats, beklagte bereits 2004 eine zunehmende „Zweiklassenbildung“. In einer von den Industrie- und Handelskammern durchgeführten Studie antworteten die Betriebe auf die Frage „Wie gehen Sie mit einem Mangel an Bewerbern mit geeigneten Qualifikationen um?“ zu 37,4% mit der Antwort: „Ausbildungsplatz wird nicht besetzt.“ Sind das die Perspektiven für zukünftige Generationen?
Eine wirkungsvolle Methode, um die Vermittlung von Kulturtechniken an Jugendliche zu unterstützen, ist das in der betrieblichen Weiterbildung bewährte Konzept des „Web-Based-Training“. Praxiserprobtes Werkzeug dafür bietet eine gemeinnützige Gesellschaft, die computergestützte Lernmodule für die nicht-gewerbliche Nutzung gratis zur Verfügung stellt. Die Module von lernmodule.net gGmbH zu Themen wie „Schreibt man ‚das’ oder ‚dass’“, „Büroorganisation“ oder „Geschäftsbriefe“ bearbeiten Schüler selbstständig am PC. Im Modul „Prozentrechnen“ erarbeiten sich die Jugendlichen am Beispiel von Versicherungstarifen und Rabattaktionen die Inhalte sogar wahlweise in russisch und in deutsch (türkisch folgt als nächste Sprache). Leistungskontrollen in Form von Tests am Ende der Online-Module geben Lehrern und Schülern Rückmeldung über den Lernstand. Durch die selbstständige Erarbeitung des Lernstoffs und die automatisch korrigierten Tests gewinnen Lehrer Zeit für die individuelle Förderung einzelner Schüler.
Bedarfsweise überbrücken Lehrer mit den Online-Kursen akute Unterrichtsausfälle oder Kinder, die wegen Krankheit am Unterricht nicht teilnehmen können, nutzen die Online-Module zu Hause. Eine sinnvolle Verzahnung von Schule und außerschulischer Förderung wie Nachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung wird ermöglicht.
Durch die Unterstützung von Bildungspartnern aus der Wirtschaft können die Lerninhalte kostenfrei zugänglich gemacht werden. Das Engagement von Unternehmen für den öffentlichen Bildungssektor genießt sowohl bei Lehrern, als auch bei Schülern und Eltern eine hohe Wertschätzung: Mehr als drei Viertel (77%) der befragten Eltern mit Kindern im schulpflichtigen Alter, die selbst gesponserte Schulen kennen, stehen voll hinter Schulsponsoring (Ipsos Schulsponsoring).
Eine gut ausgebildete Generation, die über die nötigen Selbstlern- und Medienkompetenzen verfügt, kann sich schließlich in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts erfolgreich behaupten.
Quellen:
http://www.vds-bildungsmedien.de/html/newstickers/news_lm_cont.htm
http://www.lernmodule.net
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lernmodule.net gGmbH,
Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Neuen Medien in Schulen und Hochschulen
Uwe Kohnle, Sibylle Tuschter
Durlacher Str. 22
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Internet: http://www.lernmodule.net
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lernmodule.net ebnet den Weg, damit computerbasierte Lernmedien in der Schule so selbstverständlich eingesetzt werden wie herkömmliche Medien und bietet deshalb für Lehrer neue Einsatzmöglichkeiten bei einfacher Bedienbarkeit. Das Angebot eignet sich für die











