(openPR) Die Zeit hinterlässt auch an Heizungssystemen ihre Spuren. Je älter eine Anlage ist, desto leistungsschwächer und ineffizienter ist sie im Betrieb. Mit der altersbedingten Ermattung gehen ein höherer CO2-Ausstoß, immer häufigere Reparaturarbeiten sowie steigende Heizkosten einher. Gleichzeitig sinkt auch die Zuverlässigkeit. Um Totalausfällen vorzubeugen und einen problemlosen Heizbetrieb sicherzustellen, lassen viele Hauseigentümer ihre Heizung modernisieren.
Den passenden Zeitpunkt festlegen
In der Regel liegt die Lebensdauer eines modernen Heizsystems zwischen zwanzig und dreißig Jahren. Die tatsächliche Nutzungsdauer ist von Anlage zu Anlage unterschiedlich. Dabei spielen sowohl die Art der Heizung, die Qualität der verwendeten Energieträger, regelmäßige Pflege- und Wartungsarbeiten sowie weitere Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle.
Eine Heizungsmodernisierung muss gut durchdacht sein. Dabei stellt der Zeitraum einen der wichtigsten Faktoren dar, innerhalb dessen die notwendigen Arbeiten durch einen Heizungsmonteur durchgeführt werden sollen (https://www.barthlomeyczik.de/heizung-und-sanitaer/heizungsmonteur/). Weil die Anlage während der Modernisierung außer Betrieb genommen wird, empfehlen sich grundsätzlich wärmere Monate im Sommer, spätem Frühling und frühen Herbst. Auf diese Weise geht man sicher, dass das neue System in den kälteren Jahreszeiten voll funktionstüchtig ist.
Die Frage nach der passenden Heizung
Die Wahl eines neuen Heizsystems stellt Hausbesitzer vor eine maßgebliche Frage. Schlussendlich hängt die richtige Antwort vom verfügbaren Budget, den individuellen Wünschen, der Option auf eine staatliche Förderung, dem vorhandenen Freiraum, der gewünschten Energiequelle und letztlich auch den Eigenschaften des Gebäudes sowie seiner Umgebung ab.
Eine durchaus schwerwiegende Entscheidung, da nicht nur der Wohnkomfort und der Umweltschutz, sondern auch die zukünftigen Heizkosten von ihr abhängen. Infolgedessen ist es empfehlenswert, sich den Rat eines unabhängigen Fachberaters oder qualifizierten Heizungsmonteurs zu sichern.
Mittlerweile umfasst die Angebotsvielfalt zahlreiche Heizlösungen, die mit unterschiedlichen positiven und negativen Merkmalen aufwarten. Die Auswahl reicht von Heizsystemen mit regenerativen Energien, die sich die Wärme aus dem Erdreich und die Sonnenkraft zu Nutze machen, über Hybridheizungen bis hin zu konventionellen Systemen, die mit fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas betrieben werden.
Rechtliche Rahmenbedingungen einkalkulieren
Bei der Heizungsmodernisierung müssen - neben der Leistungsfähigkeit - auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang nimmt die Energieeinsparverordnung (EnEV) einen hohen Stellenwert ein. Die am 1. Mai 2014 in Kraft getretene Verordnung stellt bestimmte Anforderungen an Gebäude, die beheizt oder klimatisiert werden.
Demnach dürfen Eigentümer von Gebäuden ihre Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und nach dem 1. Januar 1985 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nach Ablauf von 30 Jahren nicht mehr betreiben. Davon ausgenommen sind unter anderem Brennwertkessel sowie Heizkessel mit einer Nennleistung unter 4 kW oder über 400 kW als auch Niedertemperatur-Heizkessel. Von der Austauschpflicht ebenso ausgenommen sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 1. Februar 2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.
Um zu überprüfen, ob die eigene Heizung von der Verordnung betroffen ist, gibt das Typenschild über die Eigenschaften der Anlage Auskunft. Alternativ bietet sich ein Beratungsgespräch mit einem sachverständigen Heizungsmonteur an.











