(openPR) In den vergangenen Jahren hat das Thema Fachkräftemangel im deutschen Handwerk immer mehr an Bedeutung gewonnen. Neue Zahlen zur Ausbildungssituation im SHK-Handwerk sorgen jedoch für einen Hoffnungsschimmer. Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker/-in Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik erfreut sich steigender Beliebtheit. So ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 4,8% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Damit erreicht das Ausbildungsjahr 2017 den höchsten Wert seit zehn Jahren. Insgesamt konnten Heizungsfirmen, Klempnereien und ähnliche Betriebe 11.707 Neuverträge verzeichnen, so der Bericht des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima.
Der erste Schritt in die Ausbildung
In der Regel erstreckt sich die Ausbildung zum Anlagenmechaniker/-in SHK über dreieinhalb Jahre. Wie bei den meisten Ausbildungen erfolgt der erste Schritt über eine Bewerbung bei einem Ausbildungsbetrieb, beispielsweise bei einer Heizungsfirma (https://www.barthlomeyczik.de/). Die Anforderungen an die Bewerber können sich von Firma zu Firma unterscheiden. Oftmals werden handwerkliches Geschick, Spaß und Interesse an technischen Lösungen sowie gute Noten in einschlägigen Schulfächern vorausgesetzt. Dabei sieht das duale Ausbildungssystem zwei Lernorte vor, zu denen sowohl die Berufsschule als auch die ausbildende Firma zählen. Das Einkommen in der Ausbildung kann von Bundesland zu Bundesland stark schwanken. Im Bereich der Ausbildungsvergütung zählen das Lehrjahr sowie die Regelungen des Ausbildungsbetriebs zu den entscheidenden Faktoren.
Unabhängig davon, ob man die Ausbildung bei einer Heizungsfirma oder einem Betrieb für Ofenbau absolviert, bilden der berufsprofilgebende sowie der integrativ zu vermittelnde Teil das Gerüst für die Ausbildungsinhalte. Im Allgemeinen werden unter dem berufsprofilgebenden Teil die handwerklichen Fertigkeiten verstanden. Darunter fallen unter anderem das manuelle Trennen, Spanen und Umformen, das maschinelle Bearbeiten, das Montieren und Demontieren von Heizungen, Anlagen und Systemen sowie viele weitere berufsrelevante Fähigkeiten. Das Arbeits- und Tarifrecht, der Aufbau und die Organisation des Ausbildungsbetriebes, die Sicherheit und der Gesundheitsschutz bei der Arbeit sind einige der Inhalte, die beim integrativ zu vermittelnden Teil näher gebracht werden. Nach Vollendung des dritten Ausbildungsjahres kann ein Schwerpunkt in der Gas- und Wassertechnik, Umwelttechnik, Wärmetechnik oder Klimatechnik gewählt werden. Die Ausbildung endet mit dem erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung. Im SHK-Handwerk bestehen in den meisten Fällen gute Übernahmechancen. Nach der Ausbildung eröffnen sich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu machen, entscheiden sich viele für die Teilnahme an einem Meisterkurs.
Ein abwechslungsreicher Beruf
2003 wurden die Berufe „Gas- und Wasserinstallateur/-in“ und „Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/-in“ zusammengelegt und von der neuen Berufsbezeichnung „Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ abgelöst. Wie die Bezeichnung bereits andeutet, sind Anlagenmechaniker SHK hauptsächlich in den Sparten Sanitär, Heizung, Klima sowie Solar tätig. Die Einsatzorte reichen von Werkstätten über Betriebs- und Wohngebäuden bis hin zu Großbaustellen, weshalb auch ein großes Maß an Mobilität gefragt ist. Das Aufgabenspektrum ist breit gefächert und unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb. So steht der fachgerechte Umgang mit Heizungen und Heizsystemen ganz oben auf der Prioritätenliste, wenn man bei einer Heizungsfirma tätig ist. Dazu zählen unter anderem die Montage, Wartung als auch die Reparatur von Heizungen verschiedener Arten. Zu den Kunden einer Heizungsfirma zählen sowohl Privatleute, Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften als auch öffentliche Auftraggeber. Dementsprechend abwechslungsreich sind die Herausforderungen und Themen, die Anlagenmechaniker/innen SHK tagtäglich meistern.












